Impressionen aus Lautenbach
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Aktuelles

Vollsperrung am Dienstag, 25. Februar 2020 wegen Fastnachtsumzug der Narrenzunft „Höllwaldteufel“ (21. Februar 2020)

Anlässlich des Fastnachtumzuges der „Höllwaldteufel“ am Dienstag, 25. Februar 2020 wird die Umzugsstrecke für den Fahrzeugverkehr in der Zeit von 14.15 Uhr bis 15.45 Uhr voll gesperrt.

Aufstellungsort: ab 14.00 Uhr in der Oberdorfstraße ab Einmündung Rüstenbachstraße

Umzugsweg: ab Oberdorfstraße auf die B 28 alt bis Rathaus (Hauptstr. 48),
Überquerung der B 28 alt, Bahnhofstraße, Sendelbachstraße bis zur Neuensteinhalle

Entlang des Umzugweges wird ein beidseitiges Halteverbot eingerichtet.

Der Verkehr wird über die neue B 28 umgeleitet.

Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis.

Tanzgruppe als Schwarzwaldmädel

Luddebach denkt größer (21. Februar 2020)

Nein, das war noch lange nicht alles: Mit Hexensteig und Teufelssteig wollen sich die „Luddebächer“ nicht zufrieden geben, wie man am Samstagabend bei der Fasentseröffnung der Narrenzunft „Höllwaldteufel“ im Trockendock „Zum leeren Bad“ brandheiß erfahren konnte. Der Zunftrat brachte im Stil von „Hannes und der Bürgermeister“ die Visionen von Gemeindeoberhaupt Thomas Krechtler (Maximilian Roth) im Gespräch mit „Frieder“ Huber (Andreas Oberle) auf die Bühne. Die führten von der Thomas-Krechtler-Arena über ein Thomas-Krechtler-Motodrom bis hin zur Anlegestelle für die AIDA an der Renchbrücke, wirkungsvoll dargestellt in großartigen Fotomontagen. Ja zum Schluss war es selbst um Thomas Gottschalk (Sebastian Roth) geschehen, dem Krechtler den Riesenschriftzug „Höllywood“ über dem Neubaugebiet visualisierte. Der Showmaster beschloss sofort, von Baden-Baden nach Lautenbach über zu siedeln. Doch damit nicht genug. Mit Trommeln und Getöse zog das Panikorchester im Demonstrationszug auf die Bühne und forderte einen „Musikersteig“ als Premium-Promille-Tour, frei nach dem Motto „Fridays for Musikersteig“. Die Tour, dargestellt in witzig arrangierten Bildern per Beamer, solle unter anderem über Gabys Messmershus, den Wurstwagen vom Metzger Braun, Bärbels Event-Backshop, die Wellness-Oase „Sonnenhof“, Joes Beautysalon und Thedors Vitaminstand, „wo sich jeder nehmen kann, was sein geschundener Körper noch braucht“, zurück in die Bahnhofstraße führen. Der echte Thomas Krechtler zeigte sich begeistert und versprach sogleich: „Des gehn mir on!“ Die Musiker waren auf die Präsentation ihrer Idee bestens vorbereitet, hatten einen flotten Wander-Song im Gepäck und ein ausgearbeitetes Design für Beschilderung und Vespertüten. Die Details stimmten auch bei zahlreichen Tanzgruppen wie den Flintstones oder dem Männerballett der Zwetschgenbacher Narrengilde, die mit tollen Kostümen dem Publikum zwischendurch etwas fürs Auge boten. Tanzmariechen Alena Wolber von der Lautenbacher Narrenzunft glänzte zu Beginn des Programms mit einem Solotanz, den sie selbst choreografiert hatte. Viel fürs Auge bot auch der Turnverein mit einer Akrobatik-Nummer. Mädels und Jungs turnten als Zwerge zum passenden Song und zeigten beeindruckende Figuren. Für Heiterkeit sorgte dabei immer wieder Dennis Basler als Schneewittchen. Hubert Sehlinger brachte in einer Büttenrede als Schornsteinfeger pflichtbewusst jedes Feuerloch in Gang und „sorgte mit Besen und Humor für einwandfreien Zug im Rohr.“ Die Damen von Pink Pepper erzählten mit viel Gesang die Geschichte einer Verwechslung. Wurden sie in der Zeitung doch als Seniorengruppe eines Oberkircher Teilorts betitelt. Sie stellten dar, wie SIE in einigen Jahren auf Seniorentour gehen werden – inklusive einer integrierten Likörbar im Rollator samt Haltern für pinkfarbenes Klopapier. Den Abschluss des Programms bildete traditionell der Brauchtumstanz der Höllwaldteufel. Doch fertig waren sie in Lautenbach noch immer nicht. Die Musik von Axel und Sabine sorgte weiter für Stimmung. Obwohl sie aus dem Schwabenland angereist waren, geizten sie doch nicht mit Songs und Evergreens. Und wer kein Bett daheim hatte, der vertrieb sich die Zeit bis zum Morgen einfach in der Höllwaldbar, glückselig nach einem gelungenen Eröffnungsabend.
Zitate:
„Des mit dem Baugebiet, des isch jo schön und recht, aber das entspricht nicht der Art von Prestigeobjekt, mit dem ich mich in Lautenbach verewigen möchte. Mir schwebt da was vor, über des ma in Lautenbach und weiter darüber hinaus noch in 200 Jahre spricht.“
Maximilian Roth alias Thomas Krechtler legt Andreas Oberle alias „Frieder“ Huber seine Visionen dar.
„Günter, jetzt hör doch mol uff mit der Sportplatzverlängerung. Das isch doch alles Firlefanz. So ne Platzverlängerung isch doch für uns Visionäre ein viel zu kleines Projekt. Mir schwebt da was in ganz andere Dimensione vor.“
Maximilian Roth alias Thomas Krechtler präsentiert Daniel Sauer alias Günter Bimmerle seine Idee von der Thomas-Krechtler-Arena.
„D’Fraue hän de Hexesteig, d’Höllwalddeifel de Teufelssteig, in de Ödsbächer Stroß hän sie jetzt ä neuer Bürgersteig und mir fordern den erschten und einzigartigen Musikersteig.“
Michael Kuderer als Sprecher des Panikorchesters.
„Die Premium-Promille-Tour Musikersteig isch 1000 m lang und erstreckt sich über 2 Höhenmeter. Je nach Zustand des Wanderers isch die Strecke mol länger oder kürzer.“
Michael Kuderer mit der Zusammenfassung der Besonderheiten des Musikersteigs.

Text und Bild: Martina Busam

Bürgermeister Thomas Krechtler begrüßt drei neue Mitarbeiterinnen im Rathausteam

Neue Mitarbeiterinnen in der „Verlässlichen Grundschule“ und im Rathausteam (21. Februar 2020)

Seit dem neuen Schuljahr unterstützt Frau Simone Mieth mit großem Engagement und viel Freude das Team der Verlässlichen Grundschule in Lautenbach. Sowohl die Betreuung der Kinder vor dem Unterricht als auch nach Schulschluss gehört hierbei zu ihren Aufgaben. Hier können die Schüler Unterstützung bei den Hausaufgaben erhalten oder auch vielfältige Spiel- und Bastelangebote in Anspruch nehmen.
Außerdem stellt die Gemeinde Lautenbach zur Unterstützung des Studiengangs „Public Management“, welcher an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl angeboten wird, wiederum Praktikumsplätze zur Verfügung. Sowohl zu Beginn als auch während des Studiums sind Praxisphasen in verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung vorgesehen. Dadurch ist es möglich, schon während des Studiums umfassende Einblicke in unterschiedliche Tätigkeitsbereiche zu erlangen und praktische Erfahrungen zu sammeln.
So konnte Bürgermeister Thomas Krechtler im Rahmen des Einführungspraktikums Frau Laura Fontana und für das Vertiefungspraktikum Frau Anne-Kathrin Deusch im Rathausteam willkommen heißen.

Fasnachtsfahrplan der Höllwaldteufel Lautenbach

Närrische Highlights in Lautenbach (14. Februar 2020)

Fasenteröffnung
Am Samstag, 15.02.2020 um 20:11 Uhr findet im Trockendock „Zum leeren Bad“ die Fasenteröffnung statt.
Verschiedene örtliche Vereine sowie Gruppierungen der Höllwaldteufel werden ein buntes und närrisches Programm
vorführen. Für Speis und Trank ist ausreichend gesorgt. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Eintrittsverlosung
geben. Eintritt: 5 €
Wir würden uns freuen, mit Ihnen die Eröffnung der „Luddebächer Fasent“ feiern zu können.

Kinderfasent
Am Samstag, 22.02.2020 feiern unsere Kleinen die alljährliche Kinderfasent. Um 14:11 Uhr werden die jungen
Narren in der Halle einmarschieren und Ihnen ein buntes Programm darbieten.
Getränke und Essen zu familienfreundlichen Preisen stehen für Sie bereit.
Natürlich sind auch Eltern und Großeltern sowie alle Interessierten recht herzlich eingeladen.

Beach Party
Nach der Kinderfasent wird am Abend die alljährliche Beach Party stattfinden. Ab 20:31 Uhr wird im Trockendock
„Zum leeren Bad“ ein neues DJ-Team einheizen. Außerdem freuen wir uns auf die Moosturbos aus Ödsbach.
Getränke und Bar stehen bereit. Eintritt: 5 €
Auf Ihr Kommen freuen sich
Jungteufel und Kindergarde der Höllwaldteufel
Schmutziger Donnerstag
Auch in diesem Jahr werden die Höllwaldteufel am Schmutzigen Donnerstag wieder in Lautenbach unterwegs sein.
- Ab 6:11 Uhr Dorfwecken
- 16:11 Uhr Narrenbaum stellen mit der Entmachtung von BM Krechtler
- 19:11 Uhr Hemdglunkerumzug mit Start am Rathaus
- Im Anschluss närrisches Treiben in den Lautenbacher Lokalen

Über eine rege Beteiligung der Lautenbacher Bevölkerung würden wir uns sehr freuen.

Staatsfeiertag
Am Fasentsdienstag findet wieder der traditionelle Lautenbacher Umzug statt. Verschiedene Lautenbacher
Gruppierungen, auswärtige Zünfte und natürlich die Gruppen der Höllwaldteufel werden den närrischen Lindwurm
durch die Straße ziehen. Startschuss 14:31 Uhr.
Verschiedene Lautenbacher Vereine und Wirtschaften werden sich um das leibliche Wohl der Teilnehmer und
Zuschauer kümmern.
Am Abend wird dann um 19:11 Uhr unter großem Gejaule der Schudi verbrannt und unser Häs bis zum nächsten
Jahr in die Kisten verbannt.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen

Höllwaldteufel Lautenbach

Bürgermeister Krechtler mit Daniela Birk und Kindern am Lagerfeuer

5 Jahre Naturkindergarten „Sonnenkinder e.V.“ in Lautenbach (14. Februar 2020)

Als erstes Projekt dieser Art im Renchtal und als einer von damals wenigen Waldkindergärten in ganz Baden-Württemberg kann der „Naturkindergarten Sonnenkinder e.V.“ nach einer beeindruckenden Entwicklung sein 5-jähriges Bestehen feiern.
Gerne blicken Bürgermeister Thomas Krechtler und die 1. Vorsitzende des Vereins deshalb auf den wunderbaren Werdegang dieser naturnahen Einrichtung auf der Grundlage eines zunehmend nachgefragten pädagogischen Konzeptes zurück.
Entstanden aus einer Elterninitiative wurde der Waldkindergarten am 14. September 2014 eröffnet. Begonnen wurde damals mit der Renovierung eines alten Bauwagens, welcher sowohl von außen, als auch von innen mit vereinten Kräften der Eltern hergerichtet wurde, sowie mit der Umfunktionierung der bereits bestehenden „Weierhütte“. Zahlreiche Helfer und Spender unterstützten diese einmalige Initiative im Renchtal.
Seither folgten immer wieder kleinere und größere Veränderungen. So wurde im Frühjahr 2015 eine Waldwerkstatt mit großem ehrenamtlichem Engagement gebaut. Ganz nach dem Motto „Draußen und trotzdem ein Dach über dem Kopf“ können die Kinder hier gemeinschaftlich basteln, werken und malen.
Auch die Einrichtung eines „Malortes“ brachte eine Bereicherung für den Waldkindergarten „Sonnenkinder“ mit sich. Hier wird den Kindern ermöglicht, ihrer Kreativität ohne Druck und Vorgabe freien Lauf zu lassen.
2017 folgte mit steigender Kinderzahl und auch immer mehr jüngeren Kindern, der Bau der Jurte. Vor allem für den Morgenkreis, zum Aufwärmen oder zum gemeinschaftlichen Spielen bei sehr kaltem Wetter, bietet diese den notwendigen Raum.
Während bei der Eröffnung im September 2014 zunächst vier „Pionierkinder“ den Waldkindergarten im schönen Sendelbach besuchten, waren im Herbst 2015 bereits elf Kinder angemeldet. Seither stiegen die Kinderzahlen stetig an, sodass der Waldkindergarten „Sonnenkinder“ für das kommende Kindergartenjahr 2020/ 2021 mit 20 Kindern bereits voll belegt ist. Aufgrund der hohen Kinderzahl werden die Kinder zukünftig in kleineren Gruppen gleichzeitig auf den verschiedenen Plätzen ihren Vormittag verbringen. So kann eine ruhigere Atmosphäre geschaffen werden. Betreut werden die Kinder montags bis freitags zwischen 07:30 Uhr und 13:30 Uhr von insgesamt drei Erzieherinnen und derzeit einem Praktikanten. Zwei Mal pro Woche wird zusätzlich die Betreuung der Ein- bis Dreijährigen durch eine Waldtagesmutter auf selbstständiger Basis angeboten.
Umgeben von der herrlichen Natur und einem atemberaubenden Blick über das vordere Renchtal, wird den Kindern hier der Freiraum, den sie brauchen, gegeben um ein freies und tiefes Urspiel zu entwickeln. In einem Lebensraum ohne Reizüberflutung wird es diesen ermöglicht, sich frei zu entwickeln, zu lernen und spielerisch die Natur zu erforschen, zeigt sich die Vereinsvorsitzende überzeugt. Die Resonanz der Kinder, aber auch der Eltern, bestätigen den Erfolg dieses pädagogischen Konzepts.
„Immer wieder kommen Leiter/-innen und Erzieher/-innen von neu entstehenden Waldkindergärten in den Sendelbach um sich von der Konzeption unseres „Naturgartens Sonnenkinder“ inspirieren zu lassen“, freuen sich die pädagogisch Verantwortlichen. Die Nachfrage wächst stetig, sodass immer mehr Waldkindergärten, ob aus einer privaten oder kommunalen Initiative, gegründet werden.
Gerade für die Tourismusgemeinde Lautenbach, in welcher die wunderschöne Landschaft, die Landwirtschaft und die Arbeit in, sowie mit der Natur, einen hohen Stellenwert einnimmt, ist ein solcher Kindergarten eine tolle Ergänzung zum bestehenden Angebot, ja sogar ein „Schmuckstück“ für das gesamte Renchtal, so die Wertung des Bürgermeisters. Eine große Freude stellt auch die bestehende Kooperation mit dem kirchlichen Kindergarten „St. Josef“ dar, die sehr gut funktioniert und in deren Rahmen gemeinsame Gruppenstunden stattfinden.
Aber auch die rege Teilnahme von beiden Kindergärten bei Veranstaltungen in der Gemeinde sowie die musikalischen Vorstellungen hob Bürgermeister Krechtler besonders hervor.
Das 5-jährige Bestehen des „Naturgarten Sonnenkinder e.V.“ wird am Sonntag, den 05. April 2020 ab 11 Uhr mit einem „Tag der offenen Tür“ gebührend gefeiert. Hier können Besucher und Interessenten tiefe Einblicke in das Konzept des Waldkindergartens erlangen. Begleitet von einem schönen Rahmenprogramm können die Räumlichkeiten besichtigt und der Weg des Waldgartens anhand von Bildern erforscht werden. Die Vorbereitungen laufen bereits in vollem Gange und sowohl das Team, als auch die Kinder freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Vollsperrung der Ödsbacher Straße und eingeschränktes Halteverbot in der Adolf-Kolping-Straße (10. Februar 2020)

Aufgrund von Straßensanierungsarbeiten muss die Ödsbacher Straße von der Kreuzung Sendelbachstraße bis zur Kreuzung Adolf-Kolping-Straße ab dem 04. Februar 2020 für voraussichtlich zwei Wochen voll gesperrt werden.
Eine Umleitung über die Adolf-Kolping-Straße wird ausgeschildert. Um die Erreichbarkeit des Gewerbegebietes für den LKW-Verkehr zu gewährleisten, wird im gleichen Zeitraum in der kompletten Adolf-Kolping-Straße ein eingeschränktes Halteverbot von Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr eingerichtet.
Das Parken im Neubaugebiet kann nur bis einschließlich 11. Februar ermöglicht werden. Ab 12. Februar erfolgt eine Sperrung des Neubaugebiets wegen Asphaltarbeiten.
Müllabfuhr:
Die betroffenen Anwohner in der Ödsbacher Straße möchten bitte ihre Mülltonnen außerhalb des Sperrbereiches oder in der Adolf-Kolping-Straße aufstellen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ordnungsamt Lautenbach

Gruppenbild der Kinder des Kindergarten St. Josef

Europaparlamentarier verabschiedet sich mit Spielsachen und einer Spende für die beiden Lautenbacher Kindergärten (10. Februar 2020)

Dass Ihnen die Gemeinde Lautenbach am Herzen liegt, haben Albert Deß, 15-jähriges Mitglied des Europäischen Parlaments und Agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europaparlament, sowie seine Chefassistentin Heidi Rackl, als stetige Gäste im Gasthaus Kreuz während der Sitzungswochen in Straßburg, schon oft bewiesen.
Deshalb war es nicht verwunderlich, dass Sie im Rahmen Ihrer „Abschiedsrunde“ auch die beiden Lautenbacher Kindergärten besuchten.
Sowohl der katholische Kindergarten „St. Josef“ sowie der Naturkindergarten „Sonnenkinder e.V.“ empfingen die Gäste und Bürgermeister Thomas Krechtler herzlichst mit einem wunderschönen Lied. Unterschiedlich waren hierbei jedoch die Örtlichkeiten, einmal im wohltemperierten Turnraum und einmal an einem romantischen Lagerfeuer im Wald. Gleich groß war die Freude dann jedoch in beiden Kindergärten, als jedes der insgesamt nahezu 100 Kinder einen Teddybären von dem ehemaligen Europaparlamentarier und Bundestagsabgeordneten als Geschenk erhielt.
Aber dem nicht genug, konnten sich die Erzieherinnen der jeweiligen Kindergärten über eine großzügige Geldspende freuen.
Sowohl Albert Deß, als auch Heidi Rackl, wurde Lautenbach in den vielen Jahren zur 2ten Heimat. Der Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürger war Ihnen stets sehr wichtig. So ermöglichten sie zahlreichen Gruppen aus Lautenbach und der Umgebung Besichtigungen im Europaparlament und konnten so dessen wichtige Arbeit näherbringen.
Beide zeigten auch größtes Interesse an der Entwicklung der beiden Kindergärten in Lautenbach. Bürgermeister Thomas Krechtler konnte hierbei die vorgesehene Erweiterung um 2 Gruppenräume im Kindergarten St. Josef erläutern und von den Erzieherinnen des Naturkindergartens wurde eindrucksvoll der Werdegang und die Konzeption des Waldkindergartens dargelegt.
Aber auch die Gemeinde konnte sich über eine große Europafahne als Abschiedsgeschenk freuen. Schön war zu hören, dass beide bereits Ihren nächsten Besuch in Lautenbach in diesem Jahr zusicherten.

Drei Feuerwehrmitglieder wurden befördert und ein Feuerwehrmitglied geehrt

Hauptversammlung der Feuerwehr Lautenbach (10. Februar 2020)

Die Feuerwehr Lautenbach feierte 2019 ihr 125 jähriges Jubiläum mit einem grandiosen Festwochenende sowie mit einem Floriansgottesdienst. Jedoch waren auch im Einsatzdienst 11 Einsätze zu bewältigen.
2019 war das Jahr des Jubiläums der Lautenbacher Wehr, sagte Kommandant Andreas Müller. Dieses Jubiläum wurde am 04. Mai mit einem Floriansgottesdienst mit anschließendem Festbankett begonnen. Den Höhepunkt fand das Jubiläum am Festwochenende vom 25. Mai – 26. Mai. Hier feierte die Feuerwehr mit der Bevölkerung am Samstag einen Dorfabend und am Sonntag waren die Sternwanderwehren in Lautenbach zu Gast. Abschließend fasste Andreas Müller zusammen, dass die Feuerwehr auch außerhalb des Einsatzdienstes großes im Stande ist zu leisten.
11 Einsätze in 2019
11 Einsätze, darunter ein nicht ganz alltäglicher Einsatz wie Zug gegen Auto, bewältigte die Wehr. Schriftführer Markus Kohler verzeichnete bei den Einsätzen sechs technische Hilfeleistungen, drei Brandeinsätze sowie zwei Einsätze mit der Führungsgruppe Oberes Renchtal. Hinzu kamen 14 Übungen sowie Sonderproben wie z.B. eine Heißausbildung im Brandcontainer der Feuerwehr Altensteig. Hier wurde unter Realbedingungen die Brandbekämpfung unter Atemschutz geübt. In Lautenbach gab es 2019 keine Brandeinsätze. Bei den drei verzeichneten Brandeinsätzen handelt es sich um überkommunale Einsätze mit der Feuerwehr Oberkirch. Dies macht deutlich, dass die Zusammenarbeit bestens funktioniert und die einzelnen Wehren voneinander bei größeren Ereignissen profitieren.
Rückblick 2019
In seinem Rückblick stellte Kommandant Andreas Müller fest, dass die Feuerwehr Lautenbach in Sachen Ausstattung und Ausbildung sehr gut dasteht. Die Einsatzabteilung sei 2019 voll und ganz im Dorfgeschehen eingebunden gewesen. Man habe die hiesigen Vereine und auch die Kirchengemeinde bei sämtlichen Verkehrsregelungen und Absperrdiensten unterstützt. Eingebunden war auch die Altersabteilung, über deren Aktivitäten Obmann Ludwig Müller berichtete. Die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Oberkirch unterstrich stellv. Kommandant Roland Maier für die Vereine, Siegfried Baumann von der Kameradschaft ehemaliger Soldaten sowie Jens Wiedemer für die Narrenzunft.
Bürgermeister Thomas Krechtler konstatierte, dass mit den baulichen Maßnahmen weitere Aufgaben auf die Feuerwehr Lautenbach zukommen, durch z.B. eine Brandmeldeanlage im Pflegeheim Alitera. Außerdem lobe Bürgermeister Krechtler das Fest zum 125 jährigen Jubiläum. Hier wurde gemeinsam viel erreicht, was auch über die Ortsgrenzen hinaus sehr gut ankam.
Beförderungen/Ehrungen
Mathias Oberle und Sebastian Schubert wurden zum Feuerwehrmann befördert, Matthias Basler zum Oberfeuerwehrmann.
Andreas Müller und Bürgermeister Krechtler konnten Michael Basler für 25 Jahre ehrenamtlichen Einsatz im Feuerwehrdienst ehren. Bürgermeister Krechter stellte den Jubilar, der das FeuerwehrEhrenzeichen in Silber erhielt, als erfahrenen Feuerwehrmann mit beispielhafter Einsatzbereitschaft nicht nur im Feuerwehrdienst sondern auch im Gemeindeleben heraus, in diesem er sich auch über die Feuerwehr hinaus engagiere.
Probensuch
Für guten Probenbesuch wurden die Lautenbacher Feuerwehrmänner Anthony Golz, Reinhard Oberle und Florian Himmelsbach ausgezeichnet (zwei Mal gefehlt) Johannes Kohler und Mathias Oberle hatten einmal gefehlt und Rainer Lepold, Daniel Roth sowie Andreas Müller waren bei jeder Probe anwesend, sie erhielten den Goldenen Feuerwehrmann.

Text und Bild: Markus Kohler

Gruppenbild der Jugendfeuerwehr

Jugendversammlung wieder in die Hauptversammlung integriert (10. Februar 2020)

Aus erster Hand vernahmen die aktiven Kameraden und Alterskameraden sowie die Gäste den umfangreichen Tätigkeitsbericht von Ines Leopold. Besonders stachen dabei die Jugendflamme der Stufe 1 welche gemeinsam mit dem oberen Renchtal abgelegt wurde, das Zeltlager in Kippenheim, die Hauptübung zusammen mit Oppenau, die Teilnahme am Adventsbasar und die Weihnachtsfeier hervor. Auch die aktive Wehr wurde tatkräftig unterstützt. Kommandant Andreas Müller lobte den Einsatz und die Disziplin der Jugendlichen beim Feuerwehrhock und bei dem großen Fest des 125 jährigen Jubiläums. Auch bei der Floriansmesse beteiligten sich die Jugendlichen. Weiterhin lernten die Nachwuchsfeuerwehrmänner den Aufbau einer Wasserversorgung kennen, das Setzen eines Standrohrs, Feuerwehrknoten, das Bedienen von Verteiler und Strahlrohr, das Absetzen eines Notrufs und den Umgang mit den Rettungsgeräten kennen
Der Jugendwart Hubert Büchele konnte mit Stolz eine beeindruckende Probebeteiligung von 89% der Jugendlichen vermelden. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 6%. Mitglieder im Alter von 8 bis 17 gleichermaßen zu begeistern ist ein Spagat der sehr erfolgreich geschafft wurde. Auch der Umfang der geleisteten Stunden und die abwechslungsreiche Probengestaltung, zeigten mit wieviel Begeisterung die Jugendlichen und Betreuer dabei waren.
Bürgermeister Thomas Krechtler lobte die Zusammenarbeit der Feuerwehren im oberen Renchtal und dass auch die Jugendfeuerwehren diese Zusammenarbeit umfangreich lebten. Mit Stolz konnte er sich davon auch persönlich überzeugen. Mit dieser Einsatzbereitschaft der Jugendlichen und ihrer Betreuer ist ihm um die Zukunft der Feuerwehr nicht bange.
Für einen guten Probenbesuch bedankten sich Bürgermeister Thomas Krechtler, Kommandant Andreas Müller und Jugendwart Hubert Büchele mit Eisgutscheinen bei Emma Huber, Quentin Massa, Daniel Doll, Mathias Oberle, Elias Vogel, Felix Kiefer, Sebastian Bohnert, Amelie Huber und Lara Sehlinger.
„Eine erfolgreiche Jugendfeuerwehr ist wie eine Fußballmannschaft“ sagte Hubert Büchele in seinen Schlussworten „nur wenn Betreuer, Jugendliche, Kommando, aktive Kameraden, Eltern, Gemeinde und Nachbarwehren perfekt zusammenarbeiten ist sie wirklich erfolgreich.“

Text: Ines Leopold

Das Bild zeigt Bürgermeister Thomas Krechtler mit den geehrten Sportlern

Ein Weltmeister konnte geehrt werden (24. Januar 2020)

Bei der Sportlerehrung in Lautenbach traf man auf alte Bekannte.

"Ich glaube, es gibt keine Gemeinde in Deutschland, die im Verhältnis zur Einwohnerzahl so viele Weltmeister-, Europameister- und Deutsche Meister-Titel aufzuweisen hat, wie Lautenbach“ so meinte Bürgermeister Thomas Krechtler humorvoll bei der Sportlerehrung im Rahmen des Bürgerempfangs am Samstagabend. Das habe man insbesondere dem Kraftdreikampf und den Sportlern des Kraftsportvereins Renchtal zu verdanken. Im Jahr 2019 wurde sogar Vereinsgeschichte geschrieben: beim Bavaria Cup holte sich die KSV-Männermannschaft den Mannschaftsrekord und fünf Siege in Folge, ebenso erreichte die Frauenmannschaft den Frauenmannschaftsrekord. Dass der Kraftsport im Trend liege, das zeigten auch die Mitgliederzahlen des KSV: innerhalb von vier Jahren stiegen diese von 51 auf 371 Mitglieder. Mario Schnurr errang im Kraftdreikampf im Oktober in Südafrika seinen fünften Weltmeistertitel. Er konnte sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen den Neuseeländer Craig McMillan durchsetzen. Bei den Europameisterschaften im Juli in Rumänien erlangte er seinen elften Europameistertitel. Dies waren, neben vielen anderen Erfolgen im vergangenen Jahr, sicherlich die wichtigsten Ereignisse. Auch Susann Cichon und Julian Schnurr konnten, trotz Trainingsrückständen aus zeitlichen Gründen, wieder beachtliche Erfolge erzielen und den ein oder anderen Sieg erringen. Erfolg hatte auch der Mountainbiker und Läufer Markus Ziegler. Er siegte mit dem Mountainbike unter anderem im Langdistanz Marathon in Neustadt an der Weinstraße sowie beim Marathon in Titisee-Neustadt. Bei der Salzkammergut Trophy über eine Distanz von 210 Kilometern und 7100 Höhenmetern belegte er einen hervorragenden sechsten Platz. Aber auch seine Laufergebnisse können sich im zweiten Jahr seiner Läuferkarriere mehr als sehen lassen. So holte sich Markus Ziegler den ersten Platz beim Berglauf in Hausach sowie beim Stäffeleslauf in Bad Wildbad, wo 1987 Stufen bis zur Bergstation zurückzulegen waren. Bürgermeister Krechtler gratulierte im Namen der Gemeinde und überreichte den Sportlern jeweils einen Day Spa-Gutschein vom Hotel Sonnenhof.

Das Bild zeigt Bürgermeister Thomas Krechtler mit den langjährigen Vereinsmitgliedern

Eine Bereicherung für die Gemeinde (24. Januar 2020)

Beim Bürgerempfang in Lautenbach wurden langjährige Vereinsmitglieder und ein Feuerwehrmann geehrt.

„Viele Einwohner engagieren sich zusätzlich zu ihren alltäglichen Aufgaben für das Gemeinwohl in den unterschiedlichsten Bereichen“, so lobte Bürgermeister Thomas Krechtler beim Bürgerempfang am Samstagabend. Die Vereinsarbeit und das Ehrenamt bereicherten die Gesellschaft und das Dorfleben dabei in besonderem Maße. Langjährige Vereinsmitglieder erfahren deshalb im Rahmen des Bürgerempfangs für ihren treuen Einsatz eine Würdigung im Namen der Gemeinde. Höhepunkt war in diesem Jahr die Ehrung von Josef Müller, der seit 65 Jahren aktives Mitglied in der Kolpingsfamilie ist. Für 60jährige Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie wurden außerdem Bernhard Müller und Franz Rendler geehrt. Im Kirchenchor ist Gottfried Roth seit 60 Jahren aktiver Sänger. Seit 60 Jahre ist auch Siegfried Boschert treues Mitglied im Sportverein. Für 50jährige Vereinsmitgliedschaft wurden des Weiteren geehrt: Adolf Sehlinger und Theodor Streif (Kolpingsfamlie), Herbert Kohler (Sportverein) und Angela Boschert (Turnverein). In der jeweiligen Laudatio wurde deutlich, dass alle Vereinsmitglieder die ihnen eigenen Talente eingebracht und sich bei vielen Gelegenheiten, Arbeitseinsätzen oder auch in den Vorstandschaften vorbildlich engagiert haben.
Eine besondere Ehrung galt Fabian Leopold von der Feuerwehr Lautenbach. Ihm gelang es, das goldene Leistungsabzeichen zu absolvieren. „Das sind drei Jahre über 50 zusätzliche Proben, erlernen von fundierten theoretischen Grundlagen und die Durchführung von drei Leistungswettkämpfen“, so erläuterte Bürgermeister Krechtler und bedankte sich für den großen Einsatz des jungen Feuerwehrmanns.

Bild: Martina Busam

Das Bild zeigt Bürgermeister Thomas Krechtler mit Ludwig Kuderer

Mit Einsatz und Teamgeist (24. Januar 2020)

Bürgermeister Krechtler bedankte sich im Namen der Gemeinde für beispielhaftes ehrenamtliches Engagement zahlreicher Einwohner.

Als „Gemeinde des Ehrenamts“ bezeichnete Bürgermeister Thomas Krechtler die Gemeinde Lautenbach beim Bürgerempfang und zeigte sich beeindruckt und dankbar, wie durch Einsatz und Teamgeist 2019 wieder vieles erreicht wurde. Stellvertretend für viele, hob er Personengruppen hervor, die im vergangenen Jahr vorbildliches Engagement zeigten: Bei Ludwig Kuderer bedankte er sich für den Einsatz der Kameradschaft ehemaliger Soldaten bei der umfassenden Renovierung und Neugestaltung des Kriegerdenkmals auf dem Friedhof. Ein besonderer Dank ging an die Jugendlichen von Kolpingjugend und Ministranten, die im Rahmen der 72-Stunden-Aktion drei Brunnen entlang des künftigen Teufelssteigs sowie die Ameisenhütte instandgesetzt und renoviert hatten. Anne Kohler und Pia Müller erhielten als Anerkennung einen Kostenbeitrag für ein gemeinsames Grillfest der beteiligten Gruppen. Lioba Kuderer und Monika Hoferer engagierten sich besonders in der Helfergruppe zur Betreuung der Flüchtlingsfamilien. Stellvertretend für alle, die sich in der Pflege und Unterhaltung von Grünflächen und Blumenschmuck engagieren, bedankte sich Krechtler bei Marliese und Heinrich Sauer für die Unterhaltung der Wassertretstelle, bei Luzia Schnurr für die Pflege des Blumenschmucks am Wegkreuz im Winterbach und bei Elisabeth und Josef Kohler für die engagierte und liebevolle Gestaltung und Unterhaltung des Rastplatzes „Sepp’s Ruhebänkle“ an Hexensteig und Panoramaweg. Pauline Oberle lud der Bürgermeister für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Blumenpflege an der Renchbrücke zum gemeinsamen Mittagessen in den Sonnenhof ein. Für großartigen ehrenamtlichen Einsatz bei der Unterhaltung und Errichtung von Wanderwegen bedankte sich das Gemeindeoberhaupt bei Hans-Friedrich Huber, Hermann Huber, Rudolf Huber, Wendelin Roth und Adolf Sehlinger. „Es ist kaum vorstellbar, wie viele Arbeitsstunden hier geleistet werden“, so meinte Krechtler. Was in Lautenbach mit diesem bürgerschaftlichen Engagement in wenigen Jahren touristisch geschaffen wurde, sei einzigartig. Lang war die Liste zahlreicher weiterer engagierter Menschen, denen der Bürgermeister im Namen der Dorfgemeinschaft Dank aussprach.

Das Bild zeigt das M-Orchestra des Harmonika Orchester Lautenbach

Gemeinsam vieles erreicht (24. Januar 2020)

Beim Bürgerempfang der Gemeinde Lautenbach konnte Bürgermeister Thomas Krechtler auf ein Rekordjahr im Hinblick auf Arbeitspensum und Investitionsvolumen zurückblicken.

„Hier geht echt die Post ab. Darauf können Sie stolz sein“. Mit diesen Worten gratulierte MdL Willi Stächele dem Lautenbacher Bürgermeister Thomas Krechtler zur beeindruckenden Jahresbilanz. Der Landtagsabgeordnete zeigte sich begeistert von den Leistungen einer intakten Bürgergemeinschaft, an deren Spitze der Bürgermeister und die Gemeinderäte beispielhaft vorangingen. Zum Bürgerempfang waren am Samstagabend, neben Vertretern aus Wirtschaft, Tourismus, Gastronomie, Pfarrgemeinde und Verwaltungsgemeinschaft, wiederum zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gekommen, sehr zur Freude des Gemeindeoberhaupts: „Das stellt für mich Wertschätzung der Gemeindearbeit dar und beweist das gute Miteinander in Lautenbach“. Als Meilenstein bezeichnete Krechtler die Erschließungsarbeiten des Baugebiets „Stockmatt/Hubmatten“ mit Gesamtinvestitionen von über 3 Mio. EUR. In zentraler Lage biete es 39 Bauplätze, welche für junge Familien und ehemalige Lautenbacher zum Zuhause werden. In erheblichem Umfang investierte die Gemeinde außerdem in die Sanierung des Wasserhochbehälters und in die grundlegende Erneuerung der Sohlbergstraße als wichtiger Verbindung zum Wanderparkplatz und ins Achertal. Fortschritte gab es bei Baumaßnahmen im Rahmen des Landessanierungsverfahrens zu verzeichnen. So präsentiere sich der Bahnhof mit historischer Fassadengestaltung bereits jetzt als Schmuckstück. Auch im Bereich Tourismusförderung waren zahlreiche Aktivitäten zu nennen: Tourismuskongress mit Minister Guido Wolf in der Neuensteinhalle, Start der Arbeiten am Teufelssteig als dritter Wandertour, Erfolgsmeldungen von Hüttenwandertag, Sonnenhof und dem Anschluss der Traumtour Lautenbacher Hexensteig an den Kappelrodecker Hexensteig beeindruckten. Im Bereich Naturschutz legten Kinder eine weitere Blumenwiese an und ein Landschaftspflegetag fand statt mit Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer. An viele weitere Ereignisse erinnerte eine Fotopräsentation. Arbeitspensum, Tempo, hervorragende Zusammenarbeit in alle Richtungen und hohes ehrenamtliches Engagement waren auch 2019 Erfolgsgaranten für die äußerst positive Entwicklung der Gemeinde. Im Namen der Seesorgeeinheit ermunterte Pfarrer Johann Schäfer die Anwesenden, weiterhin mit Mut und Vertrauen Verantwortung zu übernehmen und mit anzupacken, damit zukünftig wieder vieles gelingen könne.
Musikalische und kulinarische Leckerbissen
Den musikalischen Rahmen des Bürgerempfangs gestaltete das M-Orchestra des Harmonika-Orchesters unter der Leitung von Helga Vogt. Die moderne Akkordeonmusik mit Gesangseinlagen von Anja und Jona Vetter sowie Vanessa Lehmann war sehr stimmungsvoll und begeisterte das Publikum. Ein kulinarisches Erlebnis bot beim anschließenden Umtrunk einmal mehr unentgeltlich der Lautenbacher Jan Pettke, Deutschlands Koch des Jahres 2017 und Küchenchef der ScheckInKochfabrik. Seine außergewöhnlichen Köstlichkeiten waren das i-Tüpfelchen eines gelungenen Abends.


Lautenbacher Projekte 2020
Das Gesamtinvestitionsvolumen für den laufenden Lautenbacher Haushalt inklusive der Eigenbetriebe beläuft sich auf 2,4 Mio EUR. Wesentliche Investitionen erfolgen in Kinderbetreuung, Baulandentwicklung, Hochwasserschutz, Wasserversorgung, Ortskernsanierung, Verkehrsinfrastruktur und Tourismus. Größte finanzielle Herausforderung wird die Erweiterung des Kindergartens St. Josef mit rund 1 Mio. EUR darstellen. Für den Hochwasserschutz im Bereich des Sendelbachs sind weitere 250.000 EUR vorgesehen. Um der großen Nachfrage nach Bauland für junge Familien entgegenzukommen, wird planerisch die Erweiterung des Baugebietes „Locherlen“ vorangetrieben. Im Bereich Tourismus steht die Eröffnung des Teufelssteigs, des dritten Lautenbacher Qualitätswanderwegs, am 3. Mai 2020 auf dem Programm.

Das Bild zeigt Bürgermeister Thomas Krechtler, Barbara Kaiser und zwei weitere Herren

Eröffnung des neuen Pflegeheimes - Haus Luna - (17. Januar 2020)

Alitera-Geschäftsführerin Barbara Kaiser ist urlaubsreif. Und weil sich Bürgermeister Thomas Krechtler so etwas schon gedacht hatte, lag er mit seinem Wellness-Gutschein goldrichtig. Ein Geschenk der Gemeinde zur Einweihung von Heim Luna. Es bietet künftig 45 psychisch kranken Menschen ein neues Zuhause.

Für Barbara Kaiser war es der richtige Zeitpunkt, danke zu sagen. Den politischen Gremien, dem Architekten, der Sparkasse Offenburg/Ortenau und den rund 100 Mitarbeitern. Vor allem aber den Nachbarn, ohne deren Zustimmung und Unterstützung das Projekt so nicht machbar gewesen wäre. „Ich fand es toll, welches Vertrauen Sie mir und der Alitera entgegengebracht haben, so dass wir hier in Lautenbach bleiben konnten.“ Es sei gelungen, die Menschen hier davon zu überzeugen, „dass wir gute Arbeit machen, dass wir kein Störfaktor sind, dass auch unsere Heimbewohner ein Recht auf ein schönes zu Hause haben.“

Gleichzeitig bat sie um Entschuldigung. Bei ihrem Team: „Ich hatte in dieser Zeit Mitarbeiter, die bis an ihre Grenzen gegangen sind, um mir den Rücken freizuhalten, die sich abgeschuftet haben, um das hier heute möglich zu machen.“ Bei den Nachbarn: „Sie waren genervt von gekappten Stromkabeln, von zugeparkten Autos, von Lärm und Staub. Es war teilweise schlimm hier.“ Bei Familie und Freunden: „Ich hatte wenig Zeit im letzten Jahr, und habe viele vernachlässigt. Das tut mir leid und ich verspreche, dass es jetzt wieder besser wird und wir vieles nachholen, was wir versäumt haben.“

Nach so viel „Selbstkritik“ war es Bürgermeister Thomas Krechtler ein Bedürfnis, die Unternehmerin zu loben. „Neben dem laufenden Betrieb der bestehenden Heime, einen solchen Neubau zu schaffen, das ist nicht einfach und hat über einen langen Zeitraum viel Kraft von Ihnen gefordert“. Er bedankte sich bei Barbara Kaiser für „ein ganz tolles Miteinander“ und betonte: „Besser kann ich mir eine Zusammenarbeit nicht vorstellen.“ Die Eröffnung der neuen Einrichtung für psychisch kranke Menschen sei nicht nur für die Mitarbeiter, sondern für die ganze Gemeinde „eine große Freude“. „Auch den Bürgern ist die gute Arbeit hier bekannt und sie stehen hinter dieser Einrichtung.“ Die Suche nach einem geeigneten Bauplatz bezeichnete Krechtler als „große Herausforderung“. Der private Grundstücksverkauf eines Nachbarn an die Alitera GmbH sei alles andere als eine Selbstverständlichkeit gewesen. „Das war ein sehr gutes Miteinander und mich hat es sehr gefreut, dass es hier Menschen gibt, die auch solche Einrichtungen unterstützen.“

Ein Beweis dafür waren die vielen Besucher, die den Tag der offenen Tür am Wochenende für einen ersten Besuch in der Einrichtung nutzten. Auch ein Blick in die Zimmer der Bewohner war möglich, denn der Umzug in ihr neues Zuhause fand erst nach dem Tag der offenen Tür statt. Der Neubau bietet auf rund 2.500 Quadratmeter Platz für 45 Einzelzimmer und verfügt über eine moderne Infrastruktur. Die Alitera erfüllt damit sämtliche Forderungen der neuen Landesheimbauverordnung (LHeimBauVO). Auch das Personal hat künftig mehr Räume und Möglichkeiten für die Pflege, Betreuung und Beschäftigung der Bewohner. Der Neubau Heim Luna ist somit die modernste, der insgesamt vier Betreiberimmobilien, der Einrichtung. Insgesamt investierte die Alitera GmbH knapp 6 Millionen Euro in das Bauprojekt.
Die Entwicklung, die das Unternehmen in den letzten Jahren gemacht habe, sei vorbildlich, betonte Gemeinde-Diakon Roland Deusch bei der Einsegnung des Gebäudes. Der Neubau sei allerdings nur der äußere Beweis dafür. „Ich komme seit 20 Jahren in die verschiedenen Einrichtungen und ich erlebe jedes Mal, wie viel Herzblut hier drin steckt. Das ist einfach klasse.“ „Lebensräume für Menschen von Menschen“, das sei mehr als nur ein Slogan auf der Firmen-Homepage. „Die heutige Zustimmung in der Bevölkerung“, sagte er an Barbara Kaiser gewandt, „ist ihr Verdienst. Da haben Sie wirklich viel geleistet.“

Öffentliche Gemeinderatssitzung (17. Januar 2020)

am Dienstag, 21. Januar 2020 findet um 19:00 Uhr im Schulungsraum der Feuerwehr in der Neuensteinhalle eine Gemeinderatssitzung statt.

Tagesordnung

1.
Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung vom 03. Dezember 2019

2.
Renchtal Tourismus GmbH; Jahresabschluss 2018
(1/2020)
3.
Renchtal Tourismus GmbH;
Wirtschaftsplan 2020 - Ermächtigung an die Verwaltung zur Zustimmung in der Gesellschafterversammlung

4.
Antrag auf Baugenehmigung für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage auf dem Grundstück Flst.Nr. 844, Höllwaldblick 2


5.
Antrag auf Baugenehmigung für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Carport auf dem Grundstück Flst.Nr. 836, Am Bergwerk 11


6.
Antrag auf Baugenehmigung für die Erweiterung des Kindergartens St. Josef um zwei Gruppenräume auf dem Grundstück Flst.Nr. 75/3, Hauptstraße 67


7.
Abrechnung der Dorfhelferinnenstation für das Jahr 2018;
Vorauszahlung auf die Umlage 2019

8.
Spendenannahme

9.
Bekanntgaben


9.1
aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung


9.2
allgemein

10.
Fragen, Anregungen und Vorschläge


10.1
aus dem Gemeinderat


10.2
der Einwohner

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Krechtler
Bürgermeister

Zur öffentlichen Sitzung des Gemeinderates ist die Bevölkerung recht herzlich eingeladen.
Die Sitzungsunterlagen sind auf der Homepage der Gemeinde Lautenbach (Gemeinderat) ersichtlich.

Das Bild zeigt die Sternsinger in Lautenbach in der Wallfahrtskirche

Sternsinger in Lautenbach (17. Januar 2020)

„Wir kommen daher aus dem Morgenland“
Zwei Tage lang zogen sie umher und besuchten in Lautenbach jedes Haus: 20 Ministrantinnen und Ministranten waren als Sternsinger unterwegs und besuchten in drei Gruppen jedes Haus im Ort. Mit Gesang und Gedicht wurden die Häuser, durch den Schriftzug „20 * C + M + B * 20“ auf den Türen, für das Jahr gesegnet. Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ sammelten sie in diesem Jahr über 3300 Euro für Not leidende Kinder. Zum Abschluss der Aktion durften die beteiligten Sternsinger im feierlichen Gottesdienst am Sonntagabend nochmals in ihre bunten Gewänder schlüpfen und als Könige am Altar dienen. Ein großes Dankeschön richten die Sternsinger an die unterstützenden Eltern sowie an alle, die sie freundlich empfangen und der Aktion mit ihrer Spende zum Erfolg verholfen haben.

Das Bild zeigt Hauptamtsleiter Bastian Knapp und Bürgermeister Thomas

Straßen im Lautenbacher Baugebiet „Stockmatt/Hubmatten“ bereits asphaltiert (15. Januar 2020)

Erst im April des vergangenen Jahres hatte der Lautenbacher Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplanes „Stockmatt/Hubmatten“ beschlossen. Bereits 6 Monate später konnte dieser Bebauungsplan zur Rechtskraft erlangen und danach das Umlegungsverfahren abgeschlossen werden. Für Bürgermeister Thomas Krechtler ist es eine große Freude, dass nach diesem raschen Fortgang kaum ein Jahr später auch die Erschließungsarbeiten im Baugebiet „Stockmatt/Hubmatten“ weit vorangeschritten sind und sogar noch vor Weihnachten die Tragdeckschicht auf den Straßen aufgebracht werden konnte. Darüber hinaus sind die Straßenlampen bereits angebracht und die Gehwegflächen überwiegend gepflastert.
Dies ist umso erfreulicher, als die zahlreichen Bauwilligen bereits in den Startlöchern stehen. So wurden nicht nur nahezu alle Bauplätze im Baugebiet veräußert, sondern von vielen Bauherren schon das Baugesuch eingereicht um nach endgültiger Fertigstellung der Erschließungsarbeiten dann zeitnahe mit dem Hausbau beginnen zu können.
Insbesondere jungen Familien aus Lautenbach und der Umgebung kann nun in der Gemeinde eine Wohnnutzung ermöglicht werden.
Die große Nachfrage begründet sich gemäß Bürgermeister Krechtler nicht nur angesichts der umgebenden herrlichen Landschaft, sondern auch durch die optimale Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur. Mit der Verlegung von Glasfaser bis an das Haus durch die Telekom werden zudem auch die besten Voraussetzungen für das schnelle Internet geboten.
Bürgermeister Thomas Krechtler und Hauptamtsleiter Bastian Knapp informierten sich vor Ort über den Baufortschritt und stimmten den weiteren zeitlichen Ablauf mit der Baufirma ab.

 

pdfFeuermeldung (1,348 MiB)

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22.05.2020
12.06.2020
08.09.2020