Impressionen aus Lautenbach
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Die Gemeinde Lautenbach, die Katholische Frauengemeinschaft und das Altenwerk haben die Seniorinnen und Senioren, wie schon in der Adventszeit traditionell, zu einem besinnlichen und gemütlichen Nachmittag in die Neuensteinhalle eingeladen. Die Bewirtung mit einer großen Anzahl von selbst gebackenen Kuchen und Torten an der festlich geschmückten Tafel übernahm wie bewährt die Frauengemeinschaft Lautenbach, welche gleichsam mit besinnlichen Vorträgen und Liedern in das schöne Programm einführte. Teamleiter Hans Oberle hieß die zahlreichen Gäste, unter Ihnen auch Bürgermeister Thomas Krechtler und Pfarrer Lukas Wehrle, herzlichst willkommen und überbrachte den Dank an die Helferinnen und Helfer des Abends, aber auch den Unterstützern hinsichtlich der vielen Aktionen des Altenwerks im laufenden Jahr. „Mit einem lachenden und weinenden Auge“ gab er, wie bereits frühzeitig angekündigt, den Rücktritt des Vorstandsteams zum Abschluss dieses Jahres gemeinsam mit den Eheleuten Ursula und Josef Müller bekannt. Zum einen habe dem Vorstandsteam die Arbeit und das gute Miteinander mit den Seniorinnen und Senioren sehr viel Spaß gemacht, zum anderen freue man sich nach jahrzehntelangem Wirken an vorderster Front, sich auch in die 2te Reihe zurückziehen zu dürfen. Die weitere Unterstützung im Altenwerk wurde allerdings vom scheidenden Team vollumfänglich zugesagt. Bürgermeister Thomas Krechtler bedankte sich bei den Mitgliedern dieser Einrichtung, insbesondere jedoch beim bisherigen Vorstandsteam, auch im Namen der Gemeinde, für deren Engagement zum Wohle der Seniorinnen und Senioren. Die entsprechende Würdigung wird im Rahmen des Bürgerempfangs erfolgen, wozu er auf den 26.1.2019 recht herzlich einlud. Er gab zudem seine Freude zum Ausdruck, dass in der Gemeinde ein großer Zusammenhalt herrsche, was sich besonders bei vielen Aktionen zeige. Hierin ist auch das Altenwerk fester und aktiver Bestandteil. Er erinnerte im Rahmen eines Jahresrückblicks an zahlreiche Maßnahmen die ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich gewesen wären, insbesondere auch an die Erstellung des „Lautenbacher Hexensteigs“ mit seinen vielen Attraktionen, aber auch an den Bau der Vereinsgaragen, des Beachvolleyballfeldes, des Mehrgenerationenparks und vieles mehr. Bürgermeister Krechtler verabschiedete sich mit einem humorvollen Weihnachtsgedicht und dem Wunsch eines guten und vor allem gesunden Jahr 2019. Musikalisch und gesanglich sorgten Gabriele und Reinhold Vogt für vorweihnachtliche Stimmung. Zusammen mit Frau Anita Wiegele, die besinnliche, nachdenkliche aber auch lustige Mundartverse, insbesondere auch von August Ganther, den Gästen beeindruckend vortrug, sorgten diese für beste Unterhaltung. Pfarrer Lukas Wehrle sprach den Dank der Pfarrgemeinde für den Einsatz des Altenwerks aus. Er selbst habe schon an einigen Aktionen teilgenommen und war hiervon begeistert. Nunmehr seit 10 Jahren kenne und schätze er das kirchliche, aber auch weltliche Engagement, dieser aktiven Senioreneinrichtung. Ein ganz großes Vergelt’s Gott sprach er dem Vorstandsteam für das herausragende Engagement aus und überreichte diesem für deren jahrzehntelangen Einsatz ein Präsent. Text und Bild: Gemeindeverwaltung

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- Gewährung eines Trägerdarlehens: Der Gemeinderat stimmt der Gewährung eines Trägerdarlehens an den Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung in Höhe von 180.000 Euro zur Umschuldung zu einem Zinssatz von 0,08 % zu. - Haushaltsplan 2019 beschlossen: Der Gemeinderat verabschiedet den Haushaltsplan 2019. Der Ergebnishaushalt schließt nach der Planung mit einem positiven Gesamtergebnis von 235.500 Euro. Die Gemeinde Lautenbach ist erneut in der Lage, die Abschreibungen und somit den vollständigen Ressourcenverbrauch aus laufenden Erträgen zu finanzieren. Darüber hinaus wird im Ergebnishaushalt durch ordentliches Ergebnis und erwirtschaftete Abschreibungen ein Liquiditätsvolumen von 297.900 Euro generiert, das zur Finanzierung von Investitionsmaßnahmen eingesetzt werden kann. Der Finanzhaushalt weist ein Investitionsvolumen in Höhe von 433.400 Euro aus. Die wichtigsten Maßnahmen 2019 sind insbesondere Maßnahmen im Landessanierungsprogramm, Hochwasserschutzmaßnahmen, die Sanierung der Sohlbergstraße und weiterer Straßen sowie die Erweiterung des Kindergartens St. Josef. Die Finanzierung erfolgt aus dem Zahlungsmittelüberschuss des Ergebnishaushaltes (297.900 Euro) und aus vorhandener Liquidität zum Jahresanfang (135.500 Euro). Der Stand der Schulden reduziert sich um die ordentlichen Tilgungen in Höhe von 66.100 Euro. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen. - Der Gemeinderat verabschiedet den Wirtschaftsplan 2019 des Eigenbetriebs Wasserversorgung mit Erträgen und Aufwendungen im Ergebnishaushalt in Höhe von 215.00 Euro bzw. 207.900 Euro. Der Finanzhaushalt weist eine Summe von Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit in Höhe von 191.700 Euro aus. Dem stehen Auszahlungen in Höhe von 164.400 Euro gegenüber. Hieraus ergibt sich ein Zahlungsmittelüberschuss des Ergebnishaushaltes von 27.300 Euro. Die Einzahlungen aus Investitionstätigkeit betragen 2.000 Euro aus Einnahmen für Hausanschlüssen. Die Auszahlungen aus Investitionstätigkeit betragen 730.300 Euro insbesondere für die Generalsanierung des Hochbehälters. Die ordentliche Kredittilgung beträgt 20.200 Euro. Eine Kreditaufnahme zur Finanzierung der anstehenden Maßnahmen ist in Höhe von 725.500 Euro vorgesehen. In der Gesamtsumme schließt der Finanzhaushalt mit einer veranschlagten positiven Veränderung des Liquiditätsbestands zum Ende des Wirtschaftsjahres über 4.300 Euro ab. - Der Wirtschaftsplan 2019 des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung wird vom Gemeinderat mit Erträgen und Aufwendungen im Ergebnishaushalt in Höhe von 310.600 Euro bzw. 389.600 Euro verabschiedet. Hieraus ergibt sich ein Zahlungsmittelbedarf des Ergebnishaushaltes von 79.000 Euro. Der Finanzhaushalt weist eine Summe von Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit in Höhe von 255.900 Euro aus. Dem stehen Auszahlungen in Höhe von 302.100 Euro gegenüber. Hieraus ergibt sich ein Zahlungsmittelbedarf des Ergebnishaushaltes von 46.200 Euro. Die Auszahlungen aus Investitionstätigkeit betragen 128.200 Euro insbesondere für die Renovierung von Schmutzwasserkanälen und -schächten. Zudem sind Investitionskostenanteile für die Kläranlage Oberkirch in Höhe von 12.200 Euro vorgesehen. Die ordentliche Kredittilgung beträgt 32.300 Euro. Eine Kreditaufnahme zur Finanzierung der anstehenden Maßnahmen ist in Höhe von 128.200 Euro vorgesehen. In der Gesamtsumme schließt der Finanzhaushalt mit einer veranschlagten negativen Änderung des Liquiditätsbestands zum Ende des Wirtschaftsjahres über 78.500 Euro ab. - Der Gemeinderat verabschiedet den Wirtschaftsplan 2019 des Eigenbetriebs Bauland Lautenbach mit Aufwendungen im Ergebnishaushalt in Höhe von 5.700 Euro. Der Finanzhaushalt weist auf der Einnahmenseite Zugänge in Höhe von 600.000 Euro aus. Dem stehen auf der Ausgabenseite 1.640.000 Euro gegenüber. Hieraus ergibt sich ein Zahlungsmittelbedarf des Ergebnishaushalts von 1.040.000 Euro. Eine Kreditaufnahme zur Finanzierung der anstehenden Maßnahmen ist in Höhe von 1.000.000 Euro vorgesehen. In der Gesamtsumme schließt der Finanzhaushalt mit einer veranschlagten negativen Änderung des Liquiditätsbestands zum Ende des Wirtschaftsjahres über 45.700 Euro ab. - Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Oberkirch - Renchen - Lautenbach: Auf der Gemarkung Renchen haben sich eine Reihe von Erfordernissen insbesondere im gewerblichen Bereich ergeben, die eine Fortentwicklung des bestehenden Flächennutzungsplans notwendig machen. Der Gemeinderat stimmt der Fortschreibung des Flächennutzungsplans mit Neuausweisungen auf der Gemarkung Renchen zu. Dem Gemeinsamen Ausschuss wird vorgeschlagen, die Aufstellung der 2. Änderung des Flächennutzungsplanes Zieljahr 2020 für die Verwaltungsgemeinschaft Oberkirch-Renchen-Lautenbach zu beschließen. - Spendenannahme: Der Gemeinderat stimmt der Annahme der entgegengenommenen Spenden und ähnlichen Zuwendungen in Höhe von insgesamt 500,00 Euro zu. Den Spendern hierfür ein herzliches Dankeschön.

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Mit der Anbindung durch eine vier Kilometer lange Glasfaserleitung ans Breitbandnetz ist die Grundstruktur für den Breitbandausbau zwischenzeitlich geschaffen worden. Somit können zwei Drittel der Haushalte über schnelles Internet verfügen. Viele Anrufe erreichten Bürgermeister Thomas Krechtler von Bürgern aus der Ödsbacher Straße, den Locherlen und der Adolf-Kolping-Straße, die sich über schleppende Internetverbindungen beklagten. Die Beschwerden sollen durch den Vectoring-Ausbau in der Gemeinde durch die Telekom, zu dem als Herzstück die Verlegung einer von Oberkirch kommenden vier Kilometer langen Glasfaserleitung gehört, der Vergangenheit angehören. Gemeinsam mit Vertretern der Telekom gab Bürgermeister Thomas Krechtler am Montagnachmittag den symbolischen Startschuss für die mögliche Anbindung von rund 550 Haushalten ans schnelle Internet, darunter auch die bislang unterversorgten Gebiete. Bürgermeister Krechtler betonte, dass dies ein Quantensprung gegenüber der bisherigen Datenübertragung ist. Bürgermeister Thomas Krechtler freut sich, dass sich die Geschwindigkeit der Breitbandversorgung in den Bereichen, in denen die Resonanz am schlechtesten war, deutlich verbessert hat. Die Grundstruktur ist mit der nicht ganz einfachen Verlegung des Glasfaserkabels aufgebaut worden. Statt mit einer sogenannten Spülbohrung, mussten unter anderem Gehwege aufgegraben und die Leitungen konventionell verlegt werden, da Granitbrocken im Untergrund dies nicht zugelassen hätten. Klaus Vogel, Regionalmanager der Deutschen Telekom, verkündete, dass drei Verteiler inzwischen direkt mit Glaserfaser angefahren worden sind, welche als graue Kästen am Straßenrand sichtbar sind. Das Lichtsignal wird in der Mini-Vermittlungsstelle in ein elektrisches Signal umgeleitet und über die bestehenden Kupferkabel weitergeleitet. Durch die Technik sollen Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) beim Herunterladen und bis zu 40 Mbit/s bei Hochladen möglich sein. Laut Bürgermeister Thomas Krechtler ist es das Ziel, das Glasfaserkabel noch weiter zu führen bis zur Rüstenbachstraße, welches in östlicher Richtung bisher beim Rathaus endet. Gegenstand von Verhandlungen sei aktuell, ob auch hierfür die Telekom aufkommen wird oder die Gemeinde über die Breitband Ortenau GmbH den Ausbau voranbringen kann. Bürgermeister Thomas Krechtler betonte, dass es wesentlich für ihn sei, zunächst die Kernbereiche Lautenbachs mit schnellem Internet abzudecken. Da im Frühjahr die Erschließung des neuen Baugebiets „Stockmatt/ Hubmatten“ ansteht, in dem rund 70 Wohneinheiten entstehen sollen, kam die Anbindung ans Glasfasernetz genau zum richtigen Zeitpunkt. Für das Baugebiet bilde der Breitbandanschluss das letzte fehlende Puzzleteil. Laut Bürgermeister Thomas Krechtler habe für Bauwillige die Internetverbindung vor zehn Jahren kaum eine Rolle gespielt. Der Breitbandanschluss stelle heutzutage jedoch einen entscheidenden Standortfaktor dar, der darüber entscheide, ob ein Baugebiet attraktiv ist oder nicht. Stefan Koch von „Nova-Tel“ in Oberkirch betonte, dass die Nachfrage nach einem „Upgrade“ des Anschlusses schon jetzt sehr hoch sei. Klaus Vogel erklärt, dass die Telekom indes auf Freiwilligkeit der Vertragsumstellung setzt. Gekündigt werden bestehende Verträge nicht. Text und Bild: Gemeindeverwaltung

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Zu einem gemütlichen Kaffee mit Kuchen haben die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer alle derzeit in Lautenbach wohnhaften Flüchtlingsfamilien eingeladen. Auch Bürgermeister Thomas Krechtler ließ es sich nicht nehmen, sowohl die 4 Flüchtlingsfamilien aus Syrien, dem Irak und Afghanistan zu begrüßen, als auch die zuständige Integrationsmanagerin Frau Salome Fricker herzlichst willkommen zu heißen. Ein besonderes Vergelt‘s Gott entrichtete er den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern in Lautenbach für Ihre großartige Arbeit. Was hier in Lautenbach zur Integration der Flüchtlinge geleistet wird ist vorbildlich. Dies zeigte sich auch wieder heute an der herzlichen Begrüßung, welche die Helferinnen und Helfer von den Familien, insbesondere von deren Kindern erfuhren, und dass auch Angehörige aller Familien gerne gekommen sind. Von den Helfern werden unterstützende Arbeiten durchgeführt, welche von der Gemeindeverwaltung in diesem Umfang nicht erbracht werden könnten. Die Hilfe reicht vom Sammeln benötigter Sachspenden, über Einkaufs- und Arztfahrten sowie sonstigen Fahrdiensten bis hin zur Unterstützung bei vielen Alltagsangelegenheiten, welcher in fremder Umgebung und bei mangelnden Sprachkenntnissen sonst von den Asylsuchenden nicht zu bewältigen wären. Besonders erfreut zeigte sich der Bürgermeister, dass viele Helfer nun bereits über Jahre mit vollem Engagement dabei sind, und ebenso die Integrationsarbeit über die Vereine, im Kindergarten und in der Schule sehr gut funktioniert. Auch die Eltern der Klassenkameraden bringen sich hier toll ein. Dies fördert nicht nur die Sprachkenntnisse, welche insbesondere bei den Kindern rasant voranschreiten, sondern den gesamten Eingliederungsprozess. Es ist schön zu sehen, dass auch von diesen Familien erste Erwachsene Flüchtlinge mittlerweile im Arbeitsmarkt integriert sind und auch von den Kindern weitergehende Schulen besucht bzw. teilweise sogar bereits Studienplätze belegt werden. Text und Bild: Gemeindeverwaltung

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Orangerote Warnwesten prägten am Samstagvormittag das Bild vom Lautenbacher Hohenfelsen. Knapp 30 Ehrenamtliche befreiten dort beim 11. Ortenauer Landschaftspflegetag einen Hektar Fläche von Bäumen und Sträuchern. Ab nächstem Jahr werden dort Ziegen und Schafe für die Offenhaltung sorgen. Motorsägen, Sensen, Hacken und Scheren waren im Einsatz, um den Hang vom Wildwuchs zu befreien, der früher einmal als Rebberg bewirtschaftet wurde. Eingeladen zum gemeinsamen Arbeiten hatten der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, der Landschaftserhaltungsverband Ortenaukreis (LEV) und die Gemeinde Lautenbach. Die Offenhaltung der Landschaft macht aus mehreren Gründen Sinn. „Aus touristischer Perspektive hat es fatale Auswirkungen, wenn das Tal zuwächst. Der Tourismus braucht die Aussicht in die Täler“, schilderte Lautenbachs Bürgermeister Thomas Krechtler die Aktivitäten und bedankte sich bei den vielen mithelfenden Bürgern – allen voran Hans-Friedrich Huber, der die Aktion federführend organisiert hatte. Früher hätten die Landwirte die Flächen bewirtschaftet und sie damit offengehalten. „Heute verdienen die Leute ihr Geld woanders“, erklärte Krechtler. Bereits im letzten Jahr wurden die Mauern des Hangs freigelegt. Demnächst soll sie saniert werden. Dann sieht sie nicht nur schön aus, sondern bietet auch Lebensraum für viele Tiere. Der Naturschutz ist nämlich ein weiterer Grund für die Offenhaltung. „Es gibt eine größere Biodiversität im Offenland als im Wald“, sagte Regina Ostermann vom LEV. Zwar sei die Offenhaltung eher ein Schutz der vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft. Dennoch seien die freien Flächen Zuhause von vielen Pflanzen und Tieren. Am Hohenfelsen treffen viele Biotope aufeinander. Es gibt trockene Flächen genauso wie feuchten Boden, weshalb dort unterschiedliche Pflanzen wachsen und damit auch verschiedene Tiere anziehen. Damit diese Pflanzen auch eine Chance haben, haben die ehrenamtlichen Helfer Hecken und Dornen entfernt. Nächstes Jahr werden tierische Helfer diese Arbeit übernehmen. Nebenerwerbsschäfer Torsten Ried wird die Fläche zunächst mit Ziegen und später mit Kamerunschafen beweiden. Die Mauern bleiben dabei ausgezäunt, damit sie keinen Schaden nehmen. „Müssten wir diese Aktion bezahlen, würde das mehrere Tausend Euro kosten“, rechnete Regina Ostermann vor und freute sich über den Einsatz der Helfer. Ganz spontan hatte sich eine der Freiwilligen dazu bereit erklärt, zukünftig den Weg am Hohenfelsen zu pflegen. Neben der Landschaftspflege geht es dem Naturpark Schwarzwald auch darum, mit seiner „Herzenssache Natur“ bei der Bevölkerung ein Bewusstsein für die Befindlichkeiten der Natur zu schaffen. „Wir möchten damit auch die Identität der Menschen mit ihrer Region stärken“, betonte Christian Schütt vom Naturpark.

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Lebendigkeit und herausragendes Engagement bescheinigte Gemeindereferent Robert Welle dem Lautenbacher Kirchenchor bei der Generalversammlung am vergangenen Donnerstagabend im Gasthof zum Kreuz. Er bedankte sich im Namen des Seelsorgeteams für die geleistete Arbeit und zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Vereinsaktivitäten. „Der Lobpreis Gottes lebt durch Sie und strahlt in die Gemeindearbeit hinein“, so lauteten seine Worte. Vorstand Klaus Müller äußerte sich in seinem Jahresrückblick erfreut, dass es einmal mehr gelungen war, viele Gottesdienste des Kirchenjahres musikalisch mitzugestalten. Er bedankte sich außerdem bei Chorleiterin Kirsten Bormann für ihr Engagement in Sachen Kinderchor. „Du schaffst es, den Kindern Spaß am Singen zu vermitteln“. In Ermangelung eines Schulchors sei der Kinder- und Jugendchor in Zusammenarbeit mit dem Gesangverein Lautenbach vor sechs Jahren gegründet worden. Momentan singen 25 Kinder in zwei Gruppen. In seiner Vorschau verwies Klaus Müller außerdem auf eine kirchenmusikalische Weihnachtsandacht am 30. Dezember 2018 unter dem Titel „Besuch an der Krippe“, bei der, neben dem Kirchenchor, auch die Kinder und Jugendlichen mitsingen werden, sowie ein Projektchor. Ute Huber werde außerdem passende Texte auswählen und vortragen. „Wir freuen uns darauf und über alle, die mitmachen. Es wird sicherlich ein außergewöhnliches Klangerlebnis in unserer Wallfahrtskirche werden.“ Aus dem Bericht von Schriftführerin Antonia Huber war zu entnehmen, dass der Chor auch im weltlichen Bereich sehr aktiv ist. Mit dem Sommerfest im Pfarrgarten, einem Waffelstand zum Fasnachtsumzug, Mitwirkung beim Ferienprogramm, Mithilfe beim Getränkeausschank am Weinfest oder der Beteiligung bei der Adventsausstellung der Vereine haben die Chormitglieder das kulturelle Geschehen in Lautenbach zusätzlich bereichert und unterstützt. Musikalische Vielfältigkeit Im Bericht von Chorleiterin Kirsten Bormann wurde die musikalische Vielfältigkeit des Chors deutlich. Neben Liedern, Motetten und zwei klassischen Messen brachten die Sängerinnen und Sänger ebenso modernes Liedgut zu Gehör, oft in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendchor. „Einige Pop-Psalmen sowie ein Swing-Quodlibet als Coda zum Halleluja ließen beim Kirchweihfest Ende September aufhorchen“, so bemerkte die Chorleiterin. Trotz gewisser Herausforderungen blicke sie optimistisch in die Zukunft. „Wir haben eine wunderschöne Kirche, eine gute Gemeinschaft und Stimmung innerhalb der Chöre, die Möglichkeit viele Gottesdienste mitzugestalten und immer auch die Bereitschaft, uns auf Neues einzustellen.“ Kirsten Bormann bedankte sich im Anschluss an ihre Ausführungen im Namen des Chors mit einer Flasche Cremant bei Mechthilde Birk, Johanna Fischer, Markus Huber, Heinrich Kuderer und Gerhard Weisenburger für beispielhaften Probenbesuch. Dreier-Team leitet zukünftig den Verein Bei den anschließenden Neuwahlen wurde ein Dreier-Team an die Spitze des Vereins gewählt, bestehend aus Klaus Müller, Antonia Junker und Christine Kohler. Markus Huber wurde als Kassier und Antonia Huber als Schriftführerin wiedergewählt. Im Beisitz bzw. als Vertretung für die einzelnen Stimmen fungieren weiterhin Petra Frenzel-Huber, Martina Herrmann und Martin Müller. Info-Kasten: Kirchenmusikalische Weihnachtsandacht „Besuch an der Krippe“ am 30.12.2018 um 16 Uhr. Alle, die Spaß am Singen haben und ihre Stimme gerne einmal in der Wallfahrtskirche „Mariä Krönung“ zum Einsatz bringen möchten, sind eingeladen, beim Projektchor zur kirchenmusikalischen Andacht mitzusingen. Die 5 Probetermine sind jeweils mittwochs von 20 bis 21:30 Uhr im Obergeschoss der alten Lautenbacher Schule: 21. Nov./28. Nov./5. Dez./12. Dez./19. Dez. Hauptprobe in der Wallfahrtskirche ist am Sa. 29. Dez. um 16 Uhr. Auf dem Programm stehen beispielsweise das „Weihnachtswiegenlied“ von John Rutter und ein „Ave Maria“ von Giulio Caccini, „Heiligste Nacht“ von Joh. Michael Haydn oder „Hark! The herald angels sing“ von Mendelssohn. Info-Flyer liegen in der Wallfahrtskirche und an vielen weiteren Stellen aus. Gerne kann man den Vorsitzenden Klaus Müller oder die Chorleiterin Kirsten Bormann ansprechen oder einfach in die Proben kommen. Ehrungen: Beispielhaftes Engagement Der Kirchenchor Lautenbach konnte in seiner Generalversammlung zwei langjährige Sängerinnen ehren. Zusammen halten sie dem Verein seit über 100 Jahren die Treue. Seit 40 Jahren ist Elisabeth Birk eine treue Sängerin im Alt des Lautenbacher Kirchenchors. Sie habe sich in diesen vielen Jahren für die Gemeinschaft im Chor sehr verdient gemacht, so lobte Pastoralreferent Robert Welle in der Generalversammlung am vergangenen Donnerstagabend im Gasthof zum Kreuz. Sie sei stets zur Stelle, wo auch immer Helfer nötig sind. So beteiligt sie sich jedes Jahr beim Sommerfest an der Kuchentheke, hilft beim Kinderferienprogramm oder backt Waffeln beim Fasnachtsumzug. „Ihr Probenbesuch ist vorbildlich und auch bei kameradschaftlichen Veranstaltungen ist Elisabeth Birk immer präsent“. Robert Welle überreichte als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde des Diözesan-Cäcilienverbands. Der Kirchenchor bedankte sich bei Elisabeth Birk mit einem Blumenstrauß für ihre langjährige Treue. Die politische Gemeinde gratulierte mit einem Geschenkkorb voller Leckereien. Eine ganz besondere Ehrung wurde Franziska Huber zuteil. Sie ist seit 65 Jahren Sängerin im Sopran und hat als Schriftführerin viele Jahre in der Vorstandschaft Verantwortung übernommen. Auch sie engagiert sich stets bei allen Aktivitäten der Sängerinnen und Sänger, egal ob im kirchlichen oder im weltlichen Bereich. Beim jährlichen Sommerfest kümmere sie sich beispielsweise seit Jahren darum, dass die Tombola zu etwas ganz Besonderem werde. „Sie trägt mit ihrem Lachen und ihrer Freundlichkeit sehr zum kameradschaftlichen Miteinander bei“ so berichtete Robert Welle in der Laudatio. Als Geschenk des Diözesan-Cäcilienverbands überbrachte er ein Bild des König Davids aus der Portalhalle des Freiburger Münsters. Das Vorstandschaftsteam des Chors bedankte sich im Namen aller ebenfalls mit einem Blumenstrauß. Bürgermeisterstellvertreter Hans-Friedrich Huber überbrachte neben den Glückwünschen der Gemeinde eine Einladung zum Bürgerempfang im Januar, bei welchem das Engagement langjähriger Vereinsmitglieder stets noch einmal besonders gewürdigt wird.

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Das Berggasthaus Wandersruh auf dem Sohlberg war vergangenen Samstag das Übungsobjekt für die Spätjahreshauptübung der Feuerwehr Lautenbach. In dem Keller des Gasthauses ist ein Brand ausgebrochen, so die Übungsannahme. Durch den Brand wurde das Treppenhaus verraucht, weswegen einige Besucher des Gasthauses sich auf die Balkone retten mussten. Um 16 Uhr gab Kommandant Andreas Müller den Startschuss für die jährliche Hauptprobe der Feuerwehr Lautenbach. Da sich das Übungsobjekt im Außenbezirk befand, an der Gemarkungsgrenze zur Feuerwehr Ottenhöfen wurde diese zeitgleich mitalarmiert. Dies geschieht auch im Ernstfall zeitgleich wie Kommandant Andreas Müller erläuterte, da es sich hier um ein Objekt handelt in dem im Ernstfall sich viele Personen aufhalten könnten. Menschenrettung im Außenbezirk im Fokus Die Anfahrt der Feuerwehren dauerte ca. 13 Minuten, was zu erklären ist mit dem langen und steilen Anfahrtsweg. Bei dem Eintreffen der Wehren wurden diese eingewiesen durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Lautenbach. Nach der Aufstellung der Fahrzeuge wurde sofort mit der Menschenrettung begonnen. Diese stand besonders im Fokus, da es sich beim Übungsobjekt um ein Gasthaus handelte. Unter Atemschutz wurde jeweils ein Trupp vom LF10 Lautenbach und vom LF8 Ottenhöfen in den Keller entsandt. Zeitgleich wurden Leitern in Stellung gebracht, um die Personen von den Balkonen zu retten. Insgesamt wurden drei Personen aus dem Keller unter Atemschutz und sechs Personen über Leitern gerettet. Parallel zur Menschenrettung wurde die Wasserversorgung aufgebaut. Diese wurde im ersten Schritt durch das TLF 3000 der Feuerwehr Ottenhöfen sichergestellt, was 3000 Liter Wasser mitführt. Die nachrückenden Kräfte bauten im zweiten Schritt die Wasserversorgung zu einer Zisterne der Wandersruh auf. Abschließend wurde die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren gelobt. Wie wichtig die Zusammenarbeit ist, wurde deutlich da zeitgleich Personen im verrauchten Keller und Personen von den Balkonen zu retten waren. Überkommunale Zusammenarbeit Die Übung ist sehr gut abgelaufen, besonders die Zusammenarbeit der beiden Wehren. In Zukunft werden die beiden Wehren noch stärker kooperieren wie zum Beispiel bei der Ausbildung. Für nächstes Jahr ist eine gemeinsame Ausbildung für die Atemschutzträger geplant, in der realitätsnah im Brandcontainer bei 400°C geübt wird. Mit diesen Worten dankte Bürgermeister Thomas Krechtler den Einsatzkräften. Dem Dank schloss sich Ottenhöfens Bürgermeister Hans-Jürgen Decker an.

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Mit der Einweihung des Mehrgenerationenparks und der Beachvolleyballanlage beim Sportplatz Lautenbach konnte am Samstagnachmittag ein neues Projekt durch Bürgermeister Thomas Krechtler offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Gefördert wurde dieses Projekt von dem EU-Programm "Leader". Bereits eine Woche nach der Einweihung der Vereinsgaragen konnte Bürgermeister Thomas Krechtler mit dem Mehrgenerationenpark und der Beachvolleyballanlage ein weiteres Highlight im Beisein von Vorstandsmitgliedern der Leader-Region Ortenau, Gemeinderäten und Vereinsmitgliedern eröffnen. Mit EU-Fördermitteln des Leaderprogramms in Höhe von 37.500 Euro und mit Unterstützung der Gemeinde konnten zwei Anlagen geschaffen werden, die über die Vereine hinaus als Angebot für Freizeit und Sport für Touristen, Wanderer, Wohnmobilisten, Radfahrer und künftig auch für Bewohner des neuen Wohnbaugebiets Ödsbacher Straße genützt werden können. Ideal ist auch die Anbindung der Freizeitsportanlagen an den Renchtal-Radweg. Unterstützung bei der Ideenbörse und bei der Umsetzung der kombinierten Sportanlage fand die Gemeinde beim Sportverein und beim Turnverein Lautenbach. Fachliche Unterstützung bot Wolfgang Wegel vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Appenweier, sowie insbesondere Regionalmanager Ulrich Döbereiner und Vorstandsmitglied Klaus Schmiederer von "Leader Ortenau". Ausführend war die Firma "Garten und Landschaftsbau Rauscher" aus Kehl-Kork. Der Mehrgenerationenpark mit wetterfesten Bewegungselementen kommt hauptsächlich der Bevölkerungsgruppe der Senioren zugute. Mit der Schaffung des Beachvolleyballfelds konnte ein sehnlicher Wunsch der Lautenbacher Jugend erfüllt werden. Im kommenden Frühjahr soll zur Eröffnung ein Volleyballturnier starten, das eigentlich schon jetzt geplant war. Das kühle, regnerische Wetter ließ ein Turnier am Samstag leider nicht zu. Leader-Regionalmanager Ulrich Döbereiner lobte die schnelle Planung und Umsetzung des Projekts, das im Februar diesen Jahres dem Auswahlgremium vorgestellt, bewilligt, und nun im Oktober bereits fertiggestellt wurde. Sabrina Sutmöller vom Hauptamt hatte rechtzeitig den Förderantrag gestellt. Die Vorsitzende der Leader Ortenau, Verena Kopp-Kast, erwähnte, dass private und öffentliche Projekte zur Entwicklung der ländlichen Regionen mit 60 Prozent unterstützt werden. Bis 2020 würden in den Bereichen Freizeit, Tourismus, Naturerlebnis, Dorfentwicklung und Grundversorgung sowie Existenzgründungen und Projekte zur Existenzsicherung durch Leader gefördert. Als markantes Zeichen überreichte sie an Bürgermeister Krechtler die Förderplakette, welche nun dauerhaft an den Sportanlagen angebracht wird.

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Mit dem Lied „Wir feiern heut ein Fest“ wurde am vergangenen Sonntag der festliche Gottesdienst anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Kindergartens St. Josef in Lautenbach eröffnet. Pfarrer Lukas Wehrle begrüßte die Besucher und die vielen Kinder des Kindergartens, die gemeinsam mit ihren Erzieherinnen den Gottesdienst vorbereitet hatten. In seiner Begrüßung beschrieb Pfarrer Wehrle den Kindergarten als einen Ort der Sicherheit und Geborgenheit, in dem sich jedes Kind -unabhängig von seiner Herkunft- angenommen und wohlfühlen könne. Der heutige Gottesdienst solle eine Möglichkeit sein, dafür Danke zu sagen. Das Evangelium berichtete vom blinden Bartimäus, der von der Gesellschaft ausgegrenzt und aufgefordert wurde, Ruhe zu geben. Pfarrer Wehrle verknüpfte die Geschichte mit Erfahrungen und Erlebnissen der Kinder. Bartimäus sah nach seiner erbetenen Heilung als erstes Jesus, der sich nicht darum kümmerte, dass Bartimäus ein Ausgestoßener war. Jesus erkannte den Glauben des Bettlers, der so groß war, dass er Jesus nachfolgte. Mit dem Lied „Wenn einer sagt, ich mag dich du“ antworteten die Kindergartenkinder und leiteten so auf die nachfolgende Geschichte des kleinen Fisches Swimmy über. Dazu wurde im Mittelgang der Kirche zunächst ein stimmungsvoller Wassertanz mit blauen Tüchern aufgeführt. Schließlich entführten die Schulanfänger des Kindergartens die Gottesdienstbesucher mit viel Freude in die Unterwasserwelt des kleinen schwarzen Fisches Swimmy, der eine mutige Idee hat: gemeinsam bildet ein Schwarm kleiner roter Fische die Form eines Riesenfisches, um die Wunder der Unterwasserwelt zu entdecken. Dazu hatten die Kinder großformatige Bildcollagen gestaltet und konnten so den Besuchern des Gottesdienstes das Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ auf eindrucksvolle Weise veranschaulichen. Auch für die weiteren Inhalte des Gottesdienstes zeigten sich die Kinder des Kindergartens verantwortlich. Sie sprachen die Fürbitten, versammelten sich auf Pfarrer Wehrles Einladung zum Vater unser um den Altar und sangen nach der Kommunion ihren persönlichen Dank an den lieben Gott. Während des gesamten Gottesdienstes beeindruckten die Kinder des Kindergartens durch ihren kräftigen Gesang der Lieder, die von einem Teil der Pfarrband Santa Maria musikalisch begleitet wurden. Pfarrer Wehrle bedankte sich nach dem Segen bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses Festgottesdienstes beigetragen hatten, allen voran der Kindergartenleiterin Ute Söllner mit dem Erzieherinnenteam – ganz besonders aber lobte er die Kinder, die einen tosenden und wohlverdienten Applaus erhielten. Bevor sich die Kinder zum Schlusslied „Immer und überall“ nochmals vor dem Altar versammelten, richtete auch Bürgermeister Thomas Krechtler Worte des Dankes und der Anerkennung an die Kindergartenleiterin Ute Söllner sowie ihre Mitarbeiterinnen. Auch er war voll des Lobes für die Kinder, die diesen Gottesdienst so schön gestaltet hatten. In seiner kurzen Ansprache nahm Bürgermeister Krechtler Bezug auf die stetige Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit der letzten Jahrzehnte und auf die Herausforderungen, denen sich sowohl die Pfarrgemeinde als auch politische Gemeinde in den nächsten Jahren stellen werden – aufgrund steigender Kinderzahlen steht die nächste Erweiterung des katholischen Kindergartens bevor. Abschließend betonte er, dass er die so oft zitierte Aussage „Kinder sind unsere Zukunft“ gerne erweitern würde und schloss seine Rede mit den Worten „Kinder sind unsere Zukunft und unser Glück!“ Im Anschluss an den Gottesdienst öffnete der Kindergarten seine Türen zu einer Vernissage. Alle Kindergartenkinder hatten in den letzten Wochen Leinwände gestaltet, die sie nun einem beeindruckten Publikum vorstellen konnten. Text und Bilder: Andrea Kohler

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Die Neuensteinhalle in Lautenbach war am Samstagabend zum Bersten gefüllt. Kein Wunder, denn "Pink Pepper" hatte zum Jahreskonzert unter dem Motto "Legendär" eingeladen und wer wollte da schon fehlen. Nach kürzester Zeit waren die Besucher vom Pink-Pepper-Fieber befallen und es gab keine Chance, sich diesem Virus zu entziehen. Die Neuensteinhalle war am Samstag nicht wiederzuerkennen. Der Frauenchor Pink Pepper hatte für sein Konzert ganze Arbeit geleistet und die Halle nebst Vorraum bis hinunter zu den Toiletten in festliches Pink getaucht. Passend zum Motto des Abends waren an den Wänden die Konterfeis der ganz Großen aus dem Showgeschäft platziert, deren Songs bei diesem Konzert zu Gehör gebracht wurden. Chorleiterin Petra Rosenberg-Dufner hatte zusammen mit ihren Sängerinnen ein tolles Programm zusammengestellt, das Songs von romantisch sanft über frech knallig bis zu feurig rhythmisch alles beinhaltete, was so ein Besucherherz sich wünschte. Mit dem Song "I will survive" gelang Pink Pepper bereits ein wunderbarer Einstieg in den Konzertabend, wobei sich der Chor diesbezüglich sicher keine Sorgen zu machen braucht. Schließlich steigert sich die Zahl der Sängerinnen von Jahr und Jahr. "Killing me softly" stand als nächstes auf dem Programm. Der Frauenchor ließ durch Lautmalerei seine eigene Note in den Song mit einfließen und präsentierte ihn hingebungsvoll. Als Solistin begeisterte Tanja Kimmig danach mit dem "Shoop Shoop-Song" von Cher. Geradezu frenetisch wurden die Sänger des Männerprojektchors vom Publikum begrüßt, die sich zu Pink Pepper auf die Bühne gesellten. Gemeinsam präsentierten sie den Klassiker der Beatles "Here comes the sun" in gekonnter Manier. Musikalisch perfekt begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger an diesem Abend von Xenja Peterssen-Blahuschek am Klavier, von Klaus Parotat am Schlagzeug und Gregor Limbach am Bass. Rhythmisch anspruchsvoll präsentierte sich das Gospel "Higher and Higher", bei dem einmal mehr die Freude an der Musik der Chormitglieder zum Ausdruck kam. Sehr gehaltvoll kam auch der Song von Adele "Someone like you" herüber, der richtiges Gänsehausfeeling verursachte. Nach dem Klassiker "Like ice in the sunshine" spazierte doch tatsächlich der Eismann durch die Reihen und verteilte Eis ans Publikum. Ob "Perfekt" mit den Solistinnen Karin Preisler und Doris Müller oder "Dancing Queem", ob "Sounds of silence" oder "Mambo": immer wieder präsentierten die Sängerinnen und Sänger die Songs mit viel Leidenschaft und einer sprühenden Leichtigkeit. Klasse zeigte auch die Jugend der Girls- und Boys- Projektchöre mit dem Liebeslied der Band Revolverheld "Ich lass für dich das Licht an". Mit ihre eigene Interpretation begeisterte die Jugend und konnten beim Publikum enorm punkten. Den Solopart hatten hier Linda und Daniel übernommen. Die Moderation lag an diesem Abend in den Händen von Sybille Hodapp und Philipp Fies, die mit amüsanten Pointen locker durchs Programm führten. Viel zu schnell verging der Konzertabend und die Besucher wollten noch mehr hören. Mit dem unvergessenen Klassiker von Michael Jackson "We are the World"*, gepaart mit dem perfekten Auftritt von Robin mit dem Jackson Dance Move, verabschiedeten sich die Chöre unter der Leitung von Petra Rosenberg- Dufner und luden danach zur "After- Show- Party" ein. * Dazu präsentierte Robin einen perfekten Jackson Dance Move

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- Antrag auf Bauvorbescheid Der Gemeinderat erteilt das Einvernehmen für den Neubau eines Wohnhauses mit Stellplätzen in der Straße „Am Schloßbuckel“. - Bauleitplanung der Gemeinde Lautenbach Bebauungsplan nach § 13b Baugesetzbuch (BauGB) „Stockmatt/ Hubmatten“ Der Gemeinderat nimmt vom Ergebnis der Offenlage nach § 3 Abs. 2 BauGB und der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB Kenntnis. Der Gemeinderat hat den Bebauungsplan „Stockmatt/ Hubmatten“ in der Fassung vom 16. Oktober 2018 nach § 10 BauGB als Satzung beschlossen. Ferner hat der Gemeinderat die örtlichen Bauvorschriften zum Bebauungsplan „Stockmatt/ Hubmatten“ in der Fassung vom 16. Oktober 2018 beschlossen. - Gemeindewald - Betriebsplan 2019: Der Gemeinderat stimmt dem vorgelegten Bewirtschaftungsplan für das Jahr 2019 zu. Im kommenden Jahr sollten entsprechend der im Juli 2015 verabschiedeten Forsteinrichtungserneuerung 2016–2025 insgesamt 1.060 Festmeter Holz im Gemeindewald eingeschlagen werden. Wegen dem eingebrochenen Nadel-Schnittholzmarkt aufgrund des Käferbefalls wurde nun ein leicht abgesenkter Hiebsatz von 900 Festmetern angesetzt. Das Amt für Waldwirtschaft beim Landratsamt Ortenaukreis plant Einnahmen in Höhe von 61.400 Euro und Ausgaben in Höhe von 48.919 Euro. Damit erzielt der Gemeindewald voraussichtlich einen positiven Erlös für die Gemeindekasse in Höhe von 12.481 Euro. - Neufassung der Polizeiverordnung Der Gemeinderat stimmt der Neufassung der Polizeiverordnung der Gemeinde Lautenbach zu. Mit Inkrafttreten der neuen Polizeiverordnung treten die Polizeiverordnung vom 01. Oktober 2000 sowie die Änderung der Polizeiverordnung vom 01. Dezember 2000 außer Kraft. Die bisherige Polizeiverordnung wurde der aktuellen Rechtslage angepasst. - Neufassung der Streupflichtsatzung Der Gemeinderat stimmt der Neufassung der Streupflichtsatzung der Gemeinde Lautenbach zu. Mit Inkrafttreten der neuen Streupflichtsatzung tritt die Räum- und Streupflichtsatzung vom 07. November 1989 außer Kraft. Aufgrund rechtlicher Veränderungen war es notwendig, die bisherige Satzung der aktuellen Rechtslage anzupassen.

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Mit einem Einweihungsfest als Dankeschön für viele Stunden ehrenamtlich engagierter Vereinsmitglieder wurden am Freitag drei Garagen beim Sportheim Lautenbach offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Bürgermeister Thomas Krechtler würdigte das "gelungene Projekt" als herausragendes Ergebnis ehrenamtlichen Engagements und guter Zusammenarbeit der Lautenbacher Vereine, namentlich nannte er den Angelsportverein, die Trachtenkapelle Lautenbach und der Sportverein. Die Gemeindeverwaltung hatte das Projekt ebenso unterstützt wie die Regionalstiftung der Sparkasse Offenburg/Ortenau mit einem Betrag von 9000 Euro. Bereits zu Beginn seines Amtsantritts seien ihm die unansehlichen Lagercontainer auf dem schönen Areal negativ ins Auge gefallen, gestand das Gemeindeoberhaupt. Nach einer Findungssphase sei die Idee der Vereinsgaragen als Containerersatz geboren und mit Zustimmung des Gemeinderats in kurzer Bauphase umgesetzt worden. Ehrenamtlich begleiteten vom Bauantrag bis zur Ausführungsplanung Architekt Robert Brandstetter, Thorsten Streif, Thomas Gärtner vom Vermessungsbüro Ortmann sowie Gemeinderat Martin Müller das Vorhaben. Besonders habe ihn, so Krechtler, die Einhaltung des kalkulierten Kostenrahmens von rund 25.000 Euro gefreut, was ohne das vorbildliche bürgerschaftliche Engagement nicht annähernd möglich gewesen wäre. Sparkassen-Bereichsdirektor Markt Christian Frühe überreichte Bürgermeister Thomas Krechtler den Scheck aus der Regionalstiftung der Sparkasse Offenburg/Ortenau. Mit den neuen Vereinsgaragen stünden dem Angelsportverein und der Trachtenkapelle die langersehnten Lagerplätze für ihr Vereinseigentum, Gerätschaften und Materialen zur trockenen und sicheren Lagerung zur Verfügung. Frühe erwähnte, dass in diesem Jahr mehr als 1,4 Millionen Euro Spendengelder an Vereine und Institutionen ausgeschüttet wurden.

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Das Altenwerk Lautenbach unternahm eine Wallfahrt zum Michaelsberg in Bruchsal-Untergrombach. Das Kirchlein oberhalb des Ortes ist dem Erzengel Michael geweiht, der Engel der aus Gottes Streitmacht mit einem Schwert dargestellt wird, was bedeutet, dass er gegen das Böße ankämpft. Aber auch die vierzehn Nothelfer sind in der Kirche dargestellt. Der aktive Pfarrpensionär Johann Schäfer, welcher mit den Wallfahrern reiste, zelebrierte eine Messe in den Anliegen der Wallfahrern und gab zum Predigtwort auch einen geschichtlichen Abriss über die Geschichte der Michaelkapelle. Vermutlich schon zur Zeit der Christianisierung wurde auf dieser Kraichgauer Anhöhe St. Michael erbaut, erfuhr ständig bauliche Änderungen und wurde von einer klosterähnlichen Anlage betreut. Durch die Neuordnung der Länder und infolge des Augsburger „Reichsdeputationshauptschluss“ im Jahre 1803 wurde die Kirche zum Abbruch freigegeben, weil sie nicht einer Gemeinde als Gotteshaus diente. Die verwitwete Kurfürstin Amalie, die das Bruchsaler Schloss als Wohnsitz einnahm, rettete die Kapelle durch Ankauf vor dem sicheren Abriss. Kurfürstin Amalie galt als die „Schwiegermutter“ Europas, hatte sie doch ihre Töchter an namhafte Regenten verheiraten können. Bei der Kapelle, wo früher auch ein Kapuzinerhospital betrieben wurde ist heute noch ein Speiselokal, welches den Wallfahrern noch zu Vesper und Kaffee und Kuchen verhalf. Die Anreise hatte man bei gefälligem Herbstwetter über die Weinstraße gewählt. Die Rückfahrt führte über die Schwarzwaldhochstraße und bot bei untergehender Sonne wunderschöne Herbstfarben. Text: Hans Oberle

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