Impressionen aus Lautenbach
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Am Donnerstag, 4. April 2019 fand auf dem Birkhof in Lautenbach die Generalversammlung des Vereins Naturgarten Sonnenkinder e.V. statt, dem Träger des Naturkindergartens im Sendelbachtal. Die Vorsitzende Daniela Birk berichtete über das zurückliegende Jahr und zog aus den zahlreichen Aktivitäten und Projekten eine äußerst positive Bilanz: Der Naturkindergarten hat sich in alle Richtungen sehr vielversprechend entwickelt und 18 Kinder nutzen mittlerweile das Angebot und zum Ende des Kindergartenjahres ist unsere Aufnahmekapazität voll ausgeschöpft. Für die folgenden zwei Kindergartenjahre gibt es eine Warteliste. Man freut sich über das immer noch große Einzugsgebiet, jedoch kommen immer mehr Kinder auch von der näheren Umgebung. Die Eltern schätzen es dieses außergewöhnliche Betreuungsangebot für ihre Kinder gefunden zu haben und am aktiven Ausbau des Naturkindergartens teilhaben zu können. So wurden in Zusammenarbeit mit den Eltern monatliche Arbeitseinsätze im Naturgarten oberhalb des Birkhofs durchgeführt, damit der Erhalt und die Pflege gewährleistet war. Immer eine große Freude für Kinder und Eltern, so Daniela Birk. Der Bezug nach Lautenbach ist dem Verein sehr wichtig, deshalb wurde hier auch aktiv daran gearbeitet. Der Fastnachtsumzug wurde wieder durch die Waldzwerge und Waldfeen, mit selbstbemalten und mit Naturmaterialien gezierten Kostümen bereichert. Kooperationen mit der Schule sowie dem Kindergarten „St. Josef“ in Lautenbach fanden in regelmäßigen Abständen statt. Lautenbachs Kinderferienprogramm bereicherte der Naturgarten mit zwei Angeboten. Da der Naturgarten Teil des Sendelbachtales ist, wird nicht nur dieses gemeinsam mit den Kindern bewandert sondern auch die Bewohner der benachbarten Höfe aktiv miteinbezogen. Die Kinder nehmen nachhaltig und eindrücklich am „echten Leben“ teil. So wurde mit dem benachbarten Jäger auf Pirschjagt gegangen um verschiedentliche Tierpräperate aufzuspüren. Ebenfalls wurden sie von Herrn Roth zum Honigschleudern geladen und durften natürlich den leckeren Honig auch probieren und erfuhren viel Wissenswertes über die fleißigen Bienchen. Auch der gegenüberliegende Hof wurde besucht und die Waldkinder durften beim Brotbacken mit dabei sein. Der eigene Leib durfte geknetet und geformt werden bevor er in den Ofen wanderte. Ebenfalls wurde ein Eselbaby besucht und beim Ausflugstag auf dem Erdbeeracker der Familie Birk durften die süßen Früchtchen genascht und für zu Hause gepflückt werden. Für die vier Schulanfänger wurden ganz besondere Tage geplant. So wurde das Le Vaisseau in Straßburg besucht, ein Klettervormittag am Bellenstein organisiert, die Fa. Burkhard Haus in Renchen besucht, um nach Plan das eigene Holzhäuschen zu bauen und das letzte Ziel führte zum Barfußpfad nach Zell Weiherbach. Ein unvergessliches Highlight war der Besuch der Feuerwehr mit Feuerwehrauto und Blaulicht und ließ die Feuerwehrherzen höher schlagen. Natürlich fand auch wieder das traditionelle Übernachten im Zelt mit den Eltern im Naturgarten statt sowie das Sommerfest mit der Geschichte über das Sonnenei und gemütlichem Beisammensein. Auch hat der Jahreskreis im Kindergarten einen hohen Stellenwert. So werden die Feste wie Maria Lichtmess, Ostern, Erntedank, St. Martin sowie Weihnachten für unsere Kinder erfahr- und erlebbar und sie fühlen sich tief eingebunden in den Kreislauf der Natur. Da die Nachfrage für eine Betreuung der Kinder unter 2,9 Jahren immer größer wird, wurde ein Konzept erstellt und erfolgreich durch die Waldtagesmutter im Juli 2018 umgesetzt. Die Kinder werden in kleinstem und überschaubarem Rahmen an zwei Tagen in der Woche für mehrere Stunden betreut. Erstmals bei wunderschönem Wetter fand auch das Herbstfest außerordentlich großen Zulauf. Bei Stockbrot und Kürbissuppe am Feuer sowie Ponyreiten, lag eine ganz besondere Atmosphäre über dem Naturgarten. Über die „Waldpost“ konnte die Bevölkerung in regelmäßigen Abständen das Geschehen im Kindergarten mitverfolgen. Da der Verein was Kostendeckung betrifft, zum eigenverantwortlichen Handeln angehalten ist hieß es für die Mitglieder beim Renchdammlauf die Sohlen warm zu laufen. So wurde geschwitzt und kräftig Kilometer gesammelt und der Verein durfte 2.500,-- € in Empfang nehmen. Die Vereinskasse konnte deutlich aufgebesserte werden auch durch einige Privatspenden. Für das Basteln von 50 Weihnachtskarten erhielt der Naturgarten von der Fa. Conti. Frucht 500,-- €. Mittlerweiler wird der Naturgarten auch als Lern- und Erfahrungsort für viele Praktikanten, sei es innerhalb der Erzieherausbildung, aus privaten Interessen oder naturpädagogischer Ausbildungen genutzt – eine jeweils beidseitige Bereicherung. So waren im Jahr 2018 7 Praktikantinnen und ein Praktikant vor Ort. Das Interesse ist sehr groß, die Natur wieder als natürlicher Spiel- und Lernraum zu nutzen und zu erfahren. Der äußere Rahmen des Projektaufbaus des Naturgartens sei nun abgeschlossen, so die Vereinsvorsitzende Daniela Birk. Auch die Kinderzahlen sind für die nächsten zwei Jahre bereits erreicht, was dem Verein Planungssicherheit gibt. Für die Waldkindergärten die im Renchtal gerade am Entstehen sind, hat der Naturgarten die Türen aufgemacht und eine Vorreiterposition eingenommen. Diese Entwicklung, so Daniela Birk, lässt hoffen, dass das Draußen sein mit den Kindern in der Natur wieder als normal und überaus wichtig angesehen wird, da es einfach ein optimaler Lernort für die Entwicklung des Kindes ist. In der Arbeit mit den Kindern steht immer wieder das Herzstück des Naturgartens im Vordergrund, das freie, tiefe Spiel in dem alles verborgen liegt, was ein Kind zum Lernen und sich entwickeln braucht. Hier ist sehr viel Achtsamkeit erforderlich, damit die Rahmenbedingungen die es hierzu braucht, auch in die richtige Richtung gelenkt werden. Herr Bürgermeister Thomas Krechtler äußerte sich über den Verlauf des Naturkindergartens sehr positiv. „Es ist eine tolle Ergänzung zum bestehenden Angebot und ein Schmuckstück für das gesamte Renchtal“ so die Wertung des Bürgermeisters. Turnusmäßig stand die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Tagesordnung und Herr Krechtler führte durch die Wahl. Im Amt bestätigt wurde das Vorstandsteam Daniela Birk und Tanja Baier, ebenfalls das Amt der Schriftführerin Sandra Boschert. Neu hinzugekommen Frau Ilka Heiderich in der Position der Kassiererin. Die Beisitzer Klaus Birk, Gertrud Brühl und Bianca Perazzi unterstützen das Team. Für die Kassenprüfung wurden erneut Uta Gmeiner und Michael Wilhelm gewählt. Text und Bild: Naturgarten Sonnenkinder e.V.

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"Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor im Land und damit einen Stellenwert, dem der Landeshaushalt bislang noch nicht gerecht wird", so die Botschaft von Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa in der Landesregierung beim Tourismuskongress, zu dem der Landtagsabgeordnete Willi Stächele am Samstagvormittag in die Neuensteinhalle eingeladen hatte. In einem Impulsreferat und einer Talkrunde standen zuvor die Chancen und Potentiale des Schwarzwaldes beim Tourismus, aber auch wichtige Weichenstellungen für die Zukunftsfähigkeit im Mittelpunkt, dann stellte der Minister Grundzüge des Tourismuskonzepten des Landes vor, das bis im Sommer fertiggestellt sein soll. Neben Bürgermeistern und Mandatsträgern hieß Stächele zahlreiche „Tourismusakteure“ wie Gastronomen und Vermieter und „geballten Sachverstand“ zu der Konferenz willkommen. Um den Tourismus und damit auch einen wichtigen Wirtschaftszweig und die damit verbundenen Arbeitsplätze in der Region zu erhalten müssen die Rahmenbedingungen geschaffen und Geschlossenheit demonstriert werden, wenn es um die Interessen des ländlichen Raums geht. In Baden-Württemberg seien mehr Arbeitsplätze im Tourismus als in der Autoindustrie, betonte auch Lautenbachs Bürgermeister Thomas Krechtler und forderte dazu auf, die qualitativ hochwertige Landschaft umweltverträglich zugänglich zu machen, dazu seien auch gemeindeübergreifende Projekte notwendig. In seinem Impulsvortrag rückte Hansjörg Mair, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, ein ganzes Spektrum an Themen in den Fokus – von Wertschöpfung statt nur Umsatz im Tourismus über die bevorstehende 4. Welle der Digitalisierung bis zu Reise früher und heute im Zeitalter von Internet und sozialen Medien. „Jedes Tal in Tirol hat mehr Geld für den Tourismus auszugeben“, bedauerte er die fehlende Chancengleichheit trotz neu konzipierter Online-Marketing-Trends und konzeptioneller Leadership. Dabei habe der Schwarzwald wie keine andere Region Identifikationsprodukte und „Schaufensterprodukte“, die sofort mit ihm assoziiert werden. Die anschließende Talkrunde unter Leitung von Gunia Wassmer (Renchtal Tourismus GmbH) brachte zusätzliche Aspekte in die Diskussion. So verwies Sasbachwaldens Bürgermeisterin Sonja Schuchter auf die Wertschöpfung für Landwirte als Voraussetzung für die Erhaltung der Kulturlandschaft, Meinrad Schmiederer, Patron von Hotel Dollenberg, ging auf die Rolle des Weins für den Tourismus und den Naturpark Schwarzwald ein. Die Investition von 50 Millionen für das Besucherzentrum sah er als gut an, beim Gesamtkonzept komme aber bisher der Tourismus zu kurz. Ergänzend müsse um den Naturpark ein Netz „touristischer Highlights“ entstehen. Auch die Verbesserung des ÖPNV sei unverzichtbar, betonte er im Hinblick auf den Großraum Straßburg und die Vernetzung mit Rench- und Achertal. „Tourismus lebt vom Herzblut von allen, die ihre Dienstleistung am Gast erbringen“, betonte Wolf. Trotz der erfolgreichen Entwicklung mit steigenden Zahlen bei Ankünften und Aufenthaltstage der letzten Jahre dürfe man sich nicht selbstgefällig zurücklehnen. Deshalb das neue Tourismuskonzept, dessen Erarbeitung in einem breiten Beteiligungsprozess sich derzeit auf der Zielgeraden ist. Er ging auf Handlungsfelder wie Markenschwerpunkte und Zielgruppen und Effizienz der Organisationsstrukturen auf allen Ebenen ein, alle Möglichkeiten der Digitalisierung gelte es auszuschöpfen sowie Infrastruktur und Mobilität zu verbessern. Wichtig sei auch die Erhaltung des Gastgewerbes, beispielsweise mit der Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Herausgestellt wurde die Bedeutung des Tourismus und die „Schaufensterprodukte“, die dabei wichtig sind. „Jede Investition in den Tourismus ist auch eine Investition in die Lebensqualität für alle Menschen, die hier 12 Monate im Jahr leben“, fasste der Minister zusammen. Text und Bild: Peter Meier

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Die Gemeinde Lautenbach lässt im Ortsgebiet ca. 700 m schadhafte Kanäle sanieren. Die beschädigten Kanäle verteilen sich auf die Straßen Am Hohenfelsen, Am Pfarrberg, Dobelweg, Joseph-Simon-Straße, Oberdorfstraße, Rüstenbachstraße Sohlbergstraße und Spitzenbergstraße. Die Arbeiten haben Anfang April begonnen dauern voraussichtlich ca. zwei Wochen. Die Kanalsanierung ist Folge der in den Jahren 2017 und 2018 durchgeführten TV-Inspektion. Solche Inspektionen sind gemäß der Eigenkontrollverordnung Baden-Württemberg in regelmäßigem Turnus wiederkehrend durchzuführen. Die Auswertung der Inspektionsergebnisse zeigte sanierungsbedürftige Schäden in den Kanälen. Bei den Sanierungsarbeiten handelt es sich um eine Innensanierung mit Reparaturverfahren die gemäß der Sanierungsplanung der VOGEL Ingenieure, Kappelrodeck grabenlos erfolgt. Dies bedeutet, dass die Sanierungsarbeiten an den Kanälen von innen ausgeführt werden. Zur Anwendung kommen ferngesteuerte Robotergeräte, die in der Lage sind, die vorliegenden Schäden wie z.B. Risse, undichte Rohrverbindungen und defekte Zulaufanbindungen in mehreren Arbeitsschritten zuverlässig und für viele Jahre zu sanieren. Den Auftrag für die Arbeiten hat die BE-KA-TEC GmbH aus Beratzhausen erhalten. Das Unternehmen hatte mit rd. 43.000 EUR das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Bürgermeister Thomas Krechtler machte sich gemeinsam mit Hauptamtsleiter Bastian Knapp vor Ort ein Bild von den Sanierungsarbeiten. Beide ließen sich das robotergesteuerte Verfahren an einer konkreten Reparaturmaßnahme erläutern.

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- Bauanträge: Der Gemeinderat erteilt das Einvernehmen für den Neubau eines Doppel-Carports in der Hauptstraße sowie für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage in der Ödsbacher Straße. - Anlage von Weihnachtsbaumkulturen im Sendelbach: Der Gemeinderat stimmt dem Antrag für die Anlage einer Weihnachtsbaumkultur im Sendelbach zu. Die Anlage der Weihnachtsbaumkultur widerspricht nicht den konkretisierenden Zielvorstellungen der Gemeinde über die Entwicklung des Gemeindegebiets. - Ersatzbeschaffung eines Streuautomaten: Der Gemeinderat stimmt der Beschaffung eines Streuautomaten für den Unimog zu Gesamtkosten in Höhe von 19.992 Euro von der Firma Spinner Kommunaltechnik GmbH, Appenweier, zu. - Neuvergabe der Schülerbeförderung ab dem Schuljahr 2019/ 2020: Der Gemeinderat stimmt der Neuvergabe der Schülerbeförderung ab dem kommenden Schuljahr 2019/ 2020 an die Firma Ertan, Schüler- und Personenbeförderung, Oberkirch, mit einem Netto-Kilometerpreis in Höhe von 1,30 Euro zu. - Kriminalitätsstatistik 2018: In Lautenbach wurden insgesamt 45 Straftaten erfasst. Im Vergleich zum Jahr 2017 bedeutet dies einen Rückgang von drei Straftaten. Besonders schwerwiegende Vorkommnisse waren nicht zu verzeichnen. Die Gemeinde Lautenbach zählt damit weiterhin zu den sichersten Gemeinden des Ortenaukreises. Die Unfallzahlen (drei) haben sich im Vergleich zum Vorjahr (sechs Unfälle) um drei Unfälle reduziert. - Übernachtungsstatistik 2018: Bürgermeister Thomas Krechtler gibt bekannt, dass im Jahr 2018 in Lautenbach 18.137 Übernachtungen zu verzeichnen waren. Dies bedeutet eine Steigerung von 17% gegenüber dem Vorjahr.

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Kälteschocks, Hitzewallungen und Schweißausbrüche versprach Moderator Willi Keller dem Publikum beim Frühlingskonzert der Trachtenkapelle Lautenbach am vergangenen Samstagabend in der Lautenbacher Neuensteinhalle. „Wir wandeln durch fünf Klimazonen“. Er selbst war bestens vorbereitet und kündete zu Beginn der Reise die polare Zone in Wintermantel, Mütze und Handschuhen an. Humorvoll führte er durch das Programm und verstärkte mit seinen Schilderungen, Wortspielen und Anmerkungen die Bilder und Eindrücke, welche das großartige Spiel der Trachtenkapelle in den Köpfen des Publikums hervorrief. So erschien gleich zu Beginn beim Erklingen der imposanten „Arktis-Fanfare“ eine mächtige Eislandschaft vor dem inneren Auge in ruhiger Einsamkeit, mit unbarmherziger Kälte, grellem Sonnenlicht und vorbeischwimmenden Eisbergen. Naturgewaltig war im Anschluss daran auch das Stück „Norway-Impressions“. Es bot alles auf, was Norwegen auszeichnet, von majestätischen Fjorden und Landschaften, listigen Trollen, „besoffenen“ Elchen zum Winteranfang bis hin zur Gelassenheit des Umfragen zufolge wohl glücklichsten Volkes in Europa. Weiter ging es über die gemäßigte Klimazone bis in die Subtropen und Tropen. „Samba Time“, ein Medley bekannter Sambamelodien, war voller brasilianischer Lebensfreude. Der Klassiker „Caravan“ von Duke Ellington führte durch Wüstenlandschaften und flirrende Hitze. Besonders beeindruckend durch ungewöhnliche Klänge war das Epos „At the break of Gondwana“ des singapurischen Komponisten Benjamin Yeo. In dieser musikalischen Reise auf den gleichnamigen Urkontinent kamen Naturgewalten wie Donnern, Meeresbrandung, Vulkanausbrüche und Erdbewegungen instrumental zum Ausdruck, gleichzeitig erstand ein neuer Tag und die Ruhe nach dem Sturm vor dem inneren Auge. Ausdrucksvoll dargestellt wurde das Stück nicht nur durch die Instrumente der Musiker, sondern auch durch kreative Zusätze wie Fingerschnipsen oder das Summen von Basstönen. Beeindruckend und selbstbewusst gab Anna Huber mit „Pie in the Face“ (übersetzt: Torte im Gesicht) eine Kostprobe ihres Könnens als Solistin auf der Querflöte. 736 Noten spielte sie auswendig, ca. 7 Töne pro Sekunde, wie Willi Keller zuvor berechnet hatte. Die musikalische Tortenschlacht wurde ursprünglich von Henry Mancini für den Film „Das große Rennen rund um die Welt“ komponiert. Sängerin Vanessa Lehmann setzte einen zusätzlichen Glanzpunkt „Sie werden die Kälte vergessen und dahinschmelzen“ versprach der Moderator vor dem anschließenden Stück „Let it go“ aus dem Film „Die Eiskönigin“. Und Recht hatte er. Die Stimme von Sängerin Vanessa Lehmann sorgte für Gänsehaut-Feeling. Ihr Gesang war abwechselnd ausdrucksvoll-Kräftig und gefühlvoll-zart, ganz so, wie das Stück es verlangte. Einen weiteren Hörgenuss bot sie bei der Zugabe „My Heart will go on“ aus dem Film „Titanic“. Die musikalische Reise der Trachtenkapelle Lautenbach fand schließlich am Ende der Welt einen würdigen Abschluss, bei der ersten Expedition in die Antarktis 1911, dargestellt im Stück „To the Ends of the Earth“. Die Musikerinnen und Musiker mit Dirigent Ralf Breßlein erhielten viel Applaus für einen gelungenen Konzertabend. Das Publikum konnte spüren, mit wie viel Konzentration, Engagement und Spielfreude alle bei der Sache waren. Ihr ausgefeiltes Spiel brachte mit einer hervorragenden Dynamik die Eigenheiten sämtlicher Stücke klangvoll zum Ausdruck und zeigte die vielfältigen Möglichkeiten der Blasmusik. Die musikalisch dargestellten klimatischen Wechselbäder von eisigen Temperaturen bis hin zu tropischer Hitze ließen sich in stimmungsvoller Dekoration, mit der passenden Foto-Präsentation von Franz Sester und nicht zuletzt mit dem Humor von Willi Keller als äußerst angenehm erleben. Text und Bilder: Martina Busam

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"Ich freue mich jedes Mal, wenn ich hier vorbeikomme und sehe, wie es vorwärts geht", betonte Bürgermeister Thomas Krechtler, als er sich kürzlich an der Großbaustelle für das neue Pflegeheim der Alitera GmbH in Hinter-Winterbach ein Bild vom Baufortschritt machte. Mit dabei waren Geschäftsführerin Barbara Kaiser, Architekt Markus Schenk (Oberkirch) und Hubert Müller als Leiter Haustechnik der Alitera-Gebäude, in denen insgesamt 104 stationäre und 17 ambulante Wohn- und Pflegeplätze für psychisch kranke Erwachsene bereitstellt werden. Der Rohbau ist soweit fertig, die Außenhülle des Gebäudes ist fertiggestellt, das Flachdach abgedichtet, die Fenster sind eingebaut, berichtete der Architekt vor Beginn der Besichtigung. Derzeit werden die Innenausbaugewerke in Angriff genommen, vom Einbau der Zwischenwände in Leichtbauweise, durch welche die Nasszellen der 45 Einzelzimmer abgetrennt werden über Heizung, Lüftung und die Elektroarbeiten bis zur Sanitärinstallation. Im Erdgeschoss entstehen Büro- Personal- und Gemeinschaftsräume, auf den beiden Stockwerken darüber die Räumlichkeiten für jeweils 2 Wohngruppen, alle mit Einzelzimmern mit Bad für die Bewohner, dazu ein Aufenthaltsraum, ein Speisesaal und eine große Außenterrasse mit großteils herrlicher Aussicht ins Tal. Rund 6 Millionen Euro werden hier investiert, bis im November soll das neue Gebäude bezugsfertig sein. Dann können die 45 pflegebedürftigen Bewohner des bisherigen Heims "Luna" aus ihrem jetzigen, nur wenige Meter oberhalbhalb gelegenen Domizil hierher in die nach der geänderten Landesheimbauverordnung vorgeschriebenen Einzelzimmer umziehen. Viel Lob gab es von Bürgermeister Krechtler nicht nur zum beachtlichen Baufortschritt, sondern auch zum Projekt der Alitera insgesamt. Das dreigeschossige Gebäude passe sich sehr gut in die vorhandene Bebauung ein, denn es sei nicht höher als die obere Geländekante geworden. Die Erschließung war problemlos möglich, auf dem Gelände südöstlich von dem neuen Heim seien auch genügend Parkplätze zu realisieren, betonte er. Ideal sei auch, dass die Zugänge und Anlagen aller Gebäude, die Alitera hier zur Verfügung stehen, unmittelbar miteinander verbunden werden. Der Bedarf an solchen Wohn- und Pflegeplätzen für psychisch kranke Erwachsene sei weiterhin sehr groß, Alitera zähle mit über hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Arbeitgeber Lautenbachs. Verbunden mit dem Dank für ihr Engagement sagte er auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde Lautenbach zu.

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Am vergangenen Freitag 22.03.2019 hielt die Kolpingsfamilie Lautenbach ihre Jahreshauptversammlung im Gasthof „zum Kreuz“ ab. Nach der Begrüßung durch Vorstand Franz Sester berichtete Schriftführerin Christina Hoferer über die Tätigkeiten im vergangenen Vereinsjahr. Hierbei standen sowohl kirchliche Ereignisse auf dem Programm wie z.B. der Gottesdienst am Kolpinggedenktag, der Feldgottesdienst auf dem Otschenfeld und die Vorbereitung und Mitgestaltung der Gründonnerstagsbetstunde der Kolpingsjugend, als auch weltliche Veranstaltungen, wie z. B. die kulinarische Frühlingswanderung, der Basar rund ums Kind und das Herbstbasteln der neu gegründeten Familiengruppe. Ein Höhepunkt im Vereinskalender war auch in diesem Jahr wieder die Theateraufführung, die an zwei Abenden das Publikum in der ausverkauften Neuensteinhalle begeisterte. Im Anschluss daran berichtete Andreas Baumann über die Aktivitäten der Jugendgruppen. Die Kolpingjugend besteht derzeit aus 5 Gruppen mit über 50 Jugendlichen. Zu den Highlights des vergangenen Vereinsjahres gehörten sicherlich das Fastenessen, bei dem ein Erlös von 850 € an das Jugendhospiz in Offenburg übergeben werden konnte, sowie das jährliche Sommerkino, die Teilnahme mit Adventskränzen am Adventsbasar, einen Tagesausflug einer Jugendgruppe nach Paris und die Kolpingfasent unter dem Motto „Musikgiganten“. Nach dem Bericht der Kolpingjugend präsentierte Ludwig Streif die Veranstaltungen der Gruppe Erwachsene. Hierzu gehörten u.a. Betriebsbesichtigungen bei der Firma BASF in Ludwigshafen, Peters gute Backstube in Bühl und der Firma Erdrich-Umformtechnik in Ulm und Infoveranstaltungen wie z.B. über das ehemalige Schotterwerk in Hubacker. Darüber hinaus besuchte die Gruppe Erwachsene das Gasometer in Pforzheim für das Panorama Rom 312 und das Great Barrier Reef in Australien, das Brauereimuseum in Alpirsbach und verbrachte einen Sommerabend in Straßburg. Patrick Müller konnte in seinem Kassenbericht eine ordnungsgemäße Kassenführung vorlegen, sodass Stephan Schmiederer, der zusammen mit Franz Busam die Kasse prüfte, der Versammlung die Entlastung des Kassiers empfehlen konnte. Im Anschluss daran nahm Vorstand Eva Breuer die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. Seit 40 Jahren sind Angelika Basler, Petra Leopold, Martina Herrmann, Heinrich Müller und Wolfgang Rank Mitglieder der Kolpingsfamilie Lautenbach und Josef Huber, Theodor Streif und Adolf Sehlinger sind bereits seit 50 Jahren mit dabei. Bernhard Müller und Franz Rendler gehören bereits seit 60 Jahren der Kolpingsfamilie an und Josef Müller konnte bereits für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Die langjährigen treuen Vereinsmitglieder Adolf Sehlinger und Franz Rendler wurden für Ihr großes Engagement an diesem Abend zu Ehrenmitgliedern ernannt. Pastoralreferent Thomas Roßner, der der geistliche Leiter des Vereins ist, brachte den Dank der Seelsorgeeinheit Oberkirch für die geleistete Arbeit vor. Bürgermeister Thomas Krechtler bedankte sich im Namen der Gemeinde Lautenbach für die vielfältige Arbeit und das Engagement des Vereins. Dabei ging er insbesondere auf das umfangreiche Programm ein, das für alle Altersklassen etwas bietet. Sowohl für die Kleinsten in der Krabbelgruppe als auch für die Jugendlichen und die Erwachsenen werden tolle Programmpunkte vorbereitet. Er lobte auch die Mithilfe bei anderen Vereinen sowie bei Veranstaltungen der Gemeinde. Heinrich Stöhr überbrachte die Glückwünsche aus der Region Ortenau und die Vertreter der Narrenzunft und Trachtenkapelle dankten für die Unterstützung ihrer Vereine im vergangenen Jahr. Zum Schluss präsentierte Franz Sester noch die weiteren Veranstaltungen für das Jahr 2019, zu dessen Highlights mit Sicherheit der Jahresausflug nach Waischenfeld sowie die Teilnahme bei der 72-Stunden-Aktion des BDKJ zählen werden.

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„Das war spitze, was Ihr im letzten Jahr geleistet habt!“ Mit diesen Worten lobte Bürgermeisterstellvertreter Hans-Friedrich Huber bei der jährlichen Jugendversammlung am vergangenen Freitagabend im Gasthaus zum Kreuz das Engagement der Jugendkapelle der Trachtenkapelle Lautenbach. Die Jugendlichen begleiteten im abgelaufenen Vereinsjahr mit ihrer Musik so manches Ereignis im Ort, wie aus dem Tätigkeitsbericht von Schriftführer Felix Müller hervorging. So boten sie beispielsweise am Neujahrsempfang den passenden musikalischen Rahmen und sorgten am Hemdglunkerumzug oder bei der Kolpingfasent für Stimmung. Beeindruckend sei auch das alljährliche Jugendkonzert im vergangenen Dezember gewesen unter dem Motto „…die Bläserjugend stellt sich vor“. Als kameradschaftlichen Höhepunkt nannte der Schriftführer ein Hüttenwochenende in Seebach. Gemeinsam geprobt haben die Jungmusiker insgesamt 28 Mal. In seiner Vorschau auf die Termine des laufenden Jahres nannte Mirko Bentrup, neben dem alljährlichen Jugendkonzert, unter anderem Auftritte im Europapark und beim Jubiläum der Lautenbach Feuerwehr. Ein Fokus werde auch auf die Absolvierung weiterer Leistungsabzeichen gelegt und auf die Werbung neuer Jugendlicher. Bei den durchgeführten Neuwahlen wurde Mirko Bentrup als Jugendvorstand bestätigt, ebenso wie Felix Müller als Schriftführer und Tanja Huber als Kassierin. Für fleißigen Probenbesuch erhielten Luisa Lepold, Sophia Sackmann und Adrian Vogt ein Präsent. Text und Bild: Martina Busam

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Frühlingskonzert und Weinfest waren Höhepunkte. Lautenbach (mb). Lautenbach ohne Trachtenkapelle – nicht auszudenken! Das wurde bei der Generalversammlung am vergangenen Freitagabend im Gasthaus zum Kreuz beim Vortrag des Tätigkeitsberichts durch Jessica Roth einmal mehr deutlich. 19 Mal waren die Musikerinnen und Musiker im abgelaufenen Vereinsjahr in Aktion. Von der Umrahmung des Maibaumstellens auf dem Dorfplatz bis hin zum Weihnachtskonzert im ländlichen Kurgarten waren die Bläser stets zur Stelle, wenn musikalische Unterhaltung gefragt war. Beim Richtfest der Vereinsgaragen, beim Sommerfest des Kirchenchors oder beim Fischerfest und vielen weiteren Gelegenheiten unterhielten sie die Besucher. Nicht zuletzt waren sie Teil der kirchlichen Prozessionen, bei der Erstkommunion und beim Feldgottesdienst. Als musikalischen Höhepunkt nannte Vorstand Stefan Rendler das Frühlingskonzert unter dem Motto „Music from the british isles“. „Die britischen Inseln waren nicht nur in der Musik das Thema, sondern auch in der schönen Dekoration und in der fantastischen Moderation Willi Kellers.“ Als weiteren Höhepunkt im Lautenbacher Jahresprogramm führte Rendler das Weinfestwochenende im September an. 2018 fand es bereits zum 41. Mal statt. Besonders das Außenprogramm mit Gewerbeschau der Lautenbacher Firmen und Jedermannbankdrücken des KSV Renchtal seien beim Publikum sehr gut angekommen. Bürgermeisterstellvertreter Hans-Friedrich Huber bezeichnete das Fest in seinen Dankesworten als einen Höhepunkt in der Renchtaltouristik. Er lobte die Trachtenkapelle nicht zuletzt für die beispielhafte Zusammenarbeit mit vielen anderen Lautenbacher Vereinen, die beim Weinfest tatkräftig unterstützten. Eine herausragende Zusammenarbeit erfolgte auch bei der Erstellung der Vereinsgaragen, einem weiteren großen Projekt des abgelaufenen Jahres. „Wir haben eine ideale Lagerungsmöglichkeit für das Weinfest, und die Garagen passen sehr gut in das Gesamtbild der Sport- und Festplatzstätte“ so meinte Stefan Rendler. Er bedankte sich bei Martin Müller und Thorsten Streif für ihre Hilfe bei der Planung. Sein besonderer Dank galt außerdem dem Hauptverantwortlichen für Aufbau und Montage, dem Ehrenmitglied Ludwig Schweiß sowie der Regionalstiftung der Sparkasse Offenburg/Ortenau für die finanzielle Unterstützung. In seiner Vorschau lud Stefan Rendler zum Frühlingskonzert am 6. April ein, in diesem Jahr unter dem Motto „Durch die fünf Klimazonen“. Auch für das Weinfest vom 13. Bis 16. September 2019 seien die Planungen bereits in vollem Gange. Engagiert bei Proben und Auftritten Derzeit sind 44 Musiker in der Trachtenkapelle aktiv. 22 Jungmusiker sind außerdem in Ausbildung sowie 10 Blockflötenschüler. Insgesamt wurden 48 Proben und etliche Satzproben absolviert. Eine besondere Würdigung erfuhr Anna Huber. Sie belegte an der BDB-Musikakademie in Staufen den Goldkurs mit anschließender schriftlicher und praktischer Prüfung und bestand mit großem Erfolg. Für 10jährige Mitgliedschaft wurden Mirco Bentrup, Robin Bentrup, Isabelle Leopold, Marc Leopold, Christopher Müller und Franziska Ziegler geehrt. Ein Präsent für ihre kontinuierliche Anwesenheit bei insgesamt 65 Proben und Auftritten erhielten außerdem Stefan Roth, Wolfgang Streif, Klaus Vogt (je 5mal gefehlt), Adrian Vogt (3mal gefehlt) und Helmut Schweiß, der bei allen Terminen anwesend war. Seit November in die große Kapelle aufgenommen und nahezu bei allen Terminen anwesend waren auch Paulina Trayer, Magdalena Ziegler, Luisa Lepold und Sophia Sackmann. Isabelle Leopold wurde außerdem als Jugendvertreterin in die Vorstandschaft gewählt.

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Lebhafte Stunden waren es beim Bibelstündchen, das der Wortgottesdienstkreis mit den Kindern der Grundschule und den ältesten Kindern des Kindergartens durchführte. Im Mittelpunkt stand die biblische Geschichte „Jesus und der Sturm“ Mitten im tosenden Sturm und in höchster Seenot schläft Jesus tief und fest im Fischerboot, während die Jünger Ängste ausstehen und in ihrer Not schließlich Jesus wecken. Jesus fragt: „Warum habt ihr solche Angst? Ich bin doch bei euch!“, ehe er dem Sturm Einhalt gebietet. In 4 Gruppen aufgeteilt, erlebten die Kinder mehr oder weniger stürmische Stunden. Da wurden Windräder gefertigt, Katastrophenübungen auf See durchgeführt und Sturmspiele mit dem Schwungtuch erlebt. Mit Hilfe des Kamishibai konnten die Kinder den Inhalt der Geschichte sehr gut erfassen und kennenlernen. Erlebnisse zu Stürmen und Mutproben im Leben der Kinder wurden ausgetauscht. Zur Stärkung wurden leckere Sandwichtoasts zubereitet, die auf einem, dem Thema entsprechend gedeckten Tisch, einladend präsentiert wurden. Zur gemeinsamen Feier, zu der auch die Eltern eingeladen waren, erlebten die Kinder nochmals die Biblische Geschichte und die wichtigste Botschaft des Tages: Egal, wie heftig angstmachende Stürme um uns oder auch in uns toben, wir sind nicht allein; Jesus ist bei uns. Ein Kind spielte den schlafenden Jesus im Boot, die Kinder imitierten die Geräusche des Windes, und des Donners und die Jüngsten zeigten die hohen Wellen, die das Boot fast zum kentern brachte. Irgendwie sitzen wir alle in einem Boot und fahren durch die Zeit unseres Lebens. Schön, dass wir Jesus als unser Freund und Steuermann an unserer Seite wissen. Mit dem Lied. „Wenn der Wind weht“ konnten die Kinder das Gehörte nochmals im Lied vertiefen. Zum Schluss baten wir Gott um seinen Segen. Bevor die kleine Rasselbande nach Hause ging, gab es für jedes Kind ein Erinnerungsbild. Es war ein wirklich gelungener Vormittag, da war sich das 7 köpfige Team, die das Bibelstündchen vorbereit haben, einig.

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Die Bezirksgruppe Renchtal im Ortenauer Chorverband richtete am Sonntag, 17. März 2019 in der Gemeindehalle Tiergarten die Feierstunde anlässlich ihrer 48. Sängerehrung für langjähriges Singen im Chor aus. Unser Sänger Josef Müller und unsere Sängerin Carola Schweiß wurden u.a. an diesem Tag für 40- und 50-jährige aktive Mitgliedschaft in einem Chor geehrt. Gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden Ewald Gutenkunst nahm der Präsident des Ortenauer Chorverbandes Johannes Hasenohr-Fey die Ehrung der Jubilare vor. In Dankbarkeit für ihr langjähriges Engagement und ihren Beitrag zum kulturellen Leben zeichnete er die Sänger mit den entsprechenden Ehrennadeln des Badischen sowie des Deutschen Chorverbandes aus. Für 40 Jahre aktives Singen im Chor wurde Josef Müller eine Urkunde und die Goldenen Ehrennadel vom Badischen Chorverband überreicht. Für 50 Jahre aktives Singen im Chor wurde Carola Schweiß mit der Goldenen Ehrenbrosche und einer Urkunde vom Deutschen Chorverband ausgezeichnet. Begleitet wurden unsere Geehrten von zahlreichen Lautenbacher Sänger und Sängerinnen. Unter den Ehrengästen war auch unser Bürgermeister-Stellvertreter Herr Hans-Frieder Huber. Er beglückwünschte beide zu Ehrenden für ihre Auszeichnung. Am Ende der Ehrungsfeier nutzten unsere Sänger und Sängerinnen noch den Umtrunk der Ortschaft Tiergarten um den Vormittag in gemütlicher Runde gemeinsam ausklingen zu lassen. Wir freuen uns mit unseren treuen Sangesfreunden über diese verdiente Ehrung. GVL-Vorstandschaft

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Aushängeschild des Vereins ist der Frauenchor Pink pepper. Das zeigte sich bei der harmonischen Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Gasthaus Kreuz. Mit dem Abschlusskonzert am 5. Mai 2018 in der Neuensteinhalle Lautenbach unter Leitung von Karl-Friedrich Selzer verabschiedete sich der gemischte Chor des Gesangvereins Lautenbach von seinem Publikum. In der Jahreshauptversammung liefert Alfred Müller auch seinen letzten Tätigkeitsbericht. Auch im zurückliegenden Jahr konnte der Schriftführer auf zahlreiche Aktivitäten verweisen. Herausragend waren das gemeinsame Konzert mit dem Chor "Pink Pepper" und die gemeinsame Weihnachtsfeier, die Mitgestaltung des Volkstrauertags und das Volksliedersingen. Geselliger Höhepunkt war der Ausflug nach Maulbronn mit Besichtigung der Klosteranlage. Für den Chor "Pink Pepper" berichtete Schriftführerin Andrea Sorg. Ein voller Erfolg war das Konzert am 20. Oktober unter dem Motto "Legendär", unterstützt vom Männer-, Girls- und Boysprojektchor. Ein weiterer gesanglicher Höhepunkt war das Kirchenkonzert am 28. Dezember mit dem Gesangverein "Concordia" in Renchen-Ulm. Beide Konzerte übte Chorleiterin Petra Rosenberg-Dufner mit den Sängerinnen und Sängern ein. Sie fehlte aufgrund Erkrankung bei der Jahrehauptversammung. Bürgermeister Thomas Krechtler dankte dem Gesangverein für dessen vielfältigem Engagement, was sich besonders in der guten Zusammenarbeit der örtlichen Vereine zeigt. Ob beim Weinfest, bei der Fasenteröffnung der Narrenzunft oder beim Kirchenkonzert - der Gesangverein stand hilfreich zur Seite. Der Vorsitzende des Kirchenchors, Klaus Müller, bedankte sich seinerseits. Auch beim Kinderferienprogramm wirkte der Gesangverein mit. "Machen Sie weiter so!", empfahl Bürgermeister Krechtler, der den langjährigen Vorstandsmitgliedern besonders dankte. Seinen letzten Kassenbericht bilanzierte Ludwig Streif, der nach dreißig Jahren als Kassier eine wohlbestellte Kasse an Tanja Kimmig übergeben konnte. Weitere fünf Vorstandsmitglieder im Beirat hörten auf: Franz Bieser, Carmen Busam, Alfred Mueller, Engelbert Sester, Carola Schweiß. Ihnen dankten die beiden ersten Vorsitzenden Claudia Boschert und Tanja Muschalla mit einem Präsent. Vorsitzende Tanja Muschalla kündigte in der Vorschau den Jahresausflug am 13. April 2019 nach Stuttgart an.

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Die turnusgemäße Wahl des Gesamtvorstands der Kameradschaft verlief ohne Überraschungen. Einstimmig wurde der Führungsmannschaft des Vereins das Vertrauen ausgesprochen. Das Amt des ausscheidenden Beisitzers Bern Kern wurde mit Peter Braun neu besetzt. Als Wahlleiter fungierte Hans Friedrich Huber. Der 1. Vorstand Ludwig Kuderer erinnerte an die mehr als 35-jährige Tätigkeit von Bernd Kern als Kanonier, als Mitbegründer der Schützenabteilung vor 47 Jahren sowie als Beisitzer der Vorstandschaft und bedauerte sein Ausscheiden aus gesundheitlichen Gründen. Zuvor gab Schriftführer Arno Frese einen Überblick der Veranstaltungen des verflossenen Vereins- jahrs. Das bereits zum 11. Male ausgerichtete Kapellenfest im Sulzbach nahm dabei wieder eine herausfordernde Aufgabe, aber auch eine erfolgreiche Ausführung ein. Ein Tagesausflug mit der Schwarzwaldbahn nach Villingen und Bräunlingen mit einer Stadtführung und einer Betriebsbesichtigung beeindruckte die große Teilnehmerzahl. Die Finanzlage legte Franz Ziegler mit seinem Kassenbericht offen. Daraus ergab sich ein durchaus erfreuliches Ergebnis. Der Revisionsbericht der Kassenprüfer bestätigte eine einwandfreie Buch- führung. Die einstimmige Entlastung des Kassiers folgte unmittelbar. Schießwart Herbert Kohler beleuchtete den sportlichen Teil der Schützenabteilung. Beim Pokalschießen errang Hans-Dieter Schmidt mit 808 Ringen den 1. Platz. Es folgten Herbert Kohler mit 791 Ringen und Ludwig Kuderer auf den Plätzen 2 und 3. Beim Kleinkaliber-Wettkampf der Ortenauer Kameradschafts- bünde kamen die Lautenbacher Schützen auf die Plätze zwei, drei und zehn von 14 Mannschaften. Im Namen der Gemeinde beglückwünschte Bürgermeister Thomas Krechtler die langjährigen Mitglieder Hans-Peter Ruf für 50-jährige und Josef Birk für 40-jährige Treue zum Verein. Diese Ehrung sowie die erbrachten Leistungen veranlassten Thomas Krechtler zu einem herzlichen Dank an die Vorstandschaft, aber auch an alle Mitglieder. Siegfried Baumann dankte für die Unterstützung bei der Spendenaktion für die Kriegsgräberfürsorge. In seiner Eigenschaft als 2. Vorsitzender übereichte er im Namen des Gesamtvereins Ludwig Kuderer als Anerkennung für die geleistete Arbeit ein Präsent. Im Schlußwort setzte der 1. Vorstand Ludwig Kuderer auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der bewährten Mannschaft sowie aller Mitglieder.

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Fröhlich und ausgelassen trotzten die Narren am Dienstag beim Fasentumzug der Höllwaldteufel in Lautenbach dem Regenwetter. 18 Gruppen mit rund 350 Hästrägern wurden beim Zug durch die Hauptstraße von den Zuschauern am Straßenrand angefeuert. Pünktlich zu Beginn des Lautenbacher Umzugs am Dienstag um 14.31 Uhr hörte es auf zu regnen. Stattdessen fiel alsbald Konfetti und Stroh in rauen Mengen. Abgesehen hatten es die Hexen, Teufel und Dämonen insbesondere auf junge Mädchen. Sie landeten entweder im Schnurribett der Oberkircher Narrenzunft, im Strohbett der Notire auf Fürsteneck oder wurden in den Käfigwagen der Kehler Schlammhexen gesteckt. Angeführt von der Trachtenkapelle, gefolgt von der Garde und dem Kindergarten, zogen die Narren vorbei an den Zuschauern in der Hauptstraße bis zur Neuensteinhalle. Auch die Kinder des Kindergartens St. Josef und des Waldkindergartens beteiligten sich am Umzug. Eine originelle Verkleidung zum Thema "Blumenwiese" hatte sich das Rathausteam ausgedacht. Bürgermeister Thomas Krechtler war gleich zweimal zu sehen: als Biene und als Gärtner aus Pappe auf einem geschobenen Wagen. Die Kolpingsfamilie Lautenbach machte sich im roten Frack als »Hit Giganten« auf den Weg. Für Rauch sorgten nicht nur die Feuerpferde Butschbach, sondern auch die Stadthexen Donaueschingen. Nach einer halben Stunde war der Umzug, für den die Hauptstraße gesperrt wurde, auch schon vorbei und die närrische Feier konnte in der Neuensteinhalle fortgesetzt werden.

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Bis Aschermittwoch haben die Narren in Lautenbach das Sagen. Am Schmutzigen Donnerstag stellten die Höllwaldteufel nicht nur den Narrenbaum vor dem Rathaus auf, sondern stürmten auch den Amtssitz des Bürgermeisters. Dieser wehrte sich nach Kräften – jedoch vergeblich. Eine große Narrenschar machte sich am Schmutzigen Donnerstag um 16.11 Uhr mit viel Getöse zum Lautenbacher Rathaus auf. Dafür riegelte die Feuerwehr die Hauptstraße für rund eine halbe Stunde in diesem Bereich komplett ab. Nach dem obligatorischen Narrenbaumstellen als Zeichen der Machtübernahme trat der Zunftmeister der Höllwaldteufel, Jens Wiedemer, ans Mikrofon und sprach zur Menge: »Heute gibt’s noch ä longi Nacht, denn mir hole uns gleich die Macht! Noch stemmt er sich mit aller Macht entgegen, aber da sagen wir nur: von wegen! Deshalb ruf ich Euch Deifel zu: Hole ne jetzt rus!« Trotz heftigster Gegenwehr wurde Thomas Krechtler, der sich ganz nach dem Kostümmotto der Gemeindeverwaltung »Blumenwiese« als Biene verkleidet hatte, schon bald vors Rathaus gezerrt. Hier musste er sich einige Anschuldigungen gefallen lassen. So wurde Krechtler unter anderem vorgeworfen, die Wassertretstelle in Lautenbach im vergangenen Sommer aufgrund angeblichen Wassermangels geschlossen zu haben. Krechtler rechtfertigte sich nur dünn mit dem Argument, durch diese Maßnahme seien viele Forellen vor dem sicheren Tod gerettet worden. Nicht gut kam zudem an, dass das neue Beachvolleyballfeld auf der einen Seite durch eine Kette verschlossen wird, auf der anderen Seite jedoch Zutritt besteht. »Wir sehen darin eindeutig den Verdacht, dass sportbegeisterte Volleyballer davon abgehalten werden sollen, ihren Sport auszuüben. Oder ist eine alternative Nutzung als Deutschlands größtes Katzenklo zu erwarten?«, fragte Wiedemer. Für Krechtler hingegen ist der Zustand ein Teil eines ausgeklügelten Flucht- und Rettungsplans. Der schwerwiegendste Punkt war allerdings einmal mehr »der noch immer nicht in Gang gekommene Premiumwanderweg Teufelssteig«. Wieder ein Jahr sei vergangen und noch immer sei nichts passiert. »Nicht nur wir sondern auch der größte Teil der Bevölkerung stellt sich die Frage: Können Sie einen konkreten Termin benennen, wann mit dem Bau des Wanderwegs begonnen wird und sind Sie sich sicher, dass Sie diesen Wanderweg mit genauso viel Herzblut wie beim ›Hexensteig‹ vorantreiben werden?« »Ja selbstverständlich, der Spatenstich ist in zwei Wochen. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange«, freute sich Krechtler. Unter großen Beifallsstürmen der Narrenmenge, waren die meisten zumindest kurzfristig besänftigt. Es gab sogar mit einer »Startpunkt-Schautafel« für den neuen Teufelsteig ein »Antrittsgeschenk für die Regierung«. Trotzdem entrissen die Narren dem Bürgermeister am Ende aber doch den Rathausschlüssel. Mit dem Hemdklunkerle-Umzug und Schnurren in den Lokalen wurde am Schmutzigen Donnerstag auch in Lautenbach närrisch weitergefeiert. Text und Bilder: Daniel Wunsch

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