Impressionen aus Lautenbach
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Das Wochenende des 25. und 26. Mai stand in Lautenbach ganz im Zeichen des Feuerwehrjubiläums. Die Floriansjünger errichteten dazu ein Festzelt, um das Jubiläum gebührend zu feiern. Die Feuerwehr Lautenbach begann ihr Jubiläum am Samstagabend mit einem Dorfabend. Eröffnet wurde es durch Bürgermeister Krechtler und Kommandant Andreas Müller traditionell mit dem Anstich des gespendeten 30 Liter Fasses Ulmer Bier, musikalisch umrahmt von der Jugendkapelle der Trachtenkapelle Lautenbach. Ein weiteres Highlight begann anschließend mit dem „Löschfahrzeug wettziehen“. Gegenstand des Spieles war es, ein Feuerwehrfahrzeug über eine Distanz von 40 Meter zu ziehen. Teams á vier Personen kämpften hierbei um die Wette, wer der Schnellere ist. Musikalisch begleitet wurde der Abend durch die Band „Felix der Glückliche“, welche gute Stimmung und Tanzmusik ins Festzelt brachte. Der Festsonntag begann bereits um 11 Uhr mit dem Frühschoppen, musikalisch umrahmt von der Trachtenkapelle Lautenbach. Anschließend begleitet Klemens Kammerer musikalisch durch den Nachmittag. Auch im Außenbereich des Festzeltes wurde den Gästen einiges geboten. So gab es dort eine große Feuerwehr Fahrzeugschau mit Spezialfahrzeugen aus dem gesamten Ortenaukreis. Das Highlight am Nachmittag war die Schauübung der Jugendfeuerwehren des oberen Renchtals. Hierbei führte die Jugend einen realistischen Löschangriff durch, und zeigten hierbei eindrucksvoll ihr Können. Auch die jährliche Sternwanderung der Acher-und Renchtalwehren hatte im diesem Jahr das Festzelt in Lautenbach als Ziel. Am Festsonntag wurde die Sternwanderung zum 45. Mal durchgeführt, was die tiefe Verbundenheit mit dieser Veranstaltung widerspiegelt. Die Feuerwehr Lautenbach bedankt sich bei allen Vereinen und Firmen aber auch bei den zahlreichen freiwilligen Helfern diese zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.

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Lautenbach‘s Blumenwiese in voller Blütenpracht Mit dem Frühlingsbeginn herrscht auf der im vergangenen Jahr ausgesäten Wildblumenwiese mit einer Fläche von über 2.800 m² am Ortseingang von Lautenbach reges Treiben. Sowohl Wildbienen, als auch Zauneidechsen fühlen sich mittlerweile dort heimisch. Aktuell blühen insbesondere Margeriten, Ackersenf und verschiedene Klee-Arten. Die Wiese entwickelt sich – auch nach Ansicht der Fachleute des Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V. – prächtig und trägt bereits jetzt viel zum Natur- und Artenschutz bei. Gemeinsam mit Anwohnern der Oberdorfstraße war diese bienenfreundliche Blumenwiese im vergangenen Jahr auf einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Grundstück, sowie mit fachlicher Unterstützung des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord im Rahmen des Projekts „Blühender Naturpark“, angelegt worden. Bei dieser Naturschutzmaßnahme steht nicht der gestalterische Aspekt im Vordergrund, sondern insbesondere der nachhaltige Nutzen für die Artenvielfalt und die Obstlandschaften. Etwa 120 Kinder der beiden Lautenbacher Kindergärten und der Grundschule halfen dann mit viel Herzblut bei der Aussaat der Wildblumenwiese. Hierbei wurde ihnen durch eine Naturparkmitarbeiterin der Nutzen solcher Blumenwiesen auch anschaulich übermittelt. Ergänzt wurde die Aktion durch eine begleitende Wanderausstellung in der Abt. Wilhelm Schule. Die Kinder werden durch die Gemeindeverwaltung zudem stetig über die Entwicklung der Wiese informiert und gehen hierzu mit ihren Lehrern und Erzieherinnen auch vor Ort. Bürgermeister Thomas Krechtler machte sich gemeinsam mit der zuständigen Mitarbeiterin, Frau Sabrina Sutmöller, auch ein Bild von dem derzeitigen Zustand des „Blütenmeeres“, insbesondere nach dem trockenen Jahr 2018. Für Ihn ist es eine besonders große Freude, dass sich nicht nur dieses Projekt hervorragend entwickelt, sondern darüber hinaus immer mehr Bürgerinnen und Bürger auf die Gemeinde zukommen, und sich über das Anlegen solcher Paradiese für blütensuchende Insekten informieren. So werden auch in diesem Jahr weitere solche Flächen zum Wohle der Natur angelegt. Text und Bilder: Gemeindeverwaltung

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Die Freude über den Spatenstich nach zwei Jahren Planungs- und Entwicklungszeit des Neubaugebiets "Stockmatt/Hubmatten" stand Lautenbachs Bürgermeister Thomas Krechtler ins Gesicht geschrieben. Schließlich hatte es sich Krechtler bei seiner Bewerbung um das Bürgermeisteramt auf das Panier geschrieben, vordringlich Baumland zu beschaffen, um die enorme Nachfrage von Wohnbaufläche im Ort befriedigen zu können. Die letzte Erschließung eines Wohngebiets erfolgte Ende der 90er Jahre mit dem Baugebiet "Ochsenacker". In Zusammenarbeit mit den Planungsbüros und zuständigen Ämter ist es der Verwaltung in einem nur relativ kurzem Zeitraum gelungen, zunächst ein kleines Baugebiet mit sechs Bauplätzen zu realisieren. Drei Einfamilienhäuser sind bereits gebaut, das vierte Baugrundstück an der Ödsbacher Straße steht kurz vor der Bebauung. Parallel habe man, so Krechtler, die planungs- und eigentumstechtlichen Voraussetzungen für 33 weitere Bauplätze geschaffen, um besonders für junge Familien von Lautenbach und der näheren Umgebung Wohnraum zu schaffen. Mit dem Spatenstich und dem Start der Erschließungsarbeiten ( Beginn am Montag, 6. Mai) werde insgesamt rund drei Millionen Euro investiert, um im kommenden Jahr frühzeitig den Bauplatzbewerbern den Hausbau zu ermöglichen. Krechler nannte das Projekt eine "dringend notwendige Investititon in die Zukunft der Gemeinde Lautenbach". Von der Investition profitierten Kindergärten, Schule, Vereine - das gesamte Gemeinwesen. Uneingeschränkte Unterstützung bei der Realisierung fand der Bürgermeister bei allen Entscheidungen im Gemeinderat. Entgegenkommen fand Krechtler auch bei den Grundstückseigentümern. Ob Planungsbüros, Internetanschlüsse und Behörden - die Zusammenarbeit aller Beteiligten lief professionell und unkompliziert. Das Neubaugebiet zeichnet sich durch seine zentrale Lage im Ort aus. In unmittelbarer Nähe befinden sich Freizeiteinrichtungen, wie ein Kinderspielplatz, das Freizeit- und Sportareal mit Sportplätzen, Beachvolleyballanlage und Mehrgenerationenpark. Mit eineinhalb bis zweigeschossiger Bauweise kommt man den unterschiedlichen Interessenlagen der Bauwilligen entgegen - auch im Hinblick auf moderne nachgefragte Baustile. Roland Klenk von der Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG) Stuttgart erinnerte an die Vorstellung der Baulandentwicklung im Gemeinderat. Das Vertragwerk sei inzwischen abgeschlossen. Trotz Kostenexpolsion in 2018 habe man nahezu eine Punktlandung erreicht. Johannes Sackmann vom Ingenieurbüro Zink sprach von umfangreichen Voruntersuchungen. Jetzt könne das langersehnte Bauen beginnen. Sackmann führte anschließend die benötigten Infrastrukturmaßnahmen auf (siehe Stichwort). Bürgermeister-Stellvertreter Hans-Friedrich Huber freute sich, dass mit dem Neubaugebiet viele junge Familie ein Zuhause fänden und ehemalige Lautenbacher zurückfinden könnten. Den Festakt mit anschließendem Umtrunk umrahmten die Freizeitmusikanten des Harmonikaorchesters Lautenbach. Stichwort: Erschließungsmaßnahmen im Neubaugebiet Stockmatt/Hubmatten - 33000 Quadratmeter Baufläche - 1,2 Kilometer Kanäle, davon 300 Meter Hausanschlüsse - 102 Schächte, davon 66 Hausanschlussschächte und 36 Schächte für neue, kommunale Kanalisation - rund 750 Meter Wasserleitungen - 4100 Kubikmeter Aushub (entspricht über 500 LKW-Ladungen) - 1500 Quadratmeter Pflaster - rund 4000 Quadratmeter Asphalt (entspricht etwa der Fläche von 9 Bauplätzen) - über 1,5 Kilometer Bordsteine - 5000 Kubikmeter Schüttmaterial (entspricht etwa 600 LKW-Ladungen) Neubaugebiet „Stockmatt / Hubmatten“ bekommt Glasfaser bis ins Haus •Telekom versorgt das Neubaugebiet Stockmatt / Hubmatten in Lautenbach mit Glasfaser-Anschlüssen •Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MBit/s sind möglich •40 Bauherren können ab Fertigstellung schnelle Anschlüsse nutzen

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Nachdem in den letzten Wochen und Monaten wiederholt ans Gemeindeteam und an einzelne Bürger von Lautenbach der Wunsch herangetragen wurde, man möge doch das Altenwerk bitte fortführen, hat sich im April eine kleine Gruppe von Ehrenamtlichen im Pfarrsaal getroffen, um zu beraten, wie und in welcher Form eine Fortführung bewerkstelligt werden kann. Schnell wurde klar: allen Anwesenden liegt eine Fortführung sehr am Herzen, aber einen neuen Namen sollte es geben. So wird jetzt aus dem ehemaligen Altenwerk die Seniorengemeinschaft Lautenbach. Diese wird der Seelsorgeeinheit Oberkirch zugeordnet sein, eingeladen sind aber Senioren aller Konfessionen. Unter der Leitung von Ute Huber hat sich ein Kernteam gebildet, das für die künftige Programmgestaltung verantwortlich zeichnet. Geplant sind monatliche Angebote für alle interessierte Senioren wie z.B. Halbtagesfahrten, Spielenachmittage, Vorträge und Besichtigungen . Auch die beliebten geselligen Veranstaltungen wie „ der Bürgermeister macht ein Fass auf“„ oder die Adventsveranstaltung in der Neuensteinhalle sowie die Seniorenfasent, sollen wieder Teil des Programms sein. Gerne versucht das Team auch Vorschläge aus dem Seniorenkreis aufzugreifen und umzusetzen. Der Startschuß für die neue Seniorengemeinschaft fällt mit der Veranstaltung:“ der Bürgermeister macht ein Faß auf“, die für den 04. Juli 2019 geplant ist. Eine separate Einladung hierzu erfolgt rechtzeit über das Verkündblatt. Sie dürfen sich diesen Termin gerne schon mal freihalten. Das Kernteam freut sich über eine rege Teilnahme. Zu den Veranstaltungen sind alle interessierten Mitbürger recht herzlich eingeladen. Eine Altersbegrenzung nach oben oder unten gibt es nicht. Ihr Interesse und ihre Teilnahme an den Veranstaltungen ist für das Kernteam der schönste Lohn für ihr ehrenamtliches Engagement.

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Gemeinsam mit den Zunftmeistern der Narrenzunft „Höllwaldteufel“ konnten Bürgermeister Thomas Krechtler, Bürgermeisterstellvertreter Hans-Friedrich Huber, der stellvertretende Vorsitzende des Schwarzwaldvereins, Rudolf Huber, sowie die Geschäftsführerin der Renchtal Tourismus GmbH, Frau Gunia Wassmer, vergangene Woche den Spatenstich für den „Lautenbacher Teufelsteig“ begehen. Dieser fand vor der von der Lautenbacher Narrenzunft während der Fastnachtszeit gestifteten Bildtafel statt, welche fachmännisch durch den Gemeindebauhof Anfangs der Wandertour angebracht wurde und schöne Fotomotive ermöglicht. Für Bürgermeister Thomas Krechtler ist es eine große Freude, dass nach der erfolgreichen Traumtour „Lautenbacher Hexensteig“ und dem wunderschönen Panoramaweg, nunmehr die dritte Wandertour, diesmal südlich der Rench, in Angriff genommen wird, und dies auch mit zusätzlicher ehrenamtlicher Unterstützung der „Höllwaldteufel“. Die Arbeiten hierbei sind in vollem Gange und die Wegführung ist im Wesentlichen festgelegt, so Wanderführer Hans-Friedrich Huber, der im Anschluss mit einer Gruppe von ca. 70 „Teufeln“ den vorgesehenen Weg bewanderte und die verschiedenen in Arbeit befindlichen Attraktion mit Herzblut erläuterte. Der Rundweg hat eine Länge von ca. 12 km und beginnt ebenso am Wanderportal an der Bahnhofstraße. Von dort führt er passend zunächst in den „Höllwald“, über die „Ameisenhütte“, Burgruine Neuenstein, „Schärtenkopfhütte“, Otschenschrofen zum Otschenfeld. Weiter geht es dann über die „Rehag-Hütte“ zu Benny‘s Ranch sowie in das wunderschöne Sendelbachtal und über das „Paradies“ dann wieder zurück zum Startpunkt in der Bahnhofstraße. Auch auf diesem Weg werden dem Wanderer herrlichste Aussichten und vielfache Rastmöglichkeiten geboten. Für Getränke und Essensmöglichkeiten auf der Strecke wird gesorgt werden. Zielsetzung ist die Eröffnung des Teufelsteigs am 3. Mai des kommenden Jahres mit einem Wanderevent. Bürgermeister Thomas Krechtler bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere auch den Grundstückseigentümern, dem Schwarzwaldverein, dem Forst sowie den Höllwaldteufeln, die sich unter der Regie von Bürgermeisterstellvertreter Hans-Friedrich Huber für die Errichtung dieses Wanderweges bereits jetzt ehrenamtlich einsetzen und freut sich auf die gemeinsame Entwicklung dieser Tour in schönster Naturlandschaft.

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13.000 Tonnen Erdbeeren in guter Qualität erwartet / Mehr Wertschätzung für Produkte aus der Region Die Erdbeersaison in Baden-Württemberg hat begonnen. Am 25. April eröffnete Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) zusammen mit Wendelin Obrecht (OGM Obstgroßmarkt Mittelbaden eG), Franz-Josef Müller (Landesverband Erwerbsobstbau Baden-Württemberg e.V.) und Holger Schütz (Landratsamt Ortenaukreis) auf dem Zieglerhof in Lautenbach bei Oberkirch, die baden-württembergische Erdbeersaison 2019. Begrüßt wurden die Teilnehmer durch den Oberkircher Oberbürgermeister Matthias Braun und dem Bürgermeister von Lautenbach, Thomas Krechtler. „Am 17. April wurden bereits die ersten 45 Steigen aus Folientunnel angeliefert. Die sommerliche Witterung der letzten Tage, lassen die Erntemengen schnell ansteigen“, berichtet Marcelino Expósito, Geschäftsführender Vorstand der OGM Obstgroßmarkt Mittelbaden eG. Aktuell wird Ware im geschützten Folientunnel geerntet. Nach heutigem Vegetationsstand wird die verfrühte Freilandernte Anfang Mai einsetzen. Die Haupternte im Freiland wird um den 15. Mai erwartet und bis in die erste Juniwoche hineinreichen. Auf dem Zieglerhof werden Erdbeeren bis in den September/Oktober hinein geerntet, erläuterte Martin Ziegler. Er gab Informationen zum integrierten Pflanzenschutz, wie er ihn praktiziert und damit Ressourcen und Umwelt schont. Aufgrund der klimatisch begünstigten Region und spezieller Anbautechniken zur Ernteverfrühung (Folientunnel, Abdeckung mit Lochfolie und/oder Vlies), gehören die badischen Erdbeererzeuger zu den frühesten in Deutschland. Die Abdeckungen werden auch zum Schutz vor Frost auf die Erdbeerbestände aufgelegt, wie beispielsweise über das Wochenende 12. bis 15. April. Die baden-württembergischen Erzeugerorganisationen erwarten mit rund 13.000 Tonnen Erdbeeren eine gute Ernte mit bester Qualität. Die gesamte deutsche Erdbeerproduktion lag im vergangenen Jahr bei 142.000 Tonnen. Dies bedeutet eine Steigerung um fünf Prozent im Vergleich zum Frostjahr 2017. Die Erdbeeranbaufläche in Deutschland in 2018 betrug 14.000 Hektar. Davon sind 12.500 Hektar Freilandfläche und 1.500 Hektar Fläche im geschützten Anbau (Folientunnel, Gewächshaus). Baden-Württemberg lag mit 2.483 Hektar zum wiederholten Mal auf Platz drei, hinter Niedersachsen mit 3.010 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit 2.889 Hektar. In Deutschland ist ein Rückgang der Erdbeeranbauflächen im Freiland zu verzeichnen. Der Rückgang bei der Freilandfläche 2018 im Vergleich zum Vorjahr betrug 500 Hektar. Mehrere Gründe sind für den Rückgang der Freilandfläche verantwortlich. Zum einen kämpfen die Betriebe mit den steigenden Lohnkosten von 40 Prozent seit der Einführung des Mindestlohns 2015 und zum anderen mit den unverändert niedrigen Erzeugerauszahlungspreisen für Erdbeeren. Zudem stellt die zunehmend schwierige Verfügbarkeit von Erntekräften eine sichere Einbringung der Ernte in Frage. „Wir müssen die Verbraucher dafür sensibilisieren, Produkte aus der Region zu kaufen“, betonte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. Der Konsument erkennt zunehmend den Klimawandel und „dass alle daran beteiligt sind.“ Der Jugend müsse verdeutlicht werden, dass Klimaschutz beim eigenen Konsumverhalten beginnt. Schon in Kindertagesstätte, Kindergarten und Schule könne dafür das Bewusstsein geschärft werden, wie man gesund lebt und Speisen selbst zubereitet. „Wir müssen die Leute mitnehmen im Wertschätzen der Nahrung.“ Um Ernteverfrühung zu erzielen und Witterungseinflüssen zu trotzen, setzen die badischen Erdbeererzeuger nach wie vor auf geschützten Anbau. Im Gegensatz zur Ware aus den europäischen Nachbarländern, zeichnen sich die deutschen Erdbeeren insbesondere durch kurze Transportwege aus. Nachhaltigkeit und Regionalität spielen in diesem Zusammenhang eine nach wie vor wichtige Rolle beim Endverbraucher. Doch es gedeihen nicht nur Erdbeeren im „Obst- und Gemüsegarten Baden“. Eine große Vielfalt an Beeren-, Stein- und Kernobst gehört ebenso zum Portfolio der baden-württembergischen Erzeugerorganisationen. Neben Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren gedeihen ebenso Kirschen, Zwetschgen und Äpfel in unterschiedlichsten Sorten und Geschmacksrichtungen. Info-Kasten OGM Obstgroßmarkt Mittelbaden eG Die OGM Obstgroßmarkt Mittelbaden eG ist eine Erzeugerorganisation für mittelbadisches Qualitätsobst mit Hauptsitz in Oberkirch. Die Erzeugergenossenschaft besteht in ihrer heutigen Form bereits seit 1996. Hauptaufgabe der Genossenschaft mit seinen knapp 1.900 Mitgliedern ist die Vermarktung von regionalem Beeren-, Stein- und Kernobst. Mit einer hauseigenen Anbauberatungsabteilung werden die Mitglieder im Bereich Pflanzenschutz und Anbautechniken stets unterstützt und beraten. Zertifizierungen nach IFS und QS sind Teil des umfassenden Qualitätskonzepts des Unternehmens.

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Groß war die Freude über die neu sanierte Sohlbergstraße und die Straße Altschmatt im Rahmen der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Thomas Krechtler. Mit dabei waren nicht nur die Mitarbeiter der ausführenden Tiefbaufirma Knäble aus Biberach, der planende Ingenieur Wolfgang Wegel aus Appenweier, Mitarbeiter des Gemeindebauhofs und der Verwaltung, sondern auch zahlreiche Anwohner der Sohlbergstraße. Auf einer Strecke von über vier Kilometzern wurden neue Dohlen verlegt, Fräsarbeiten durchgeführt, Schächte angepasst und insgesamt rund 3.000 Tonnen Asphalt aufgebracht. Ebenso mussten umfangreiche Bankettarbeiten durchgeführt werden. Einhelliges Fazit aller Beteiligten war, dass hier sehr gute Arbeit geleistet wurde und nunmehr wieder eine bestens hergerichtete Straße den Nutzern zur Verfügung steht. Bürgermeister Thomas Krechtler wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die weit über 50 Jahre alte Straße seit vielen Jahrzehnten zwar immer wieder durch den Gemeindebauhof fachmännisch repariert worden war, aber jetzt ein Punkt erreicht war, an dem nur noch eine grundlegende Sanierung half. Die Straße erstreckt sich im sanierten Bereich nicht nur auf eine Länge von über vier Kilometern, sondern weist darüber hinaus Höhenlagen von etwa 200 m bis über 600 m aus. Dies bedeutet natürlich auch, dass sie insbesondere in den Höhen durch Frost und Schnee sehr belastet wird. Die Sohlbergstraße stellt zudem eine wichtige Verbindung zwischen dem Acher- und Renchtal dar, die sehr viel genutzt wird. Gleichzeitig dient sie der Erschließung zahlreicher Außenbereichsgehöfte und landwirtschaftlicher Grundstücke sowie den touristischen Anbindungen. Über sie wird nicht nur die Gaststätte „Wandersruh“ angeschlossen, sondern auch der Wanderparkplatz am Sohlberg. Dieser wird mittlerweile auch von zahlreichen Hexensteig Wanderern genutzt. Die Sanierung verursacht Kosten von über 300.000 Euro, die ohne eine anteilige Förderung des Landes im Rahmen des „Ausgleichsstocks“ in diesem Umfang nicht möglich gewesen wäre. Hierüber und über die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium zeigte sich Bürgermeister Thomas Krechtler sehr dankbar, da kleinere Kommunen mit einem großen Straßennetz ohnehin einen extrem hohen Verwaltungs- und Sanierungsaufwand hinnehmen müssen. Nach weiteren Dankesworten durch den Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens Nicolas Knäble und einem Vertreter der „Sohlbergler“ wurde die Straße mittels Banddurchschnitt offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Natürlich ließ man es sich nicht nehmen dieses Ereignis noch mit einem Vesper und einem kleinen Umtrunk in gemütlicher Runde zu feiern.

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