Impressionen aus Lautenbach

Spatenstich Neubaugebiet Stockmatt/Hubmatten

Mit dem Spatenstich für das Neubaugebiet "Stockmatt/Hubmatten" wurde am Montag ein Meilenstein für eine zukunftsentscheidende Entwicklung der Gemeinde Lautenbach vollzogen. Im Beisein von Vertretern ausführender Planungsbüros und Erschließungsträger, Gemeinderäten und Anwohnern wurde das Projekt gebührend gefeiert.

Die Freude über den Spatenstich nach zwei Jahren Planungs- und Entwicklungszeit des Neubaugebiets "Stockmatt/Hubmatten" stand Lautenbachs Bürgermeister Thomas Krechtler ins Gesicht geschrieben.

Schließlich hatte es sich Krechtler bei seiner Bewerbung um das Bürgermeisteramt auf das Panier geschrieben, vordringlich Baumland zu beschaffen, um die enorme Nachfrage von Wohnbaufläche im Ort befriedigen zu können. Die letzte Erschließung eines Wohngebiets erfolgte Ende der 90er Jahre mit dem Baugebiet "Ochsenacker". In Zusammenarbeit mit den Planungsbüros und zuständigen Ämter ist es der Verwaltung in einem nur relativ kurzem Zeitraum gelungen, zunächst ein kleines Baugebiet mit sechs Bauplätzen zu realisieren. Drei Einfamilienhäuser sind bereits gebaut, das vierte Baugrundstück an der Ödsbacher Straße steht kurz vor der Bebauung. Parallel habe man, so Krechtler, die planungs- und eigentumstechtlichen Voraussetzungen für 33 weitere Bauplätze geschaffen, um besonders für junge Familien von Lautenbach und der näheren Umgebung Wohnraum zu schaffen. Mit dem Spatenstich und dem Start der Erschließungsarbeiten ( Beginn am Montag, 6. Mai) werde insgesamt rund drei Millionen Euro investiert, um im kommenden Jahr frühzeitig den Bauplatzbewerbern den Hausbau zu ermöglichen. Krechler nannte das Projekt eine "dringend notwendige Investititon in die Zukunft der Gemeinde Lautenbach". Von der Investition profitierten Kindergärten, Schule, Vereine - das gesamte Gemeinwesen. Uneingeschränkte Unterstützung bei der Realisierung fand der Bürgermeister bei allen Entscheidungen im Gemeinderat. Entgegenkommen fand Krechtler auch bei den Grundstückseigentümern. Ob Planungsbüros, Internetanschlüsse und Behörden - die Zusammenarbeit aller Beteiligten lief professionell und unkompliziert. Das Neubaugebiet zeichnet sich durch seine zentrale Lage im Ort aus. In unmittelbarer Nähe befinden sich Freizeiteinrichtungen, wie ein Kinderspielplatz, das Freizeit- und Sportareal mit Sportplätzen, Beachvolleyballanlage und Mehrgenerationenpark. Mit eineinhalb bis zweigeschossiger Bauweise kommt man den unterschiedlichen Interessenlagen der Bauwilligen entgegen - auch im Hinblick auf moderne nachgefragte Baustile. Roland Klenk von der Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG) Stuttgart erinnerte an die Vorstellung der Baulandentwicklung im Gemeinderat. Das Vertragwerk sei inzwischen abgeschlossen. Trotz Kostenexpolsion in 2018 habe man nahezu eine Punktlandung erreicht. Johannes Sackmann vom Ingenieurbüro Zink sprach von umfangreichen Voruntersuchungen. Jetzt könne das langersehnte Bauen beginnen. Sackmann führte anschließend die benötigten Infrastrukturmaßnahmen auf (siehe Stichwort).

Bürgermeister-Stellvertreter Hans-Friedrich Huber freute sich, dass mit dem Neubaugebiet viele junge Familie ein Zuhause fänden und ehemalige Lautenbacher zurückfinden könnten. Den Festakt mit anschließendem Umtrunk umrahmten die Freizeitmusikanten des Harmonikaorchesters Lautenbach.


Stichwort: Erschließungsmaßnahmen im Neubaugebiet Stockmatt/Hubmatten

- 33000 Quadratmeter Baufläche

- 1,2 Kilometer Kanäle, davon 300 Meter Hausanschlüsse

- 102 Schächte, davon 66 Hausanschlussschächte und 36 Schächte für neue, kommunale Kanalisation

- rund 750 Meter Wasserleitungen

- 4100 Kubikmeter Aushub (entspricht über 500 LKW-Ladungen)

- 1500 Quadratmeter Pflaster

- rund 4000 Quadratmeter Asphalt (entspricht etwa der Fläche von 9

Bauplätzen)

- über 1,5 Kilometer Bordsteine

- 5000 Kubikmeter Schüttmaterial (entspricht etwa 600

LKW-Ladungen)

Neubaugebiet „Stockmatt / Hubmatten“ bekommt Glasfaser bis ins Haus
•Telekom versorgt das Neubaugebiet Stockmatt / Hubmatten in Lautenbach mit Glasfaser-Anschlüssen
•Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MBit/s sind möglich
•40 Bauherren können ab Fertigstellung schnelle Anschlüsse nutzen

Den Start zu den Erschließungsarbeiten des Neubaugebiets Stockmatt/Hubmatten vollzogen mit dem Spatenstich (von links): Thomas Zink (Energievernetzung Syna), Thomas Gärtner (Vermessungsbüro Ortmann), Daniel Ruhnow (Erschließungsträger STEG), Johannes Sackmann (Ingenieurbüro Zink), Lautenbachs Bürgermeister Thomas Krechtler, Lioba Fischer (Planungsbüro Fischer), Roland Klenk (STEG), Klaus Vogel (Deutsche Telekom), Christian Ittrich (Erschließungsfirma Schleith). Text und Bild: Roman Vallendor

 

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