Impressionen aus Lautenbach

Neubau des Alitera-Neubaus im Vorder-Winterbach

Die Fertigstellung des Heims des Alitera-Neubaus im Vorder-Winterbach geht zügig voran. "Wir sind im Zeitplan" bestätigte Architekt Markus Schenk, der mit der Fertigstellung im November dieses Jahres rechnet. Allerdings sei die Auslastung der Handwerker am Limit, räumte er ein. Das Projekt ist mit 5,7 Millionen Euro veranschlagt. Auch die Kosten liegen noch im Rahmen, ergänzte Geschäftsführerin Barbara Kaiser. Der Neubau wurde aufgrund von Vorgaben des Landes unumgänglich, da nach der neuen Vorschrift jedem Bewohner ein Einzelzimmer im Pflegeheim zusteht. Das bisherige Haus erfüllte die Vorschrift nicht.

Nach dem Umzug der Bewohner in den Neubau soll das dann "alte" Heim Luna einer neuen Bestimmung zugeführt werden. "Der Bedarf im Pflegebereich nimmt zu", stellte Bürgermeister Thomas Krechtler fest. Das neue Gebäude, das zwischen dem Heim Stella und dem bisherigen Heim Luna platziert ist, sei nach modernsten Standarts erfolgt. Schon jetzt erfahre er von den Lautenbachern eine sehr gute Resonanz über den Neubau. Mit der gefundenen Fläche für das Bauvorhaben könne man Alitera in Lautenbach halten. Mit insgesamt 100 Mitarbeitern sei die Institution der größte Arbeitgeber in der Gemeinde. Bei einem Rundgang stellte Architekt Markus Schenk die Raumkonzeptionen vor. Im Erdgeschoss befinden sich an der Stirnseite der Haupteingang und das Foyer. An der rechten und linken Seite sind die Vorsorgungs- und Personalzugänge.

Untergebracht im Erdgeschoss sind die Funktionsräume, die Verwaltung, Personalräume und die Haustechnik. In den darüber liegenden beiden Stockwerken befinden sich die Wohngruppen und jeweils ein Stationszimmer. Im zentralen Mittelteil wohnen künftig zwölf Bewohner in einer Wohngruppe in Einzelzimmern mit zusätzlicher behindertengerechten Nasszelle. Auf jedem Stockwerk gibt es zwei Wohngruppen. Insgesamt sind es im Haus 46 Zimmer, wobei ein Zimmer als Probe-Wohnzimmer mit Notbett für kurze Wohndauer vorgesehen ist. Jede Wohngruppe ist mit einem Kombi-Zimmer für zwei Personen, die zusammenleben wollen, ausgerüstet. Im rückwärtigen Gebäudeteil zum Erdhang befindet sich der große Aufenthaltsbereich mit Küchenzeile. Von hier aus können die Bewohner eine Terrasse als kleinen Freibereich nutzen. Beheizt wird das Haus mit einer Pelett-Heizung. Eine zentrale Lüftungsanlage steuert die Raumbelüftung. Dreifach verglasten Fenster gehören heute zum energetischen Standart. Die Bewohner des Heims Luna werden von 45 Mitarbeitern betreut und versorgt. Nach der Fertigstellung des Neubaus werden kurze Wege die bis dato drei Gebäude miteinander verbinden, was die Mitarbeiter schätzen.

Stichwort Alitera

Alitera steht für Alternative Lebensräume psychisch kranker Menschen.

Diese bedürfen eines unterschiedlichen Hilfe- und Pflegebedarfs.

Über den Baufortschritt des Alitera-Neubaus informierte sich Lautenbachs Bürgermeister Thomas Krechtler (3. von links) bei einem Ortstermin bei Architekt Markus Schenk, Geschäftsführerin und Heimleiterin Barbara Kaiser sowie dem Leiter der Haustechnik Hubert Müller (von links). Text und Bild: Roman Vallendor

(Erstellt am 12. September 2019)
 

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