Impressionen aus Lautenbach

Lautenbach offiziell am Glasfasernetz angeschlossen

Mit der Anbindung durch eine vier Kilometer lange Glasfaserleitung ans Breitbandnetz ist die Grundstruktur für den Breitbandausbau zwischenzeitlich geschaffen worden. Somit können zwei Drittel der Haushalte über schnelles Internet verfügen.

Viele Anrufe erreichten Bürgermeister Thomas Krechtler von Bürgern aus der Ödsbacher Straße, den Locherlen und der Adolf-Kolping-Straße, die sich über schleppende Internetverbindungen beklagten. Die Beschwerden sollen durch den Vectoring-Ausbau in der Gemeinde durch die Telekom, zu dem als Herzstück die Verlegung einer von Oberkirch kommenden vier Kilometer langen Glasfaserleitung gehört, der Vergangenheit angehören. Gemeinsam mit Vertretern der Telekom gab Bürgermeister Thomas Krechtler am Montagnachmittag den symbolischen Startschuss für die mögliche Anbindung von rund 550 Haushalten ans schnelle Internet, darunter auch die bislang unterversorgten Gebiete. Bürgermeister Krechtler betonte, dass dies ein Quantensprung gegenüber der bisherigen Datenübertragung ist.

Bürgermeister Thomas Krechtler freut sich, dass sich die Geschwindigkeit der Breitbandversorgung in den Bereichen, in denen die Resonanz am schlechtesten war, deutlich verbessert hat. Die Grundstruktur ist mit der nicht ganz einfachen Verlegung des Glasfaserkabels aufgebaut worden. Statt mit einer sogenannten Spülbohrung, mussten unter anderem Gehwege aufgegraben und die Leitungen konventionell verlegt werden, da Granitbrocken im Untergrund dies nicht zugelassen hätten.

Klaus Vogel, Regionalmanager der Deutschen Telekom, verkündete, dass drei Verteiler inzwischen direkt mit Glaserfaser angefahren worden sind, welche als graue Kästen am Straßenrand sichtbar sind. Das Lichtsignal wird in der Mini-Vermittlungsstelle in ein elektrisches Signal umgeleitet und über die bestehenden Kupferkabel weitergeleitet. Durch die Technik sollen Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) beim Herunterladen und bis zu 40 Mbit/s bei Hochladen möglich sein.

Laut Bürgermeister Thomas Krechtler ist es das Ziel, das Glasfaserkabel noch weiter zu führen bis zur Rüstenbachstraße, welches in östlicher Richtung bisher beim Rathaus endet. Gegenstand von Verhandlungen sei aktuell, ob auch hierfür die Telekom aufkommen wird oder die Gemeinde über die Breitband Ortenau GmbH den Ausbau voranbringen kann. Bürgermeister Thomas Krechtler betonte, dass es wesentlich für ihn sei, zunächst die Kernbereiche Lautenbachs mit schnellem Internet abzudecken.

Da im Frühjahr die Erschließung des neuen Baugebiets „Stockmatt/ Hubmatten“ ansteht, in dem rund 70 Wohneinheiten entstehen sollen, kam die Anbindung ans Glasfasernetz genau zum richtigen Zeitpunkt. Für das Baugebiet bilde der Breitbandanschluss das letzte fehlende Puzzleteil. Laut Bürgermeister Thomas Krechtler habe für Bauwillige die Internetverbindung vor zehn Jahren kaum eine Rolle gespielt. Der Breitbandanschluss stelle heutzutage jedoch einen entscheidenden Standortfaktor dar, der darüber entscheide, ob ein Baugebiet attraktiv ist oder nicht.

Stefan Koch von „Nova-Tel“ in Oberkirch betonte, dass die Nachfrage nach einem „Upgrade“ des Anschlusses schon jetzt sehr hoch sei. Klaus Vogel erklärt, dass die Telekom indes auf Freiwilligkeit der Vertragsumstellung setzt. Gekündigt werden bestehende Verträge nicht.

Text und Bild: Gemeindeverwaltung


(Erstellt am 03. Dezember 2018)
 

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