Impressionen aus Lautenbach

Gedenken zum Volkstrauertag

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte auch in Lautenbach der Volkstrauertag nicht im üblichen Rahmen begangen werden. "Trotzdem ist es aus meiner Sicht immens wichtig, dass wir heute an diesem Erinnerungstag der unzähligen Kriegstoten und Vermissten aller Nationen sowie der Opfer von Terror und Gewalt gedenken", sagte Bürgermeister Thomas Krechtler am Ehrenmal in seiner kurzen Ansprache. Innerhalb von zwei Weltkriegen mussten 8,5 Millionen Menschen ihr Leben lassen. Weltweit forderten die Machtsucht und die rassistische Ideologie des NS-Regimes 82 Millionen Menschenleben. Die Tatsache, dass die Zeitspanne zwischen dem letzten Weltkrieg vor 75 Jahren und der heutigen Generation immer größer werde, mache es nicht besser, denn Vergessen werde immer einfacher. Gerade sei dies der Grund, auch in Zeiten dieser Pandemie am Ehrenmal zu sein, um die Erinnerung nicht verblassen zu lassen. Ein Tag des Gedenkens und des Trauerns sollte nicht nur einmal im Jahr begangen werden, sondern beständig. "Wir müssen das Erinnern zu einer Handlung machen. Die Handlung zu einer Gewohnheit, damit so etwas nie wieder passiert", bekräftigte Krechtler. Den Frieden schätze man erst richtig, wenn er nicht mehr da sei. Unser Leben stehe im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern. Mit den hoffnungsvollen Worten von Mahatma Gandhi "Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg" schloss Bürgermeister Thomas Krechtler seine Ansprache. Als Zeichen des Gedenkens legte die Kameradschaft der ehemaliger Soldaten einen Kranz nieder. Siegfried Baumann senkte im Gedenken der Opfer der Heimatgemeinde die Fahne zum Ehrenmal.

Am Volkstrauertag gedachten die Mitglieder der Kameradschaft ehemaliger Soldaten (von links) Fridolin Bruder, Rektor i.R. Rudolf Huber, Ludwig Kuderer, Siegfried Baumann sowie Bürgermeister Thomas Krechtler (2. von rechts) beim Ehrenmal auf dem Friedhof Lautenbach den 8,5 Millionen Menschen, die in zwei Weltkriegen ihr Leben lassen mussten.
Foto: Roman Vallendor Am Volkstrauertag gedachten die Mitglieder der Kameradschaft ehemaliger Soldaten (von links) Fridolin Bruder, Rektor i.R. Rudolf Huber, Ludwig Kuderer, Siegfried Baumann sowie Bürgermeister Thomas Krechtler (2. von rechts) beim Ehrenmal auf dem Friedhof Lautenbach den 8,5 Millionen Menschen, die in zwei Weltkriegen ihr Leben lassen mussten.



(Erstellt am 20. November 2020)
 

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