Impressionen aus Lautenbach
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Hüttenwandertag

Bei trockenem, frischem Herbstwetter begrüßte Bürgermeister Thomas Krechtler am Samstagmorgen zahlreiche Wanderfreunde und Familien, die an der Wanderung auf dem Lautenbacher "Hexensteig" im Rahmen des Hüttenwandertages teilnahmen. Insgesamt machten sich den ganzen Tag über 200 Personen auf den Weg. Zwei Wandergruppen wurden von Hans-Friedrich Huber und Adolf Sehlinger als Wanderführer über den „Hexensteig“ begleitet, wo diese Informationen zur Strecke, zu den markanten Aussichtspunkten und zum Hexensteig selbst gaben. Seit dem "Probelauf" vor einem Jahr kamen auf der rund 15 Kilometer langen Strecke einige Attraktionen hinzu, so dass die Gemeinde Lautenbach und die Arbeitsgruppe "Hexensteig" der Ausweisung zu einem zertifizierten Wanderweg mit Freude entgegen schauen kann. Wie Bürgermeister Thomas Krechtler ausführte, sei die Zertifizierung der Wanderstrecke zwingend, da sonst keine Möglichkeit bestehe, diesen Weg zu bewerben und in offiziellen Wanderkarten auszuweisen.

Schon die im Jahr 2002 entstandene Sitzgruppe, die man bereits nach einigen Höhenmetern erreicht, bot einen herrlichen Blick auf den Ort, die Wallfahrtskirche und ins vordere Renchtal. Die erste Hütte auf der Strecke ist die "Steighütte" mit einem dazu gehörenden Grillplatz. Um einen freien Blick zu erhalten, hat Förster Michael Sauter einige Bäume und Äste zurückgenommen. An der Steighütte versorgten in diesem Jahr die zwei „Rathaus-Hexen“ Thea Börsig und Melanie Madlinger die Wanderer mit Getränken. Neu auf dem Anstieg zur "Satteleichhütte" steht am Waldrand ein "Waldsofa" mit einem riesigen Hexenbesen, auf dem bis zu 15 Personen Platz nehmen können. Für Kinder wurden nebenan aus Stammholz kindgerechte Stühle und ein Tisch eingerichtet. Eine fantastische Aussicht ins Tal entschädigt für den steilen Weganstieg dorthin. Dieser herrliche Platz wurde unter der Regie von Herrn Förster Sauter mit den Forstlehrlingen des Stützpunktes Allerheiligen hergestellt. Die Wanderung führte weiter an die Statteleichhütte, wo es köstliche Spirituosen gab, die von Hanni und Josef Vogt gespendet wurden.

An der nächsten Station, in dem „Berggasthaus Wandersruh“, wurden die Gäste bei vollem Hause von waschechten Hexen bedient, bevor die Wanderung zu einem "mystischen Platz" weiterführte. Die kleine Hochebene mit einem schönen Natursteingebilde und alten Bäumen lud förmlich dazu ein, hier ein großes Hexenhaus für die Kinder zu erstellen. Bis zu zwölf Kinder können darin Platz nehmen. Die Firma Wolf aus Kappelrodeck lieferte die einzelnen Bauteile, die dann von den ehrenamtlichen Helfern Bernhard Schmidt, Michael Basler, Max Brandstetter und Klaus Kohler in unzähligen Arbeitsstunden zusammengebaut wurden. Gegen 13.30 Uhr strömten zahlreiche Wanderer auf den Platz, um das Hexenhaus einzuweihen. Bürgermeister Thomas Krechtler dankte den zahlreichen Mitwanderern, der Arbeitsgruppe und den Sponsoren. Ein großes Dankeschön richtete er an die Familien Gaiser und Zeferer, die diesen schönen Platz zur Verfügung stellen. Berthold Schillinger hat für den „Hexensteig“ zwei große Hexenholzfiguren gefertigt. Unter Jagdhornklängen von Helmut Klepser ritten die "Burgunderhexen" aus Tübingen und Weingarten um die Hütte und stoßen mit einem Schluck Rotwein auf das gelungene Hexenhäuschen an. Im Inneren der Hütte las Ute Huber mit Hexenhut spannende Hexengeschichten für die Kinder.

Am nächsten Halt in der Vesperstube „Zum Fiesemichel“ wurden die Wanderer von Hexen im eigens dafür umgestalteten Weinfass begrüßt. Ein tolles Programm bot der „Hexensänger“ aus Willstätt, der die Gäste gemeinsam mit der Wirtin Ulrika Fies fabelhaft unterhielt. Der Rückweg führte zu „Sepp’s Ruhebänkle“ – ein von Josef Kohler wundervoll gestaltetes Rastplätzchen – weiter am Hohenfelsen vorbei über den Renchdamm zum Ziel. Im Gasthaus „Zum Kreuz“ konnten die zahlreichen Gäste den Tag mit einer tollen Preis-Verlosung ausklingen lassen. Die Gruppen, die das Thema „Hexensteig“ bei der Wanderung aufgenommen hatten, bekamen noch ein paar schöne Überraschungen. Insgesamt konnten die Teilnehmer einen gelungenen Hüttenwandertag erleben, auf den sie sich auch nächstes Jahr wieder freuen dürfen.

Text und Bilder: Roman Vallendor

(Erstellt am 09. November 2017)
 
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