Impressionen aus Lautenbach

„Sohlberger“ feiern die Eröffnung der sanierten Straße

Groß war die Freude über die neu sanierte Sohlbergstraße und die Straße Altschmatt im Rahmen der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Thomas Krechtler. Mit dabei waren nicht nur die Mitarbeiter der ausführenden Tiefbaufirma Knäble aus Biberach, der planende Ingenieur Wolfgang Wegel aus Appenweier, Mitarbeiter des Gemeindebauhofs und der Verwaltung, sondern auch zahlreiche Anwohner der Sohlbergstraße. Auf einer Strecke von über vier Kilometzern wurden neue Dohlen verlegt, Fräsarbeiten durchgeführt, Schächte angepasst und insgesamt rund 3.000 Tonnen Asphalt aufgebracht. Ebenso mussten umfangreiche Bankettarbeiten durchgeführt werden.
Einhelliges Fazit aller Beteiligten war, dass hier sehr gute Arbeit geleistet wurde und nunmehr wieder eine bestens hergerichtete Straße den Nutzern zur Verfügung steht.
Bürgermeister Thomas Krechtler wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die weit über 50 Jahre alte Straße seit vielen Jahrzehnten zwar immer wieder durch den Gemeindebauhof fachmännisch repariert worden war, aber jetzt ein Punkt erreicht war, an dem nur noch eine grundlegende Sanierung half.
Die Straße erstreckt sich im sanierten Bereich nicht nur auf eine Länge von über vier Kilometern, sondern weist darüber hinaus Höhenlagen von etwa 200 m bis über 600 m aus. Dies bedeutet natürlich auch, dass sie insbesondere in den Höhen durch Frost und Schnee sehr belastet wird. Die Sohlbergstraße stellt zudem eine wichtige Verbindung zwischen dem Acher- und Renchtal dar, die sehr viel genutzt wird. Gleichzeitig dient sie der Erschließung zahlreicher Außenbereichsgehöfte und landwirtschaftlicher Grundstücke sowie den touristischen Anbindungen. Über sie wird nicht nur die Gaststätte „Wandersruh“ angeschlossen, sondern auch der Wanderparkplatz am Sohlberg. Dieser wird mittlerweile auch von zahlreichen Hexensteig Wanderern genutzt.
Die Sanierung verursacht Kosten von über 300.000 Euro, die ohne eine anteilige Förderung des Landes im Rahmen des „Ausgleichsstocks“ in diesem Umfang nicht möglich gewesen wäre. Hierüber und über die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium zeigte sich Bürgermeister Thomas Krechtler sehr dankbar, da kleinere Kommunen mit einem großen Straßennetz ohnehin einen extrem hohen Verwaltungs- und Sanierungsaufwand hinnehmen müssen.
Nach weiteren Dankesworten durch den Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens Nicolas Knäble und einem Vertreter der „Sohlbergler“ wurde die Straße mittels Banddurchschnitt offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Natürlich ließ man es sich nicht nehmen dieses Ereignis noch mit einem Vesper und einem kleinen Umtrunk in gemütlicher Runde zu feiern.


 

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