Impressionen aus Lautenbach
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Das Lautenbacher Weinfest findet traditionell am dritten Wochenende im September statt. Von Freitag bis Montag wird im herbstlich geschmückten Festzelt beim Sportplatz ein abwechslungsreiches Programm geboten. Nach der offiziellen Festeröffnung durch die Oberkircher Weinprinzessin beginnt das Fest am Freitagabend mit „Blasmusik und Witz“. Beim Kindernachmittag am Samstag können sich unsere kleinen Festbesucher  auf dem Festplatz vor dem Zelt mächtig austoben. Genießen Sie derweil ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte aus unserer reichhaltig bestückten Kuchentheke.  Ab 20 Uhr sorgt die Partyband „die Achertäler“ für Stimmung und Gute Laune. Das Außenprogramm am Sonntag steht unter dem Motto „Wandern & Outdoor“.  Auf dem Außengelände informieren regionale Firmen zu diesem Thema. Es werden Wohnmobile, Fahrräder und Wanderbekleidung ausgestellt sein. Außerdem präsentiert die Firma WÄFO eine Auswahl an Wanderbekleidung in Form einer Modenschau. Der Festausklang am Montag beginnt traditionell mit dem Betriebe- und Seniorennachmittag welcher nahtlos in den Lautenbacher Abend mit dem Dorf-Duell übergeht. An allen vier Festtagen wird im Festzelt Blasmusik geboten, der Eintritt ist jeweils frei. Die Metzgerei Braun hält ein reichhaltiges Speiseangebot bereit. Außerdem wartet wieder eine große Erntedanktombola auf glückliche Gewinner. Auf Ihren Besuch freut sich die Trachtenkapelle Lautenbach e.V. und Bläserjugend. Weitere Informationen unter www.badisches-weinfest.de    

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Im Waldkindergarten im Sendelbachtal bei Lautenbach nutzten die Kinder und ihre Erzieherinnen die heißen Juli-Tage für viele spannende Aktivitäten in der Natur. Die im „Kinder-Garten“ selbst angebauten Tomatenstöcke brachten den ersten reichen Erntesegen und wurden eifrig gepflückt. Auch die zahlreichen Kirschbäume im Tal bescherten eine leckere Naschmahlzeit und luden außerdem zum Klettern und Kirschkern-Weitspucken ein. Ein Ausflug mit der Bahn führte die unternehmungslustige Truppe nach Bad Peterstal. Hinter der Kurklinik wurde im Park gepicknickt und das Highlight bei sommerlichen Temperaturen war natürlich ein erfrischendes Bad in der Rench, wo man wunderbar auf den Steinen klettern und Staudämme bauen kann.  Ein besonders lehrreicher Ausflug ging im Juli nach Nussbach-Müllen. Dort lud Michael Gmeiner die Kinder freundlicherweise in seine Imkerei ein. Er erzählte über seine große Passion, die Bienenvölker und Honiggewinnung. Die Kinder durften selbst Hand anlegen und als Imker verkleidet in diese Rolle schlüpfen und alles ausprobieren, was zum Imkern dazu gehört. Beeindruckend war nicht nur das selbstgemachte Wachs. Die Kinder durften auch den frischen Honig direkt aus den Waben probieren und die verschiedenen Honigsorten kosten. Auf dem Rückweg machten sie noch Halt beim Emu-Gehege und konnten die imposanten Laufvögel beobachten. Gemeinsam mit dem Lautenbacher Kindergarten organisierten die Betreuerinnen eine Abschlusspanoramawanderung zum Funkmastturm in Lautenbach, die mit einer Runde Eis für alle endete.   Natürlich darf auch im Waldkindergarten ein großes Sommerfest nicht fehlen. Am Waldsofa haben die Erzieherinnen zum Thema Feen und Trolle mit Handpuppen ein Theaterstück aufgeführt. Die Handpuppen wurden von den Kindern mit großer Begeisterung aus verschiedensten Naturmaterialien hergestellt. „Sonnenfee“, „Dunkeltroll“ und „Eichenmann“ hatten also einen vielbeklatschten Auftritt, bevor das große Büffet eröffnet wurde. Die laue Sommernacht klang gemütlich aus am Lagerfeuer mit Blick auf die bei Oberkirch untergehende Sonne, bevor die Kinder mit ihren Eltern ins Zelt krochen für die gemeinsame Waldübernachtung. Kontaktdaten: Naturgarten Sonnenkinder e. V. Sendelbachstr. 15 77794 Lautenbach Tel. 07802/701733 www.naturgarten-sonnenkinder.de   Text und Bild: Frau Kathrin Masse  

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Das Sommerangebot des Altenwerkes Lautenbach wurde gerne angenommen. So der Kurztrip zur „Kalikutt“ wo man mit einer großen Anzahl an einem Grillfest teilnahm und großen Spass hatte. Große Freude auch als der Hausmusiker „Hubbi“ die Lautenbacher entdeckte. Vor dem Fest hatte man die Josefs-Kapelle, das Kutter Kleinod besucht. Auch der zweite Sommertermin mit dem Angebot einer Gemarkungsfahrt „So schön kann Lautenbach sein“ wurde gerne angenommen. Mit dem Bus machte man sich auf den Weg um die Täler Sendelbach, Winterbach, Sulzbach und Lautenbach und die Lautenbacher Berge Schärtenkopf-Otschenfeld, Spitzenberg, Braunberg und Sohlberg zu erkunden. Eine Kaffeepause wurde bei dieser Fahrt in der „Wandersruh“ eingelegt. Beim dritten Angebot hatte man sich der Firma Huber, dem Oppenauer Busunternehmen angeschlossen um eine „Drei-Tage-Fahrt“ zu unternehmen. Mit „romantisches Ahrtal“ war das ganze umschrieben. Zunächst ging es in rascher Fahrt nach Limburg. In der in die Schlagzeilen gekommenen Bischofsstadt wurde der Dom besucht. Einen wunderschönen historischen Stadtkern konnte Limburg seinen Besuchern bieten. Die Reise ging dann über Montabauer runter an den Rhein bei Linz. Dort brachte die „Theresia“, in einstündiger Fahrt durch einen wildromantischen Teil des Rheins, nach Königswinter, der Stadt unterm Drachenfels und dem Petersberg. Zahlreiche Burgen säumten dahin den Flußweg und auch die Reste der berühmt gewordenen „Brücke von Remagen“ waren zu sehen. Unmittelbar am Rhein wurde ein Hotel bezogen. Anderntags gings über den Rhein ins Ahrtal. In  Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde die Dokumentationsstätte Regierungsbunker besucht. Eine Anlage welche zur Sicherstellung der Bundesregierung im Falle eines Atomkrieges gebaut worden ist in Einbeziehung alter Bahntunnel und einem Kostenaufwand von 3,7 Milliarden Deutscher Mark. Der Mittag galt dann dem Städtchen Bad Neuenahr-Ahrweiler mit noch sichtbarer wehrhafter Befestigungsanlagen und einer wunderschönen historischen Innenstadt. Schließlich besuchte man in Altenahr die Winzergenossenschaft  Maischoss mit einer exelenten Kellerführung. Die Rückfahrt wurde noch dazu genutzt der Millionenstadt Köln ein Besuch abzustatten. Natürlich wurde auch hier der Dom besucht und man hatte die Gelegenheit der Pontifikalmesse von Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp teilzunehmen. Durch rheinlandpfälzische Landschaften ging es wieder der Heimat zu. Auf dem Bild, die Grillmeister des Gasthauses Kalikutt Bericht Hans Oberle Bild Josef Müller

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Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Lautenbach, vertreten durch Bürgermeister Thomas Krechtler (rechts) hat Herbert Huber, Geschäftsführer der Senertec GmbH, vor seinem Betrieb in der Bahnhofstraße eine Stromtankstelle für Elektroautos installiert. © Simon AllgeierShowing image 1 of 1In der Bahnhofstraße vor dem Betriebsgebäude der Senertec GmbH wurde von Geschäftsführer Herbert Huber die erste Tankstelle für Elektroautos in Lautenbach errichtet.    Die Nutzung der am Montag in Betrieb genommenen E–Tankstelle mit einer Leistung von 22 KW ist zunächst kostenfrei. Künftig plant Herr Huber eine Abrechnung per QR-Code, den der Autofahrer einfach mit dem Smartphone einscannen kann. Lautenbach will mit der Errichtung dieser Stromtankstelle eine Vorreiterrolle einnehmen. Die E-Tankstelle wurde mit 2000 Euro seitens der Gemeinde Lautenbach unterstützt. Die gesamten Kosten betrugen ca. 7000 Euro.    Herbert Huber ist selbst seit 5 Jahren überzeugter Elektroauto-Fahrer und ist der Meinung, dass an der Elektromobilität, die zunehmend an Bedeutung erlangt, kein Weg vorbei führt. Beim Ladevorgang wird zudem ausschließlich Ökostrom verwendet, der entweder von Solarmodulen selbst produziert oder vom Elektrizitätswerk Schönau zugekauft wird.    Bürgermeister Krechtler ist über die gelungene Zusammenarbeit sowie die Platzierung der Tankstelle äußerst erfreut. Die Nähe zu den Gastronomiebetrieben sowie Parkmöglichkeiten sind ideale Voraussetzungen für die Stromtankstelle. Die Ladezeit, die je nach Modell des E-Autos variiert, kann in Lautenbach optimal überbrückt werden, beispielsweise durch die Besichtigung der Wallfahrtskirche oder den Besuch der örtlichen Gastronomie.    Die Stromtankstelle ist bei der Bundesnetzagentur angemeldet, sodass sie auch von auswärtigen Autofahrern gefunden wird. Herr Huber wird die Tankstelle ebenso bei entsprechenden Online-Portalen anmelden. Text: Gemeindeverwaltung Bild: Simon Allgeier          

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Anwohner der Oberdorfstraße legten auf einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Grundstück ehrenamtlich eine bienenfreundliche Blumenwiese an und betreiben hierdurch aktiven Naturschutz. Für die Lautenbacher Bürgerinnen und Bürger steht hier nicht nur der gestalterische Aspekt im Vordergrund, sondern insbesondere auch der Nutzen für die Landwirtschaft und die Obstlandschaften. Die speziellen „Bienenmischungen“ bieten wichtige Nahrungsgrundlage auch für die Bienenvölker als Befruchter der heimischen Obstgehölze. Das großflächige Feld wurde hierbei im Frühjahr nicht nur gemeinsam hergerichtet und die Samenmischungen fachmännisch ausgebracht, sondern auch die Pflege wurde ehrenamtlich übernommen. Ergänzend waren von einigen Anwohnern auch Bienenstöcke aufgestellt worden. Bürgermeister Thomas Krechtler konnte sich bei einem Vororttermin davon überzeugen, welches vielfältige Leben mit Bienen, Hummeln und vielen anderen Insekten in dem wunderschönen Blumenmeer herrschte. Die derzeit dominierenden Sonnenblumen entfalten einen herrlichen gelben Farbtupfer in der Landschaft. Ganz besonders erfreut war der Schultes, dass ein Teil der Ernte von den „fleißigen Bienen“ hier bereits eingefahren werden konnte. Mit einem Glas Honig als Geschenk sowie mit Butterbrot und frischem Honig bedankten sich die Anwohner der Oberdorfstraße für die Unterstützung der Gemeinde bei dieser Aktion. Angedacht sind im kommenden Jahr auch die Anlage von „Bienenhotels“ und weitere „Wohnstuben“ für die zahlreichen Helfer im Insektenreich inmitten der Blumenwiese in Kooperation mit der Abt-Wilhelm-Schule sowie die Ausweitung der Flächen. Bürgermeister Thomas Krechtler zeigt sich zudem erfreut, dass auch an einigen anderen Stellen und Gärten in Lautenbach, Bürgerinnen und Bürger solche farbenprächtigen Blumenwiesen angelegt haben. Text und Bild: Gemeindeverwaltung

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Die Caritas-Helfergruppe Lautenbach feierte  am 16. Juli 2017  mit einem  Dankgottesdienst Ihr 25-jähriges Jubiläum. Gegründet im Jahr 1992 auf Anregung und Wunsch des damaligen Pfarrers Walter Sutterer, verrichtet die aktive Gruppe bis heute vielfältige Dienste.   Pfarrer Vogt, der den Dankgottesdienst zelebrierte, ging ausgehend vom aktuellen Evangelium auf die Tätigkeit der Gruppe ein und sagte, dass die Saat, die damals Pfarrer Sutterer gesät hatte, bis heute vielfältige Früchte trägt. Christliche Nächstenliebe werde auf diese Weise aktiv gelebt und sichtbar gemacht im Sinne des Evangeliums.   Am Schluss des Gottesdienstes sprach Monika Rendler als Leiterin der Gruppe ihren Dank an alle aktiven und ehemaligen Mitwirkenden aus. Auf vielfältige Weise haben sie sich eingebracht: Bei Besuchen in  Krankenhäusern, im Pflegeheim und in Altersheimen, Besuchen bei betagten Mitbürgern, in der Asylbetreuung, Krankenkommunion u.a. „Unsere Motivation ist christliche Nächstenliebe“, sagte Monika Rendler bei ihren Dankesworten. Lothar Wölfel bedankte sich bei der Gruppe für ihren Einsatz und lobte als Vertreter des Gemeindeteams und der Seelsorgeeinheit das große Engagement der Helfergruppe. Im Pfarrsaal traf man sich anschließend zum Austausch in geselliger Runde. Frau Grosch vom Caritas-Verband Acher-Renchtal und die Sprecherinnen der Caritaskonferenzen  Frau Kunz und Frau Paschke überbrachten Dankesgrüße an die ganze Gruppe. Text und Bild: Monika Rendler

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- Bauantrag: Der Gemeinderat erteilt das Einvernehmen für den Neubau von Balkonen in der Hauptstraße . - Forstbetriebsvollzug 2016 : Der geplante Hiebsatz von 1.060 Festmetern wurde mit 1.082 Festmetern leicht überschritten. Durch steigende Holzpreise und durch Kostensenkungen erwirtschaftete der Gemeindewald für die Gemeindekasse einen Erlös in Höhe von 33.523 Euro. Der Gemeinderat nimmt das Ergebnis erfreut zur Kenntnis. - Kindergartenbeiträge: Der Gemeinderat stimmt den vorgeschlagenen Anpassungen der Elternbeiträge für die kommenden beiden Kindergartenjahre zu. Die kommunalen Landesverbände und Kirchen legen alle zwei Jahre neue Elternbeitrags-Richtsätze für die Kindergärten vor. Es wird empfohlen, diese anzuwenden. Die Richtsätze sehen vor, dass 20 % der Kosten durch die Eltern gedeckt werden. In der Praxis erreicht die Gemeinde Lautenbach deutlich weniger (+/- 12 %). Die Basis unserer Elternbeiträge richtet sich seit Jahren nach diesen landeseinheitlichen Richtsätzen. Die Kindergartenbeiträge werden daher zum 01. Oktober 2017 für die Kindergartenjahre 2017/18 und 2018/19 angepasst. Nach Absprache mit der Katholischen Kirchengemeinde als Träger des Kindergartens und Vorberatung im Kindergartenkuratorium werden die Kindergartenbeiträge entsprechend den Empfehlungen der Kirchen und kommunalen Landesverbände angepasst. Die letzte Anpassung erfolgte zum 01. Oktober 2016. - Der Kindergartenbedarfsplan 2017/18 wird vom Gemeinderat genehmigt. Die gesetzliche Mindestquote für Betreuungsplätze wird in Lautenbach erneut erreicht. - Erneuerung der Wasserversorgung im Bereich Spitzenbergstraße, Sohlbergstraße und Sonnenhof: Der Gemeinderat stimmt der Auftragsvergabe für die Erneuerung der Wasserversorgung im Bereich Spitzenbergstraße, Sohlbergstraße und Sonnenhof in Höhe von insgesamt 30.526,64 Euro an die wirtschaftlichsten Anbieter zu.   - Spendenannahme : Der Gemeinderat stimmt der Annahme der entgegengenommenen Spenden und ähnlichen Zuwendungen in Höhe von insgesamt 14.377,58 Euro zu. Den Spendern hierfür ein herzliches Dankeschön. - Konzessionsabgabe 2015: Die Konzessionsabgabe 2015 der Süwag Energie AG fällt etwas geringer aus als zunächst vorherberechnet. Die Gemeinde Lautenbach muss demnach rund 2.700 Euro rückerstatten. Grund für die niedrigere Festsetzung der Konzessionsabgabe ist der geringere Stromverbrauch im gesamten Gemeindegebiet.

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Das tolle Sommerwetter lockte am Wochenende zahlreiche Besucher zum 40. Fischerfest des Angelsportvereins (ASV) Lautenbach ins Festzelt bei der Obstsammelstelle neben dem Sportheim. Schon am Samstagabend herrschte beim Fassanstich von Bürgermeister Thomas Krechtler und der Trachtenkapelle Lautenbach gute Stimmung, so dass die Festgäste großes Sitzleder bewiesen. Den Auftakt am Sonntag machten die Nußbacher Dorfmusikanten mit einem temperamentvollen Frühschoppenkonzert. Zum Mittagstisch strömten die zahlreiche Gäste herbei, so dass die Zubereiter der Backfische und Forellen in Bierteig und Helfer richtig ins Schwitzen kamen. Unterstützung bei der Bewirtung hatte der ASV vom Sportverein Lautenbach. 800 Forellen in Bierteig gebacken nebst Räucherforellen sowie 40 Kilogramm aus der Rench geangelte und als Backfische (Döbel) zubereitet, fanden über das zweitägige Fest reißenden Absatz. Außerdem waren  Grillwürste, Steaks, Pommes frites und saure Bohnen mit Speck sehr gefragt. Dass dabei ein kühles Bier vom Fass oder Schorle besonders mundete, versteht sich von selbst. Eine besondere Attraktion für Kinder und Erwachsene bot erstmals das "Fisch on Tour - Mobil" des Landesfischereiverbands mit seiner Ausstellung "Gewässerwelten erleben" und der Möglichkeit unter dem Mikroskop Kleinstlebewesen aus der Rench zu beobachten. Über die gute Besucherresonanz aus nah und fern freute sich Lautenbachs Bürgermeister Krechtler, der die "Superqualität" der zubereiteten Fische als ein besonderes Merkmal des Fischerfestes herausstellte. Text und Bilder: Roman Vallendor und Hans-Jörg Fies

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Der Sonnenmonat Juni war ganz der Phantasie gewidmet! Im Waldkindergarten zogen die Wichtel, Zwerge und Feen ein. Diese wurden mit sehr viel Liebe und Geduld aus verschiedensten Materialien angefertigt. Es war ein großes Abenteuer nach den zauberhaften und scheuen Waldbewohner und deren Schätzen zu suchen. Vielleicht unter den Wurzeln,  dem feuchten Moos oder dem Blätterhaufen? Die Waldkinder waren fasziniert! Jeden Tag kamen neue Zwergen- und Wichtelfreunde hinzu. So musste natürlich eine Zwergenstadt aus Zapfen, Stöcken, Steinen errichtet werden. Sogar der Troll hatte hier seinen Platz und schaute neugierig aus der selbstgebauten Höhle. Und beim Frühstück konnten die Kinder den bunten Geschichten der Sonnenfee lauschen.    Am letzten Samstag im Juni wurde über den Verein zur Fortbildung für die Tagesmütter und Kinder in den Naturgarten eingeladen. Auch sie hatten viel Spaß und folgten den Spuren der  märchenhaften Waldbewohner und konnten selbst kreativ werden.  Die Hitze war groß. Und so lud das Sendelbächlein zum Verweilen und Baden ein und hat für die nötige Abkühlung gesorgt. Mit Lupen und Bechern ausgerüstet konnte noch allerlei an Kleintieren im Wasser beobachtet, untersucht und bestimmt werden. Auch der selbstangelegten Garten lud zum emsigen Schaffen ein. So wurden gepflanzt und gejätet, Johannisbeeren wurden  geerntet und zu Früchtequark verarbeitet und der Wasserdienst musste für ausreichende Bewässerung sorgen, damit die Pflanzen auch gedeihen können.   Eifrig wurden Holunderdolden ins Körbchen gesammelt, Pfannenkuchenteig gerührt und über dem Feuer ausgebacken und gemeinsam wurde in der Runde die Leckerei verspeist. Der Naturgarten wurde mit reichlicher Auswahl an Früchten vom Birkhof und der Natur beschenkt freut sich über die wunderbare Sommerzeit. Text und Bild: Naturgarten Sonnenkinder

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Mit der Übergabe einer Tragkraftspritze durch die Badische Versicherungsgruppe (BGV) an die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Lautenbach geht ein langgehegter Wunsch der Feuerwehrkameraden in Erfüllung. Nicht nur dies: Die Tragkraftspritze zählt zur Grundausstattung jeder Feuerwehreinheit. Sie ist im Ernstfall mit wenigen Handgriffen einsatzbereit und läuft. Mit der leistungsstarken Pumpe wird Löschwasser über weite Strecken zum Brandort gefördert, ohne dass ein voll ausgestattetes Löschfahrzeug nahe der Einsatzstelle steht. Bürgermeister Thomas Krechtler verwies auf die Flächenausdehnung von rund 21 Quadratkilometern seiner 1850 Einwohner zählenden Gemeinde. Da spiele die Wasserversorgung im Außenbereich eine große Rolle. Hier stehe vielfach ein öffentliches Netz nicht zur Verfügung. Im Brandfall müsse aus Fließgewässern oder Brandweihern die Wasserversorgung in kurzer Zeit sichergestellt werden. Krechtler freute sich über die Spende und erläuterte das Zustandekommen: Der BGV agiere nicht nur im Schadensfalle, sondern betreibe satzungskonform über Sachspenden eine aktive Schadensverhütung. Mit der Tragkraftspritze im Wert von rund 12000 Euro würden die Bedürfnisse der Feuerwehr zur Erstellung einer raschen Wasserversorgung im Brandfalle unterstützt und erleichtert. "Es ist uns ein sehr großes Anliegen, den ehrenamtlichen Einsatz mit dem Bereitstellen der Tragkraftspritze in Lautenbach zu unterstützen", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des BGV, Edgar Bohn. Schadensverhütungsmaßnahmen diene dem Schutz der Bevölkerung.  Vor sechs Jahren habe Bürgermeister Karl Bühler einen Antrag zur Spende eines "Wassersaugers" gestellt. Das Warten habe sich gelohnt. Jetzt sei daraus eine hochwertige Pumpe mit großer Leistungsfähigkeit geworden. Feuerwehrkommandant Andreas Müller nannte die Übergabe der Tragkraftspritze ein "erfreuliches, außergewöhnliches Ereignis". Das Einsatzgebiet stelle große topografischen Herausforderungen. Mit dem Pumpenkonzept sei man auf dem neuesten Stand und verfüge nun über das notwendige Equipment. Die Handhabung  der neuen Pumpe liefere für seine 37 Aktiven, darunter eine Frau, und für den Feuerwehrnachwuchs einen großen Motivationsschub. Müller lud Bohn zur Spätjahreshauptübung am 4. November nach Lautenbach ein. Dort wird die neue Pumpe wirksam zum Einsatz kommen.   Text und Bild: Roman Vallendor

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Der Gesangsverein Lautenbach mit dem gemischtem Chor und "Pink Pepper" erfreuten am Donnerstagabend die Besucher, die zum Sommerabendkonzert gekommen waren. Wetterbedingt musste die Veranstaltung vom Kirchgarten in das Foyer der Lautenbacher Grundschule verlegt werden. Die Stimmung war dennoch gut. Verantwortlich dafür waren die Sängerinnen und Sänger, die mit einem breiten Repertoire aufwarteten. Als Gastchor war der Arbeiter- Gesangsverein, kurz AGV aus Freistett angereist. Mit einer liebevollen Hommage an Baden eröffnete der gemischte Chor Lautenbach mit dem Lied "Ich kenne ein Land so reich und schön" unter der Leitung von Karl- Friedrich Selzer stimmungsvoll den Konzertabend. Fröhlich ging es weiter mit dem Beitrag "Ich sing ein Lied für dich", bevor die Sängerinnen und Sänger musikalisch das Publikum aufforderten: "Mach mal Pause". Die gab es zum Glück noch nicht, denn es sollten bis dahin noch viele schöne Weisen folgen. Als Gastchor war der AGV nach Lautenbach gekommen und präsentierte sich in bester Sangeslaune. Da wurde inbrünstig die Mühle im Schwarzwälder Tal besungen, bevor es weiter über sieben Brücken ging. Der Popsong, der ursprünglich von der Rockband "Karat" stammte, wurde erst durch Peter Maffay so richtig berühmt. Die Sänger unter der Leitung ihres Dirigenten Michael van Boxel boten diesen Song mit kraftvollem Ausdruck und ernteten dafür großen Applaus. Gerade noch auf dem Boden wurde man über die Wolken katapultiert, zumindest gedanklich. Der Chor" sang den Chanson von Reinhard Mey mit Hingabe und Inbrunst und man ließ sich dabei gerne auf diesen romantischen Höhenflug ein.  Englischen Popsongs widmete sich der Frauenchor "Pink Pepper" unter der Leitung von Petra Rosenberg -Duffner. Im Vorfeld übersetzte die Leiterin des Chors die Texte ins Deutsche und so konnte man nicht nur in den schönen Melodien schwelgen, sondern auch die poetischen Zeilen auf sich wirken lassen. In den ersten Song ging es um eine Frau, die darum bat, nicht so stark lieben zu müssen. Die Sängerinnen nahmen die Stimmung sehr gut auf, zeigten sich mal zurückhaltend, dann wieder aufbegehrend fordernd. Sehr melodisch präsentieren sie im Anschluss den Song "Count of me", ein Lied über die Freundschaft, das mit  viel Gespür vorgetragen wurde. Genauso inhaltsstark und perfekt interpretiert war der Song "Beautyful" der letzte Beitrag des Chors vor der Pause.  Einfühlsam und gekonnt begleitet wurden die Chöre an diesem Abend von Xenia Petersen-Blauschek am Klavier.  Vielseitig war auch der zweite Teil des Programms. Während sich der gemischte Chor auf erfrischende Weise "Zwei kleinen Italienern" widmete um sich danach verträumt dem "Wir von morgen" zu widmen, berauschte sich der AGV am Anblick des "Schwarzwaldmädel". Mit träumerischem Timbre in der Stimme wurde danach beim "Griechischen Wein" die Sehnsucht nach der Heimat besungen.  Rasant und fetzig ging es mit "Pink Pepper" weiter.  "Waterloo" von ABBA stand auf dem Programm. Hier konnten die Sängerinnen einmal mehr zeigen, wie vielseitig ihr Repertoire ist,   Perfekt mit Espirt Schwung interpretiert wurde danach der Song "Please Mr. Postman" bevor sich die Sängerinnen mit dem Gospel "Raise me up" auf  wirkungsvolle Weise verabschiedeten.  Text und Bilder: Frau Kaminski

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Auch beim diesjährigen Bavaria-Cup im Kreuzheben im bayrischen Landshut gingen die Renchtäler Kraftsportler wieder erfolgreich an die Hantel. Am vergangenen Samstag kämpften knapp 140 Athleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beim internationalen Kreuzheberturnier um die Siegestrophäen – dem Bavaria-Löwen. Der KSV Renchtal knöpfte mit seinem 9-Köpfigen Team nicht nur an die starke Vorjahresleistung an sondern legte noch eine Schippe drauf mit 10 Rekorden, 5 Klassensiegen, sowie den Gewinn beider Mannschaftswertungen und den Gesamtsieg der Herren.   Bei den Männern gingen in der Juniorenklasse (19-23 Jahre) Daniel Zehnle und Julian Schnurr an den Start. Daniel Zehnle zeigte in der Klasse bis 66 kg einem lockeren Einstiegsversuch von 200 kg und steigerte sich im zweiten Versuch auf eine neue Bestmarke von beachtlichen 215 kg, welche zugleich ein neuer Bavaria-Cup Rekord bedeuteten. Im letzten Durchgang ließ Zehnle weitere 220 kg auflegen. Leider scheiterte der 19-Jährige in den letzten Zentimetern. Dennoch sicherte sich Daniel Zehnle verdient den Bavaria-Cup Titel in seiner Klasse. Julian Schnurr ging in der Klasse bis 93 kg an die Hantel. Bereits mit seinem Anfangsversuch von ganzen 280 kg wurde deutlich dass der Weg zum Titel nur an ihm vorbeiführt. Im zweiten Durchgang ließ der Lautenbacher starke 295 kg folgen. Zum Abschluss sollten es dann 302,5 kg werden. Mit viel Kampfgeist kämpfte Schnurr-Junior den Eisenberg nach oben und sicherte sich deutlich den Klassensieg vor Christian Wagner vom Junior Gym Imst mit 270 kg. Weiter ging es mit den Senioren der Altersklasse II (50-59 Jahre). Mario Schnurr ging ebenso in der 93 kg-Klasse an den Start. Bereits im ersten Versuch konnte er solide 280 kg in die Wertung bringen. Im Folgeversuch bewältigte der Lautenbacher dann schöne 292,5 kg und stellte einen neuen Bavaria-Cup Rekord auf. Im letzten Durchgang forderte Schnurr´glatte 300 kg. Leider ging ihm beim Anziehen der Hantellast die Hand auf und Schnurr musste passen. Auch Schnurr-Senior gewann damit deutlich seine Gewichtsklasse. Rang 2 ging an Andreas Schmitt vom AC Weinheim mit 190 kg. In der Aktivenklasse (24-39 Jahre) gingen 2 weitere KSV Athleten an den Start. Martin Lux zeigte in der Klasse bis 83 kg einen spannenden Kampf. Der Brandenburger stieg mit 277,5 kg um sich zunächst an die Spitze der Gruppe zu setzen, dicht gefolgt von Stefan Pagelsen und Manuel Körner. Doch erst am Ende wird abgerechnet. Im Zweitversuch schraubte Martin Lux seine Leistung auf starke 285 kg (Bavaria-Cup Rekord) hoch. Im letzten Durchgang ließ der 28-Jährige mit 290 kg eine neue Bestmarke auflegen. In einem sehr schönen Kampf zog er die Last nach oben und sicherte sich neben dem neuen Rekord auch den Klassensieg vor Stefan Pagelsen (TG Landshut) mit 280 kg und Andreas Stiglbauer vom AC Wagham mit 275 kg. In der Klasse bis 105 kg ging Ronny Berndt ins Rennen. Die Anfangslast von 252,5 kg zog Berndt mit Bravour zur Hochstrecke. Die Steigerung auf 265 kg ließ keinen Anlass zur Sorge aufkommen. Doch leider rutschte ihm gleich 2 Mal die Hantel aus den Händen und Ronny Berndt blieb mit seiner Anfangslast in der Wertung. Dennoch erzielte er in dem starken Starterfeld einen tollen 4. Platz. Gold ging an Sebastian Kaindl (ESV München-Neuaubing) mit 315 kg, gefolgt von Alexander Geitner (KSV Essen) mit 300 kg und Martin Strick (Salzburg) mit 285 kg.   Den Tagesabschluss machten die Damen. Newcomerin Janine Oser zeigte in der Juniorenklasse bis 72 kg eine TOP-Vorstellung. Nach sicheren 135 kg im Einstiegsversuch steigerte sich die 22-Jährige auf ganze 145 kg. Zum Abschluss ließ Oser beachtliche 152,5 kg auflegen und brachte auch diese Last erfolgreich in die Wertung und sicherte sich neben einer neuen Bestleistung Rang 2 in ihrer Klasse hinter Dakota Reich (Junior Gym Imst) mit 180 kg. Bronze ging an Alexandra Lutsch (Salzburg) mit 152,5 kg. Bei den Aktiven Damen waren 3 weitere KSV Atheltinnen am Start. Susann Cichon zeigte in der Klasse bis 57 kg dass sie langsam wieder zu ihrer alten Form gefunden hat. Mit einer sauberen Serie von 147,5 – 155 und 157,5 kg ging der Klassensieg sowie ein neuer Bavaria-Cup Rekord an die Lautenbacherin. Silber ging an Carina Regenberge (KSV Reute) mit 155 kg und Michelle Fontenot (Dachau) mit 100 kg. In der Klasse bis 72 kg ging Manuela Hauß nach 15 Jahren Wettkampfpause erstmals wieder an die Hantel. Auch sie zeigte 3 gültige Versuche. Nach sicheren 130 kg Einstiegslast steigerte sich Hauß über 142,5 kg auf ganze 145 kg und belegte damit Platz 3 hinter Andrea Pauli (KSC Frauenau) mit 155 kg und Christine Curfman (Schrobenhausen) mit 145 kg. Den Abschluss machte Isabelle Bausch in der Klasse bis 84 kg. Nach schönen 130 kg im ersten Versuch brachte Bausch weitere 140 kg zur Hochstrecke. Mit stark erkämpften 145 kg erreichte Isabelle Bausch einen neue Bestmarke und Rang 2 hinter Sportfreundin Anja Bohmann von SC Wald mit 170 kg. Erstmals schickte der KSV Renchtal nicht nur ein Herrenteam sondern auch ein Damenteam ins Rennen. Die KSV Renchtal Frauen ergatterten sich nach einem Kopf-an-Kopf Rennen mit dem Junior Gym Imst schließlich Platz 1 und damit den begehrten Bavaria-Löwen und stellten mit 482,4 Punkten einen neuen Mannschaftsrekord auf (Susann Cichon 183,8 Punkte, Janine Oser 154,5 Punkte, Manuela Hauß 144,1 Punkte). In der Mannschaftswertung der Herren räumte das Team des KSV Renchtal nun schon zum 3. Mal in Folge den Titel ab. Mit 742,19 Relativpunkten gelangte ein weiterer Löwe in die Vereinssammlung. (Martin Lux 194,56 Punkte, Julian Schnurr 192,69 Punkte, Mario Schnurr 185,91 Punkte, Daniel Zehnle 169,03 Punkte). Zur Krönung der Titeljagd gewann Martin Lux überraschend den Gesamtsieg der Männer und wurde damit Champ Of Champions und sicherte sich ebenfalls einen Bavaria-Löwen.   Bürgermeister Thomas Krechtler ließ es sich nicht nehmen dem Verein für diesen großartigen Erfolg zu gratulieren. Die Bavaria-Löwen, welche eigens von einem Steinmetz gefertigt wurden und ein stattliches Gewicht aufweisen, dienten beim Fototermin sicherlich als kleines Gewichtstraining. Text und Bilder: Susann Cichon

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Am Dienstag, 04. Juli 2017 findet um 19:00 im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses, Erdgeschoss, in der Neuensteinhalle eine Gemeinderatssitzung statt   Tagesordnung 1. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung vom 06. Juni 2017   2. Satzung der Gemeinde Lautenbach zur Änderung der Satzung über die Entsorgung von Kleinkläranlagen und geschlossenen Gruben (Entsorgungssatzung - EntsS) vom 03. Mai 2005                                                                                                           - Anlage -   3. Antrag auf Erteilung einer Aufforstungsgenehmigung auf dem Grundstück Flurst.Nr. 260                                                                                                                 - Anlage -   4. Antrag auf Erteilung einer Aufforstungsgenehmigung auf dem Grundstück Flurst.Nr. 208/2, Rüstenbach                                                                                            - Anlage -   5.  Bekanntgaben a) aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung b) allgemein   6.   Fragen, Anregungen und Vorschläge a) aus dem Gemeinderat b) der Einwohner Zur öffentlichen Sitzung des Gemeinderates ist die Bevölkerung recht herzlich eingeladen.   Die Sitzungsunterlagen sind auf der Homepage der Gemeinde Lautenbach (Gemeinderat - Sitzungsvorlagen) ersichtlich. Thomas Krechtler Bürgermeister

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„Wenn wir ein Jubiläum feiern, dann geht es nicht nur darum, im Fotoalbum zu blättern“, so erklärte Pfarrer Lukas Wehrle in seinen Dankesworten nach der gelungenen Premiere des Freilichtspiels „Die Botschaft“ am Freitag- und Samstagabend im Kurgarten neben der Wallfahrtskirche „Mariä Krönung“. Es sei viel wichtiger, die Botschaft, die 1917 drei Hirtenkinder in der Gegend von Fatima von der Gottesmutter erhalten haben, in die Gegenwart zu übertragen. Der Autorin und Regisseurin des Stückes, Ute Huber, sei dies hervorragend gelungen. Wehrle bescheinigte ihr viel Mut und Kreativität. „Sie haben Themen verarbeitet, die auch für einen Prediger nicht leicht sind, wie beispielsweise die Frage, ob es auch heute noch Wunder gibt.“ Es sei ein Stück, das Mut mache, einfach mal anzufangen. „Es ist schön, dass es vor allem Jugendliche sind, die voran gehen.“ Umgesetzt wurde das Freilichtspiel in beeindruckender Weise von einer Laienspielgruppe aus der Seelsorgeeinheit mit natürlichem, frischem und unverkrampftem Spiel, das den Funken zum Publikum überspringen ließ und viele aktuelle Denkanstöße bot. Im Mittelpunkt standen die drei Jugendlichen Jasmin, Luzia und Franz, überzeugend gespielt von Tabea Serrer, Simone Müller und David Blasen. Sie befassten sich im Rahmen ihres Firmunterrichts beim Herrn Kaplan, authentisch dargestellt von Markus Kohler, unter anderem mit der Entstehung der Wallfahrtskirche. Dabei kamen auch die Fatima-Tage zur Sprache und lösten heftige Diskussionen aus über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit von Wundern und himmlischen Botschaften. Der fußballverrückte Max (Moritz Altegoer), dessen Freund Julian (Jan Armbruster) und Leonie (Miriam Blasen) stellten beispielsweise die Fragen, warum der Himmel denn keine Kriege verhindere wie in Syrien oder im Jemen oder wo Gott sei, wenn in Paris, Brüssel oder auch in Deutschland Anschläge verübt würden. Der Kaplan hatte auf vieles eine Antwort und ermunterte die Jugendlichen, ihre Fragen auch an Maria in der Wallfahrtskirche zu richten. Als Luzia und Franz dies tun, erhalten sie tatsächlich Antworten, wenn auch anders als sie sich das vielleicht vorgestellt haben, und können einiges bewegen: Versöhnung in der Familie, eine Spendenaktion für die Prothese eines Flüchtlingskindes oder ein engagierter Aufruf der Jugendlichen zum Friedensgebet im Wallfahrtsgottesdienst ziehen schließlich weite Kreise.  Als weitere Mitwirkende überzeugten Achim Serrer (als Onkel von Jasmin), Martina Herrmann (als Mutter von Jasmin) und Lioba Just (als Josefa Mayer) mit ihrem Spiel und flochten humorvolle Akzente ein. Echte Ministranten unterstützten beim Nachspielen einer Prozession. Den passenden musikalischen Rahmen mit wunderschönen, modernen Marien- und Friedensliedern schufen die Pfarrband „Santa Maria“ unter der Leitung von Stephanie Leopold sowie der Kinderchor und der Kirchenchor Lautenbach unter der Leitung von Kirsten Bormann.  „Sie haben sich in die Herzen der Zuhörer gesungen“, so lobte Pfarrer Wehrle. Keinen geringen Anteil am Gelingen der Aufführung hatte auch Bernd Leopold, der sich für den Ton verantwortlich zeigte, was im freien Parkgelände sicherlich keine leichte Aufgabe darstellte. Unterstützt wurde das organisierende Gemeindeteam bei diesem Theaterprojekt aus der Seelsorgeeinheit, von der Gemeinde Lautenbach, vom Bauhof und zahlreichen weiteren Helfern, die sich um Kulissenbau, Beleuchtung und Blumenschmuck kümmerten. Sie alle wurden vom Publikum mit großem Applaus belohnt. Die schöne Umgebung im Park neben der Wallfahrtskirche und das herrliche Sommerwetter trugen das Ihre zu einer ganz besonderen Stimmung bei.  Bildunterschrift: Die Darsteller des Stückes “Die Botschaft” nach der gelungenen Premiere am Freitagabend: von links: Martina Herrmann, Achim Serrer, Tabea Serrer, Jan Armbruster, Moritz Altegoer, Lioba Just, David Blasen, Simone Müller, Miriam Blasen, Markus Kohler und Autorin/Regisseurin Ute Huber Text und Bild: Martina Busam

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Fast war der Besucherraum zu klein am Ziegler-Hof in Lautenbach-Winterbach um die vielen Besucher des Altenwerkes aufzunehmen. In den letzten Jahren sind nicht mehr so viele Besucher zum Sommerfest des  Altenwerks gekommen. Martin Ziegler begrüßte die Gäste, unter ihnen auch Pfarrer Schäfer und Bürgermeister Krechtler unter der schattenspendenden Linde. Er führte dann ein, in die Vita des Hofes. Seine Eltern hätten den Hof noch in althergebrachter Weise geführt mit Vieh, Feldfrüchten und Wein. Er selber habe eine Winzerlehre gemacht und  eine landwirtschaftliche Ausbildung. Nach Übernahme des Betriebes habe er konsequent auf Obstbau umgestellt und hat heute Erdbeeren, Kirschen und Äpfel die im eigenen Hofladen vermarktet werden. Mit CA-Lagern kann er das Apfelobst bis zur Neuernte frisch lagern. Seine Frau sei es gewesen, welche im Hofladen auch Gemüse anbieten wollte. So hat er sich auch hier spezialisiert und mit einem Institut zusammengetan, welches dem Betrieb beratend zur Seite steht beim Anbau von Gemüse, der damit verbundenen Fruchtfolge, Düngung und Schädlingsbekämpfung. Ein Rundgang durch die Gemüseanbauzelten schloss sich an. Hier kamen noch interessante Fragen auf die von Hausgartenbetreibern gestellt wurden. Im Besucherraum wurde man schließlich mit „Tarte Flambe“, Elsässer Art, bedient, und ließ sich die Getränke des Hofes munden. Bürgermeister Thomas Krechtler, der die Arbeit des Landwirts und auch die des Altenwerkes würdigte, hatte ein Fässchen Bier, natürlich Ulmer, mitgebracht welches er den Senioren und Seniorinnen spendete. Sein promptes Anzapfen erfolgte ohne jeden Spritzer. Angeregte Gespräche in froher Runde schlossen sich an. Zum Schluss gab es Dankesworte von Teamleiter Hans Oberle für Bürgermeister Krechtler und die Familie Ziegler für die wunderschönen Stunden.   Bericht: Hans Oberle Bild: Josef Müller

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Wir durften kürzlich das renommierte Renchtäler Unternehmen Etol in Oppenau besichtigen. Um es gleich vorwegzunehmen, wir wurden sehr, sehr positiv überrascht, das Unternehmen hat u.a. für unsere Gruppe drei sehr kompetente Führer zugeordnet, die uns während des Rundganges die Fertigung der Produkte " Kunststofftechnik " und " Sauberkeit und Hygiene hervorragend erklärt haben. Die Führung war super vorbereitet. Als wir zu Besuch waren, wurden gerade im Bereich Kunststofftechnik Behälter für den Transport von Speisen gefertigt, die jeder Caterer nutzt, wie wir sie alle kennen schon gesehen haben. Uns wurde die Verfahrensweise gezeigt und erklärt, welche Technik eingesetzt wird und welches Wissen notwendig ist, um solche Produkte marktgerecht zu fertigen. Etol legt auf Qualität, Umwelt und Energie einen sehr großen Wert, weil diese Merkmale über den Erfolg eines Produktes entscheiden. Die Inhaltsstoffe, die perfekte Mischung und das Zusammenspiel einer starken Mannschaft mit Know-how und Herzblut machen den Erfolg von Etol aus, so die Informationen des Hauses. Ca. 150 Personen beschäftigt Etol, die Auslastung ist sehr gut, große Ausschläge nach oben und unten kennt das Unternehmen nicht, es entwickelt sich kontinuierlich weiter und ist auf einem guten Weg. Während des sehr interessanten Rundganges wurden von den Teilnehmern viele betriebliche Themen angesprochen.   So hätte ich mir das nicht vorstellen können, so das Resümee von vielen Teilnehmern. Es ist immer sehr gut, wenn Menschen immer wieder über ihren Tellerrand hinausblicken und mitbekommen, wie es draußen auf den Weltmärkten zugeht und wie sich mittelständische Unternehmen auch aus der Ortenau an diese Anforderungen erfolgreich anpassen. Text: Ludwig Streif Bild: Matthäus Müller

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