Impressionen aus Lautenbach

Wärmebildkamera für die Freiwillige Feuerwehr Lautenbach

"Ich bin sehr froh, dass Einrichtungen wie der Badische Gemeindeversicherungsverband (BGV) nicht nur im Schadensfalle agieren, sondern über Sach- und Geldspenden für die Feuerwehren eine aktive Schadensverhütung betreiben. Ganz besonders freut es mich deshalb heute, dass die Gemeinde Lautenbach über den BGV einen Zuschuss in Höhe von 3000 Euro für eine dringend benötigte Wärmebildkamera erhält. Eine Kamera, welche im Brandfalle wichtige Unterstützung leisten kann und auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte unabdingbar ist", sagte Bürgermeister Thomas Krechtler im Beisein des stellvertretenden BGV-Vorstandvorsitzender, Raimund Hermann und dem Direktionsbevollmächtigter Heiko Ziegler sowie dem Feuerwehrkommandanten Andreas Müller. Das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr sei eine äußerst wichtige Aufgabe zum Wohle und zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger. Daher stelle die Unterstützung der Feuerwehr im Rahmen des Machbaren  auch eine Selbstverständlichkeit für die Gemeindeverwaltung dar.  Als Bürgermeister und als langjähriger Feuerwehrmann sei er sehr stolz, was in der Gemeinde Lautenbach in der Feuerwehr geleistet werde. Hierzu zähle nicht nur eine ausgezeichnete Jugendarbeit, sondern auch eine sehr gute Ausbildungs- und Übungsarbeit. Aber auch die Alterskameraden seien in Lautenbach hervorragend integriert. Die Bevölkerung müsse sich auf die Einsatzstärke ihrer Wehr verlassen können. Hierfür sei es außer der Qualifikation der aktiven Wehr besonders wichtig, dass sowohl die Einsatzfahrzeuge als auch die Einsatzgerätschäften für die in der Gemeinde vorliegenden Anforderungen geeignet seien und den aktuellen Regeln der Technik entsprächen. Eine Notwendigkeit, welche die Zurverfügungstellung großer Haushaltsmittel erfordere, die oft nicht ohne Förderungen und Spenden gestemmt werden könnten. Gerade in Lautenbach, einer kleinen Gemeinde mit rund 1900 Einwohnern, aber mit einer Flächenausdehnung von rund 21 Quadratkilometern und mit Höhenunterschieden von 200 bis über 700 Meter, spiele die technische Ausstattung der Feuerwehr eine große Rolle. Dies gelte nicht nur im Hinblick auf die schwierige Situation der Wasserversorgung in den Außenbereichen, da hier  vielfach ein öffentliches Netz nicht zur Verfügung stehe. Auch bezüglich der oft langen Distanzen sei ein äußerst schnelles Handeln erforderlich. Eine Wärmebildkamera habe vielseitige  Anwendungsgebiete, wie der Einsatz zum Aufspüren von versteckten Brandherden und das Auffinden von Personen bei schlechter Sicht in Gebäuden, um nur die Wichigsten zu nennen.
Feuerwehrkommandant Andreas Müller unterstrich, dass je spezifischer die Einsätze würden, desto höher würden auch die Anforderungen an die Technik. Vor einigen Jahren habe man noch nicht geahnt, wie notwendig die Wärmebildkamera werde. Proben, bei denen die Feuerwehr leihweise diese Kamera im Einsatz hatte, habe gezeigt, wie viel effektiver und schneller man bei einer Personensuche sowie der Ortung von Brandherden im Ernstfall vorgehen könne. Müller erhofft sich durch die Kamera bei den Kameraden einen Motivationsschub für künftigen Probenbesuch.
Stellvertretender BGV-Vorsitzender, Raimund Hermann, nannte in seinem Grußwort den BGV einen Partner der Feuerwehren. Die Institution habe sich satzungsgemäß verpflichtet, Maßnahmen der Schadensverhütung zum Wohle der Allgemeinheit durchzuführen. Im Rahmen der sogenannten aktiven Schadensverhütung unterstütze der BGV die Arbeit der Feuerwehren in Baden mit jährlich bis zu 500000 Euro. In diesem Jahr habe man schon 60 bis 70 Antragsteller mit 300000 Euro gefördert. Jährlich kämen 30 bis 40 neue Antragsteller hinzu. "Der Wunsch, den Gemeindehaushalt zu entlasten, ist legitim", sagte Hermann. Die Faszination Feuerwehr sei immer noch gegeben. Sie habe in der Bevölkerung großen Rückhalt.

Die vier Herren stehen vor dem Feuerwehrauto mit einen sybolisch großen Scheck in den Händen
Foto: Roman Vallendor
Große Freude bei der Scheckübergabe für eine Wärmebildkamera für die Feuerwehr Lautenbach (von links): Bürgermeister Thomas Krechtler, Raimund Hermann vom BGV, Feuerwehrkommandant Andreas Müller, BGV-Direktionsbevollmächtigter Heiko Ziegler.

 

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10. September 2020

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