Impressionen aus Lautenbach

Rückblick zum Bürgerempfang 2019

Beim Bürgerempfang konnte Bürgermeister Thomas Krechtler auf ein äußerst erfolgreiches Jahr für die Gemeinde Lautenbach zurückblicken.

Die Neuensteinhalle war bis auf den letzten Platz besetzt: Neben Vertretern aus der Verwaltungsgemeinschaft, dem öffentlichen Leben, aus den Gremien von Gemeinde und Pfarrgemeinde konnte Bürgermeister Thomas Krechtler am Samstagabend beim Bürgerempfang eine große Zahl interessierter Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Sie attestierten ihm damit Verbundenheit und Interesse an der Entwicklung ihres Heimatortes. „Es macht mich stolz, Bürgermeister einer so lebendigen und aktiven Gemeinde zu sein“, lobte das Gemeindeoberhaupt. Doch auch die Einwohner konnten stolz sein auf das, was in ihrer Gemeinde im vergangenen Jahr gemeinsam geleistet und auf den Weg gebracht wurde. „Als Gesamtfazit kann man sicher feststellen, dass das Jahr 2018 ein sehr positives Jahr war“, resümierte Krechtler.

Aufgrund der guten Wirtschaftslage habe die Einnahmeseite des Gemeindehaushalts deutlich profitiert. Das Gewerbesteueraufkommen habe sich konstant gehalten, die staatlichen Zuweisungen seien steigend gewesen und erlaubten eine solide und verlässliche Umsetzung der angestrebten Maßnahmen, teilweise mit deutlichen Fördermitteln durch den Bund und das Land. „Ziel muss es weiterhin sein, die Lebensqualität, aber auch das touristische Angebot in unserer Gemeinde nicht nur zu erhalten, sondern, wo möglich, zu verbessern.“

Wie ereignisreich das Jahr 2018 war, zeigte sich im Rückblick auf besondere Höhepunkte. An erster Stelle nannte der Bürgermeister den zur Traumtour zertifizierten „Lautenbacher Hexensteig“, der sich zum Wandermagneten und zu einem gastronomischen Erfolg entwickelte. Weitere touristische Werbung sei die Aufstellung von Deutschlands größtem Maibaum in Nordenham gewesen, einer Riesendouglasie aus Lautenbach. Als touristischen Meilenstein bezeichnete das Gemeindeoberhaupt die Eröffnung des Wellness- und Tagungshotels „Sonnenhof“ mit Panoramapool, Fitnessraum, Outdoor Whirlpool, Salzgrotte und Saunen. Integriert sei auch ein Tagungsraum, der auf Wunsch als Trauzimmer mit traumhaftem Blick über Lautenbach zur Verfügung stehe. Mit dieser Infrastruktur und dem hervorragenden Sportgelände des SVL gelang es auch, Bundesligamannschaften beste Bedingungen für ihre Trainingslager in Lautenbach zu ermöglichen. Weitere Meilensteine für die Weiterentwicklung der Gemeinde waren der Neubau eines Pflegeheims für psychisch kranke Menschen, der Breitbandausbau, die planerischen Entwicklung von 33 weiteren Bauplätzen im neuen Baugebiet entlang der Ödsbacher Straße, der Ausbau des Hochwasserschutzes sowie die Fertigstellung von Beachvolleyballanlage und Mehrgenerationenpark. Herausragendes bürgerliches Engagement zeigte sich beim Bau von Vereinsgaragen, beim Ansäen und Pflegen einer Wildblumenwiese im Rahmen des Projekts „Blühender Naturpark“ oder bei der Teilnahme am Landschaftspflegetag zur Erhaltung der offenen Kulturlandschaft am Hohenfelsen. Gespendet wurde u. a. ein neuer Kletterturm für den Kirchspielplatz unter Beteiligung der Anwohner der Oberdorfstraße und der Kolpingsfamilie. Krechtlers besonderer Dank galt außerdem seinem engagierten Gemeindeteam für den großen Einsatz im abgelaufenen Jahr.
Der Landtagsabgeordnete Willi Stächele gratulierte Lautenbach in seinem kurzen Grußwort zu dieser äußerst „dynamischen Gemeindeentwicklung“. Pfarrer Johann Schäfer überbrachte die Segenswünsche der Seelsorgeeinheit. Musikalisch umrahmt wurde der Bürgerempfang von der Jugendkapelle der Trachtenkapelle.

Für einen besonderen Genuss sorgte beim anschließenden Umtrunk der Lautenbacher Jan Pettke, Deutschlands Koch des Jahres 2017 und Küchenchef der ScheckInKochfabrik mit außergewöhnlichen, kulinarischen Köstlichkeiten. Bürgermeister Krechtler bedankte sich bei Herrn Pettke für diese großartige ehrenamtliche Unterstützung.

Zahlreiche Ehrungen im Rahmen des Lautenbacher Bürgerempfangs zeigten das hohe Engagement vieler Lautenbacher zum Wohl von Gemeinde und Mitmenschen.

In seiner Ansprache beim Bürgerempfang erinnerte Bürgermeister Thomas Krechtler noch einmal an zwei ganz besondere Ehrungen des vergangenen Jahres: Zum einen war dies die Verleihung der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg an Hans-Friedrich Huber sowie die Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Gemeinde an Rektor i. R. Rudolf Huber. In der beeindruckend langen Liste der weiteren Ehrungen für ehrenamtlichen Einsatz in der Gemeinde hob Krechtler beispielhaft zwei Personengruppen hervor: Zum einen das Vorstandsteam des Altenwerks Lautenbach mit Ursula Müller, Josef Müller und Hans Oberle. Er bedankte sich für ihren langjährigen Einsatz, welcher ein attraktives Seniorenprogramm mit Vorträgen, Fahrten und vielen geselligen Treffen ermöglichte.

Zum anderen wurde die Arbeit der Rasenwarte des Sportvereins, Franz Roth und Peter Braun, besonders in den Mittelpunkt gestellt. Bereits im Jahresrückblick erwähnte Krechtler, dass 2018 etliche Profi- und Amateurmannschaften den Rasenplatz des SVL zum Training und für Testspiele nutzten. „Durch den SVL wurden Trainingsbedingungen geschaffen, die nach Aussagen der angereisten Experten auf Bundesliganiveau waren“, bescheinigte das Gemeindeoberhaupt. Durch den aufwändigen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz von Franz Roth und Peter Braun, zum Teil mehrmals täglich und über Wochen hinweg, waren diese Trainingsbedingungen auf dem Rasenplatz möglich. Großes Lob habe es vor allem seitens des SV Darmstadt 98 gegeben hinsichtlich des ausgezeichneten Zustands des Lautenbacher Sportplatz-Areals.

Eine Vielzahl von Mitbürgern setzte sich auch im abgelaufenen Jahr wieder in unterschiedlichster Weise für die Belange ihres Heimatortes ein, angefangen von der Blumen- und Landschaftspflege über die Pflege der Wassertretstelle bis hin zur Betreuung von Rastplätzen, Parkanlagen oder der großen Wildblumenwiese am Ortsausgang. Besonders erwähnt wurden auch die Helfer zur Unterbringung und Integration der Flüchtlinge in der Gemeinde sowie der ehrenamtliche Einsatz vieler Personen und Gruppierungen rund um die Errichtung von Wanderportal und Hexensteig. Ihnen allen sprach Thomas Krechtler seinen herzlichsten Dank aus und überreichte Präsente zur Anerkennung des unbezahlbaren Einsatzes. „Es war für mich wiederum beeindruckend, wie in Lautenbach durch Einsatzkraft und mit einsprechendem Teamgeist vieles erreicht wurde. Besser kann ehrenamtliches Engagement in einer Dorfgemeinschaft nicht funktionieren“, so lobte das Gemeindeoberhaupt.

Wertvolles Engagement zeigten auch langjährige Vereinsmitglieder. Für 50jährige Vereinsmitgliedschaft wurden geehrt: Georg Bohnert (Feuerwehr), Ludwig Streif (Kolpingsfamilie), Franz Vogt, Richard Sauer, Klaus Bruder, Fridolin Bruder (Sportverein), Helga Vogt, Irene Hättig, Elisabeth Stößer und Franz-Jürgen Groß (Harmonika-Orchester).

Seit 60 Jahren sind Bernhard Müller (Sportverein), Adolf Vogt, Matthäus Müller und Bernhard Lepold (Kolpingsfamilie) Mitglieder in ihren Vereinen. Wie aus den Ausführungen hervorging, haben die genannten Jubilare in der Regel auch in den Vorstandschaften Verantwortung übernommen und sich in allen möglichen Belangen für ihre Vereine engagiert.

Eine besondere Würdigung erhielt Josef Haas. Er ist Gründungsmitglied der Kolpingsfamilie und wurde für 70jährige Mitgliedschaft geehrt.

Beim Lautenbacher Bürgerempfang konnten bereits altbekannte Sportler geehrt werden.

Was die Lautenbacher Sportler auszeichne, das sei insbesondere ihre Beständigkeit, so stellte Bürgermeister Thomas Krechtler beim Bürgerempfang mit Sportlerehrung am vergangenen Samstag in der Neuensteinhalle fest. So konnte er ein weiteres Mal Susann Cichon, Mario, Julian und Robin Schnurr vom Kraftsportverein (KSV) Renchtal ehren sowie den Mountainbiker und Läufer Markus Ziegler.
Jahreshöhepunkt beim KSV Renchtal war 2018 die Ausrichtung der Meisterschaften des Baden Württembergischen Gewichtsheberverbands e. V. (BWG) in den neuen Räumlichkeiten in Lautenbach mit 74 Startern. In der Mannschaftswertung konnte der Verein sich im Bankdrücken Platz 1 bei den Männern und Platz 3 bei den Frauen sichern. Im Kreuzheben sogar Platz 1 und Platz 2. Als größte Erfolge von Mario Schnurr nannte Krechtler u. a. den Gewinn der Deutschen Meisterschaft in Lauchhammer, den wiederholten Weltmeistertitel im Bankdrücken bei der WM in Südafrika mit 220 kg im 3. Versuch sowie einen weiteren Europameister-Titel bei der Kraftdreikampfeuropameisterschaft in Pilsen inklusive Einzelgold auf der Bank und im Kreuzheben. Auch seine talentierten Söhne Julian und Robin erzielten mehrere große Erfolge. Susann Cichon vom KSV sicherte sich bei der Deutschen Meisterschaft in Lauchhammer mit einem Total von 370 kg einen weiteren Titel als Deutsche Meisterin. Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften erreichte sie im Bankdrücken den 1. Platz in ihrer Klasse. Im Kreuzheben gewann sie mit stark erkämpften 165 kg im 3. Versuch nicht nur ihre Gewichtsklasse und den Gesamtsieg bei den Frauen, sondern wurde Champ of Champions über alle Teilnehmer. Beim Franken Cup belegte sie ebenfalls Platz 1. Bürgermeister Krechtler freute sich auch über die gute Entwicklung des KSV, der bereits über 300 Mitglieder zählt und damit seine Mitgliederzahl innerhalb von zwei Jahren mehr als verdreifacht hat.

Gleichsam verlässlich erfolgreich auf dem Mountainbike und seit diesem Jahr auch als Läufer ist Markus Ziegler. In Kirchzarten erzielte er beispielsweise den 1. Platz beim Teamzeitfahren. Ebenfalls Platz 1 erreichte er beim Marathon in Neustadt an der Weinstraße. Bei verschiedenen längeren Rennen wie dem Hirschberg-Marathon holte er sich jeweils Platz 2. Platz 2 erreichte er unter anderem als Läufer beim Trailrun in Zell am Harmersbach, in Breitnau und Simonswald (35 km) sowie beim Berglauf in Hausach.

Krechtler beglückwünschte die Sportler im Namen der Gemeinde Lautenbach und überreichte als Anerkennung der Leistungen einen Gutschein für die Vesperwanderung auf dem Lautenbacher Hexensteig.

Zahlreiche Mehrfachblutspender konnten geehrt werden

Als ganz besondere Menschen mit einem hohen Maß an Engagement, Verantwortungsgefühl und Nächstenliebe bezeichnete Christoph Lipps die Lautenbacher Mitbürger, welche als Mehrfachblutspender im Rahmen des Bürgerempfangs geehrt wurden. Jede einzelne Spende sei wertvoll, so der DRK-Vorsitzende, denn zum Blut gebe es keine Alternative. Zusammen mit Bürgermeister Thomas Krechtler überreichte er als äußeres Zeichen des Dankes und der Würdigung Weinpräsente und Ehrennadeln an folgende Personen: Für 10maliges Blutspenden wurden Hubert Gmeiner, Tanja Huber und Oliver Kiefer geehrt. 25 Mal haben Johann Brandstetter, Cornelia Heidt, Margarete Huber, Rainer Lepold und Daniel Vogt Blut gespendet. Alexander Sigler konnte für die beeindruckende Zahl von 50 Blutspenden geehrt werden. Thomas Krechtler ermutigte die Geehrten, auch künftig mit ihrer Spende zur Lebensrettung der Mitmenschen beizutragen und richtete seinen Appell an alle Anwesenden: „Mögen noch viele Ihrem Beispiel folgen“.

Text und Bilder: Martina Busam

Bürgermeister Krechtler
Trachtenkapelle Lautenbach
Bürgermeister Krechtler bedankte sich beim Vorstandsteam des Altenwerks: von links: Thomas Krechtler, Hans Oberle, Ursula und Josef Müller
Rasenwarte des Sportvereins Lautenbach, Franz Roth und Peter Braun
Blumen- und Landschaftspflege
Ehrungen für 50jährige Vereinsmitgliedschaft. zu sehen von links: Georg Bohnert, Irene Hättig, Ludwig Streif, Franz Vogt, Elisabeth Stößer, Fridolin Bruder, Helga Vogt, Richard Sauer, Klaus Bruder, Thomas Krechtler
Ehrungen für 60jährige Vereinsmitgliedschaft. zu sehen von links: Bernhard Müller, Adolf Vogt, Bernhard Lepold, Matthäus Müller, Thomas Krechtler
Gründungsmitglied der Kolpingsfamilie und seit 70 Jahren im Verein: Josef Haas
Erfolgreiche Kraftsportler: zu sehen von links: Mario Schnurr, Susann Cichon, Robin Schnurr und Bürgermeister Thomas Krechtler
Markus Ziegler und Bürgermeister Thomas Krechtler
Mehrfachblutspender: Zu sehen von links: Bürgermeister Thomas Krechtler, Alexander Sigler, Rainer Lepold, Cornelia Heidt, Margarete Huber, Hubert Gmeiner, Johann Brandstetter, DRK-Vorsitzender Christoph Lipps. Nicht anwesend sein konnten Tanja Huber, Oliver Kiefer und Daniel Vogt.

 

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